internationale situation - USA
04. April 2013
Zwei ermordete #Staatsanwälte in zwei Monaten: In einem Bezirk im US-Bundesstaat #Texas werden Sicherheitsmaßnahmen für gewählte Beamte erhöht. Das #FBI ermittelt – im Verdacht steht die #Gefängnisgang “#Aryan #Brotherhood”. Die Behörden sind alarmiert, die Bevölkerung ist verunsichert: Nach dem Mord an einem Staatsanwalt und dessen Ehefrau untersuchen die Behörden die Verbindung zu einem weiteren Mord an einem Ankläger in dem Bezirk Kaufman vor zwei Monaten. (…) Laut der “New York Times” gehen die Ermittler davon aus, dass die Morde an den zwei Staatsanwälten zusammenhängen. Jedoch seien sie von unterschiedlichen Tätern ausgeführt worden, die möglicherweise derselben Gruppierung angehören. Beim Mord am Staatsanwalt Mike McLelland und dessen Frau am Samstag wurden Patronenhülsen gefunden, beim ersten Mord allerdings nicht. “Aryan Brotherhood” im Visier der Ermittler Vor dem Bezirksgericht war im Januar der Staatsanwalt Mark Hasse ermordet worden. Dabei feuerten der oder die Täter aus einem Auto auf den Ankläger. Laut Zeugenaussagen hätte der beziehungsweise hätten die Täter Masken und schwarze Kleidung getragen. Bislang gab es keine Festnahmen in dem Fall. Ins Visier der Ermittlungen geriet eine Gefängnisgang namens “Aryan Brotherhood” (“arische Bruderschaft”), die nur weiße Männer aufnimmt. Ihr Arm in Texas gilt als eine der gewalttätigsten rassistischen Gangs in Amerika. Im November wurden in Houston 30 ihrer Anführer sowie weitere Mitglieder angeklagt. Ihnen wurde bandenmäßige illegale Geschäfte, Beteiligung an drei Morden und mehreren Mordversuchen sowie Drogenschmuggel vorgeworfen. An der Anklage arbeiteten mehrere Staatsanwälte des Bezirks Kaufman mit, unter anderem Hasse. Er wurde an dem Tag erschossen, an dem sich zwei “Aryan Brotherhood”-Mitglieder schuldig bekannten.
via spon: Getötete Staatsanwälte in Texas: Rassistische Gang unter Mordverdacht
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08. Januar 2013
Authorities in Alabama may have averted another school massacre by arresting a 17-year-old white supremacist who allegedly was building homemade bombs to target African-American students at his school. The teen, identified by authorities as Derek Shrout, was to appear in court in Seale, Ala., today on a felony charge of attempted assault. Russell County Sheriff Heath Taylor told media outlets that a search of the youth’s home on Friday turned up a couple dozen small tobacco cans and two larger metal containers marked “Fat Boy” and “Little Man.” The names are similar to the code names “Fat Man” and “Little Boy” used for the atomic bombs dropped on Japan by the United States during World War II. All of the containers were filled with pellets and had holes drilled in them. The sheriff said other ingredients needed to complete the devices, such as black powder and fuses, were not found.
via hatewatch: Teen White Supremacist Arrested for Planning Bomb Attack on Alabama School
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14. November 2012
USA (Texas/North Carolina) – Bundesagenten der US-Strafverfolgungsbehörde Law Enforcement Agency haben 14 Mitglieder der gewalttätigen „White Supremacist“-Gruppe „Aryan Brotherhood of Texas“ (ABT) in Texas und North Carolina verhaftet.
20 weitere Mitglieder der rassistischen Neonazi-Knasttruppe sind bereits inhaftiert. Den Mitgliedern von „Aryan Brotherhood of Texas“ wird Mord, Kidnapping, organisierte Kriminalität und der Handel mit Rauschgift vorgeworfen.
Unter den am vergangenen Freitag festgenommenen Neonazis sind auch vier Frauen. Frauen können jedoch kein „vollwertiges" Mitglied der hierarchisch geführten Organisation, die auch außerhalb der Gefängnismauern aktiv ist, werden.
„Aryan Brotherhood of Texas“ wurde in den 80er Jahren gegründet. Die „Bruderschaft“ versteht sich als Teil der bereits in den 60er Jahren in Kalifornien ins Leben gerufenen und zwischenzeitlich landesweiten „Aryan Brotherhood“ (AB). Mitglied kann nur werden, wer von einem bisherigen ABT-Mitglied vorgeschlagen wird.
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20. August 2012
NSU, Breivik und nun der Anschlag auf Sikhs in den USA: Rechtsextreme töten weltweit – scheinbar unabhängig voneinander. Doch die Internationale der Rechtsterroristen ist in Ideologie und Motivation vereint. Wie viele “Homegrown Terrorists” noch losschlagen, kann niemand sagen – auch die Sicherheitsbehörden nicht.
Sechs Menschen hat der Neonazi Wade Michael Page in den USA erschossen, offenbar weil er sie für Muslime hielt. Ungezählte Male hatte der Rechtsrocker solche Gewalttaten zuvor propagiert – öffentlich. Page war Mitglied in mehreren NS-Hatecorebands, bei Gruppen wie “Definite Hate” und “End Apathy” – Musik von weißen Rassisten für weiße Rassisten.
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07. August 2012
Die Hinweise auf ein rassistisches Motiv verdichten sich. Der ehemalige US-Soldat, der in einem Tempel mehrere Menschen erschoss, war ein Skinhead der „Hammerskin Nation“.
WASHINGTON dpa/dapd | Nach dem Blutbad in einem Sikh-Tempel in den USA verstärken sich die Spekulationen über rassistische Motive des 40-jährigen Todesschützen. Nach Medienberichten gibt es Hinweise darauf, dass der als Täter identifizierte Wade Page Verbindungen zur rechten Szene hatte.
Der Sender CNN veröffentlichte am Montagabend ein Facebook-Foto, das den Schützen vor einem Hakenkreuz-Banner zeigt. Die Polizei bestätigte zunächst lediglich, dass Page früher Soldat war und dann 1998 - offenbar nach einer Reihe von Verstößen - entlassen wurde.