- antifa
19. Januar 2012
"Niemals vergessen ...Erinnern heißt kämpfen!" heißt es in einem Song von "What we feel", einer der bekanntesten ehemaligen Hardcore-Kapellen in Russland, deren Mitglieder sich konsequent gegen den Nazi-Terror stark machen. Der musikalische
Aufruf der Band ist allen Menschen gewidmet, die in Russland von militanten Nationalisten attackiert wurden. Die mit den Musikern befreundete Düsseldorfer HC-Band MyTerror griff das Stück jüngst auf, um pünktlich zum 19. Januar "My Nezabudem" - so der Originaltitel - in neuer Fassung hörbar zu machen.
Am 19.Januar 2012 wird nun das dritte Jahr in Folge russlandweit sowie in verschiedenen anderen Ländern dazu aufgerufen gegen Nazi-Terror, Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Nationalismus Position zu beziehen. Hintergrund der Proteste ist die Erinnerung an die Ermordung des 34-jährigen Stanislav Markelov und der 25-jährigen Anastasija Baburova: Auf offener Straße nur wenige hundert Meter vom Kreml entfernt, wurden der Menschenrechtsanwalt und die Journalistin am helllichten Tag des 19. Januar 2009 von einem Mitglied einer Nazi-Terror Zelle erschossen.
- antifa
21. Dezember 2011
- repression
08. Dezember 2011
Es ist der 6. Dezember 2008, nachts in Athen. Im Viertel Exarchia greifen ca. 30 Jugendliche ein Polizeiauto mit Flaschen und Steinen an. Weil ein Polizist sich von den Jugendlichen bedroht fühlt, gibt er drei Warnschüsse ab. Ein Querschläger verletzt den 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos tödlich. Das alles ist die Folge eines tragischen Unfalls. Dies zumindest ist die offizielle Version der staatlichen Behörden.
An dieser Version bestehen allerdings erhebliche Zweifel. So berichteten Augenzeug_innen, dass es keine körperlichen Angriffe auf die Polizisten gegeben habe und es lediglich bei verbalen Auseinandersetzungen geblieben sei. Zudem habe der Polizist gezielt geschossen.
Alexis‘ Tod war nicht die Folge eines Unfalls. Alexis wurde willkürlich ermordet. Sein Mörder ist der griechische Polizist Epaminondas Korkoneas, der sich momentan vor Gericht verantworten muss. Es ist allerdings bereits jetzt klar, dass seine Strafe nicht hoch ausfallen wird.
Der staatliche Mord löste weltweit eine Flut von Protesten aus. Besonders in Griechenland kam es wochenlang zu fast täglichen Demonstrationen, zu Straßenschlachten zwischen Demonstrant_innen und der Polizei, zu Besetzungen von Universitäten, Schulen und staatlichen Gebäuden. Dabei spielten sich Szenen ab, bei denen die Polizei gemeinsam mit griechischen Faschist_innen Jagd auf Demonstrant_innen machte.
Wir möchten an Alexandros erinnern und ins Gedächtnis rufen, dass der Staat nicht davor zurückschreckt, Morde zu begehen.
Wir erklären uns mit den kämpfenden Genoss_innen in Griechenland und der ganzen Welt solidarisch.
Kein Vergessen! Kein Vergeben!
Alexis lebt in unseren Köpfen und Kämpfen weiter!
- repression
15. November 2011
Es wurde ein Spendenkonto eingerichtet, um die Kosten zu decken, die im Zusammenhang mit der Soliarbeit für die am Freitag, den 11.11. in Warschau festgenommen Linken entstanden sind. Weitere Kosten werden bei den anstehenden Prozessen anfallen.
Netzwerk Selbsthilfe e.V.
Verwendungszweck: “Warschau”
Kto. 7403887018
BLZ: 100 900 00
Berliner Volksbank
Außerdem rufen wir dazu auf, dass alle ein Gedächtnisprotokoll über die Situation ihrer Festnahme schreiben sollten. Bei Fragen meldet euch bei uns.
Quelle: EA Berlin
Wichtig: [11.11. in Warschau] Leute vermisst!
- international
22. Juni 2010
Der britische Parteienforscher Kurt Luther glaubt, dass die Wirtschaftskrise Rechts-außen-Parteien Aufwind verschafft. Die ungarische Partei Jobbik gilt als Sonderfall in der rechten Szene. Wieland Schneider und Therese Kaiser befassen sich am 22.04.2010 in der österreichischen Tageszeitung Die Presse mit dem rechten Spektrum in Europa. Sie schreiben unter anderem: www.eurorex.info/2010/04/22/europa-marschiert-europa-nach-rechts/
- antifa
22. Juni 2010
Während der Bauarbeiten im Dessauer Stadtpark wurde der Gedenkstein, der an den von 3 Nazis brutal ermordeten Alberto Adriano erinnert, mit Erde und Rasenstücken verdeckt und beschmutzt.
Alberto Adriano, gebürtiger Mosambikaner, wurde in der Nacht zum Pfingstsonntag den 11. Juni 2000 im dessauer Stadtpark von 3 Nazis brutal ermordet. Diese schreckliche Tat jährt sich nun schon zum 10. mal, doch hat sich im Bewußtsein der Gesellschaft nicht viel getan. Aktueller Beleg für diese Behauptung ist der respektlose Umgang mit dem Gedenkstein Adrianos nur wenige Wochen vor dem 10. Jahrestag seiner Ermordung. Im Zuge der Umbauarbeiten im dessauer Stadtpark wurde der Gedenkstein mit Erde und Rasenstücken fast komplett überhäuft und beschmutzt. Dieser Vorgang, wenn auch mittlerweile behoben, zeigt den respektlosen Umgang mit der Erinnerung an Alberto Adriano und die Gründe für seinen Tot. Heute wie damals ist ein permanentes Voraugenhalten dieser schrecklichen Tat notwendig,
- antifa
22. Juni 2010
On 24.04.10 antifascist demonstration was to be held in Białystok.
Shortly before beginning a group of approx. 10 neo-nazis from Blood&Honour appeared close to the gathering point. Antifascists reacted quickly and firmly. Just after few second police squad attacked Antifa demo roughly, detaining approx. 80 people. Demonstration was officially cancelled by the cops without giving any reason. The rest of gathered antifas were threatened by the pigs in many ways. Most of detained people were given 100-200 zł (25-50 Euro) fine, a dozen or so were detained overnight and was given prosecution charges.
- magazine
22. Juni 2010
An dieser Stelle gibt es für alle die dieses Jahr nicht auf unserem Ultrash-Festival waren noch einen Link zu unserer Ultrash-Unfug Sonderausgabe zum Festival mit dem Themenschwerpunkt Osteuropa. Ihr findet dort u.a. ein Interview mit What We Feel, eine Lageeinschätzung der aktuellen Fanszene in Babelsberg durch das Filmstadtinferno und verschiedene Berichte über die Fanszenen in Osteuropa. Auch dort gibt es mittlerweile einige antifaschistische Fan- und Ultragruppierungen. Viel Spaß beim lesen!
Downloadlink:
http://www.file-upload.net/download-2543394/Ultrash_Unfug_FERTIG.pdf.html
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