internationale situation - USA
15. September 2011
US-Rechtsextreme treffen sich zum „International European American Leadership Seminar“.
In den Smokey Mountains in Knoxville (Tenessee/USA) findet vom Freitag bis Sonntag ein Treffen mit einschlägigen rechtsextremen Szene-Größen statt. Ihr Kommen beim „International European American Leadership Seminar“ haben unter anderem David Duke, Don Black, Sam Dickson, Edward Fields und Paul Fromm angekündigt.
David Duke preist die Veranstaltung in Knoxville vom 16. Bis 18. September bereits im Vorfeld als „historisches Treffen“ an. Auf dem Veranstaltungsprogramm steht unter anderem eine Diskussion über „die Heuchelei des jüdischen Extremismus“, der „die treibende Kraft hinter der Zerstörung unseres Erbes“ und verantwortlich für die „Degeneration von Körper, Geist und Seele“ sei. Den Teilnehmern des rassistischen Meetings sollen laut Einladung auch Methoden vermittelt werden, ihre politische Weltanschauung in der Öffentlichkeit zu vertreten und ideologisch in die Offensive zu gehen.
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13. Juli 2011
Die neonazistische National Socialist Movement (NSM) hat am 25. Juni 2011 in Las Vegas, Nevada einen Aufmarsch unter der Parole ’Reclaim the Southwest’ gegen illegale Einwanderung organisiert. Die NSM ist die derzeit größte neonazistische Gruppierung in den USA, mit circa 60 Verbänden landesweit und weitreichenden Verbindungen zum Ku Klux Klan und der Aryan Nation. Dennoch wirkte der Aufmarsch in Las Vegas chaotisch und hatte wahrscheinlich wenig Außenwirkung.
Etwa 25 NSMler aus den Bundestaaten Kalifornien, Nevada, Arizona und Texas reisten dazu an; manche brachten ihre Kinder samt Kinderwagen mit. Der Aufmarschort, eine Baumschule und Gärtnerei, ist ein beliebter Treffpunkt für mexikanische Arbeiter, welche zumeist in Gruppen zum Landschaftsbau auf Tagesbasis eingestellt werden.
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16. Mai 2011
Die Fakten sind brutal und einzigartig: Um vier Uhr erschießt in der Nacht zum 1. Mai in Riverside, Kalifornien, ein Zehnjähriger absichtlich seinen Vater, der auf dem Sofa schläft. Wie kommt ein Kind zu einer solchen Tat? Der 32-jährige Vater ist ein hemmungsloser Rechtsextremer. Im Verfahren wird es auch um die Frage gehen: Was macht es mit einem Kind, in einer rechtsextremen Familie aufzuwachsen? Eine Fotografin hat zufällig genau diese Familie ein Jahr lang begleitet - spektakuläre Bilder.»
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04. Mai 2011
Als der Tat dringend verdächtig soll Medienberichten zufolge Halls 10-jähriger Sohn gelten. Der 32-jährige Hall führte regelmäßig mit seinen Kameraden Patrouillen an der amerikanisch-mexikanischen Grenze gegen illegale Einwanderer in Arizona und Kalifornien durch. Juden bezeichnete Hall als „parasitäre Rasse“, als „Ungeziefer“.
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11. Januar 2011
Die rassistische Publikation „American Renaissance“ hetzt gegen die von Präsident Obama geführte US-Regierung und Schwarze – der Mordschütze von Arizona soll zu dem Umfeld des Blattes Kontakt gehabt haben.
Sechs Menschen starben im Kugelhagel, die demokratische Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords wurde lebensgefährlich verletzt. Medienberichten zufolge hat der 22-jährige Jared Lee Loughner, der Attentäter von Arizona, möglicherweise Kontakte zum Umfeld des rechtsextremen think tank „New Century Foundation“ (NCF) und dessen Publikation „American Renaissance“ gehabt.
„New Century Foundation“ mit Sitz in Oakton im US-Bundesstaat Virginia wurde im November 1990 von dem weißen Rassisten Jared Taylor (Jg. 1951) gegründet. Die Vereinigung, die internationale Kontakte zu Gleichgesinnten unterhält, geht von der Überlegenheit der weißen Rasse aus. Taylor ist unter anderem Autor des Buches „The Color of Crime“ („Die Farbe des Verbrechens“), in dem behauptet wird, Schwarze seien von Natur aus anfälliger für kriminelle Verhaltensweisen als Weiße. Sozialpolitik ist in den Augen von Taylor Teufelszeug.