internationale situation - Südafrika
13. Februar 2012
Die Wochenzeitung Kontext hat einen lesenswerten Artikel über Verbindungen militanter Neonazis zu ausgewanderten “Kameraden” in Südafrika veröffentlicht. Auch nach dem Ende der Apartheid sind am Kap der Guten Hoffnung weiterhin Neonazis aktiv. Vor allem solche aus Deutschland. Ein früherer Panzergrenadier der Bundeswehr zum Beispiel, nach dem man gar nicht lange suchen muss. Er hinterlässt ganz offen Spuren bis nach Baden-Württemberg.
internationale situation - Südafrika
22. Juni 2010
Nach dem Tod eines Rechtsextremisten fürchtet Südafrika Rassenunruhen. Manche haben Angst vor dem, was noch kommen mag. Wer war Terre'Blanche?
internationale situation - Südafrika
22. Juni 2010
Nach dem Mord an Extremist Eugène Terre' Blanche stimmt ANC-Jugendführer Julius Malema Lieder an, die die Stimmung am Kap vergiften - und eine friedliche Zukunft gefährden.
internationale situation - Südafrika
22. Juni 2010
In Südafrika wurde Rassistenführer Eugene Terre’Blanche erschlagen
Von Christian Selz, Kapstadt
Der südafrikanische Rassistenführer Eugene Terre’Blanche ist tot. Vermutlich im Streit um nicht gezahlten Lohn wurde der 69jährige auf seiner Farm nahe Ventersdorp, 130 Kilometer westlich von Johannesburg, von zwei seiner Arbeiter erschlagen,. Obwohl ein rassistisches Motiv ausgeschlossen werden kann, beschwört die extreme Rechte Südafrikas nun einen Krieg zwischen Weißen und Schwarzen herauf. Die von Weißen geprägte Oppositionspartei Demokratische Allianz (DA) nutzt die Gunst der Stunde und versucht, alte Lieder des Freiheitskampfes als Mordursache zu konstruieren. Unterdessen rief Südafrikas Präsident Jacob Zuma zur Ruhe auf, verurteilte die Tat und sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus.
internationale situation - Südafrika
22. Juni 2010
Johannesburg. Die beiden mutmaßlichen Mörder des südafrikanischen Rassistenführers Eugène Terre’Blanche haben nach Darstellung eines ihrer Anwälte aus Notwehr nach homosexuellen Übergriffen gehandelt. Das berichtet die Wochenzeitung Sunday Times. Dies werde »einer der Bestandteile der Verteidigung« sein. Demnach soll Terre’Blanche den beiden Männern, zwei schwarzen Angestellten seiner Farm, Alkohol aufgedrängt und versucht haben, »mit einem oder beiden« Sex zu haben. Der Anwalt des jüngeren mutmaßlichen Täters sagte der Sunday Times, am Tag des Mordes habe sich »etwas Schockierendes« ereignet. Sein Mandant habe »alle nötigen Tests« gemacht, um dies vor Gericht zu beweisen. (AFP/jW)