internationale situation -
Spanien
07. Oktober 2012
Er liest “Mein Kampf” und bewundert Amokläufer: Der Mann, der sich 140 Kilo Sprengstoff liefern ließ, ist ein rechter Extremist. Einträge in Internetforen und Tagebuch zeigen die wirre Welt des Spaniers. Der junge Spanier, der auf der Mallorca ein Massaker unter Studenten anrichten wollte, hat zuvor in Internetforen rechtsextreme und rassistische Ansichten verbreitet. Die Ermittler fühlten sich bei dem 21-jährigen Elektronik-Studenten nach Medienberichten an den norwegischen Massenmörder Anders Behring Breivik erinnert, der im vorigen Jahr 77 Menschen getötet hatte. Der 21-Jährige war am Mittwoch festgenommen worden, als er eine Lieferung von 140 Kilogramm Sprengstoff erhielt. Der Student hatte nach Aufzeichnungen in seinem Tagebuch auf dem Universitätsgelände in Palma de Mallorca mehrere Bomben zünden wollen. Wie die Zeitung “Ultima Hora” berichtet, legt die Polizei dem jungen Mann illegalen Waffen- und Sprengstoffbesitz zur Last. Wegen Terrorismus könne er nicht belangt werden, weil er keiner Organisation angehöre. Der Student war ein Bewunderer der Amokläufer von der Columbine Highschool, die 1999 in den USA 13 Menschen getötet hatten. “An der Columbine Highschool starb niemand, der es nicht verdient gehabt hätte”, schrieb der Mallorquiner nach Angaben der Zeitung “Diario de Mallorca” in einem Internet-Forum.
via linksunten: Verhinderter Mallorca-Attentäter: Spanier ist rechtsextrem