internationale situation - Spanien
18. März 2011
Der Aufmarsch am vergangenen Wochenende fand im Madrider Stadtteil Canillejas statt. Eng verbandelt war die extrem USA/Israel-feindliche Neonazi-Partei MSR mit der spanischen Sektion von „Blood & Honour“, die im Sommer 2010 vom Provinzgericht in Madrid verboten wurde.
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19. Dezember 2010
Eine FPÖ oder ein Geert Wilders ist hierzulande nicht in Sicht: Wie die deutschen Rechtsextremen verhindern, dass die Rechtspopulisten Erfolg haben. Eine Garantie ist das allerdings nicht.
Es tut sich was in den rechten Milieus jenseits der Union. Die NPD „verschmilzt“ mit der DVU, genauer: mit deren Restposten. Parallel streben rechtspopulistische Kleinparteien wie die Pro Bewegung und „Die Freiheit“ des Berliner Ex-CDU-Politikers René Stadtkewitz nach oben. Die Pro-Leute und Stadtkewitz hoffen, sie könnten auf der Sarrazinwelle surfen und eine große Nummer werden, so wie die rechtspopulistischen Parteien in Deutschlands Nachbarstaaten.
Doch eine FPÖ oder ein Geert Wilders sind in Deutschland nicht in Sicht, zumal Thilo Sarrazin seltsamerweise Sozialdemokrat bleiben will und auf die Gründung einer Partei verzichtet.
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14. Dezember 2010
Köln/Barcelona – Die spanisch-katalonische Regionalpartei Plataforma per Catalunya will sich an dem von der „pro“-Truppe geplanten „Marsch der Freiheit“ am 7. Mai nächsten Jahres in Köln beteiligen.
Dies teilte der Vorsitzende der 2002 gegründeten Plataforma per Catalunya (PxC, Plattform für Katalonien) Josep Anglada i Rius in einem Interview mit. Anglada gehörte einst der Fuerza Nueva und der Frente Nacional an. Die islamfeindliche PxC ist in mehreren katalanischen Kommunen mit Abgeordneten vertreten.
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17. November 2010
Die extrem rechte Szene in Spanien ist stark zersplittert. Etwa ein Dutzend Parteien wirbt um Wählerstimmen. Ein Konfliktpunkt ist das Verhältnis zu Israel
Rechte und neonazistische Bewegungen befinden sich in Europa im Aufwind. Das zeigen Umfragen und Wahlergebnisse ebenso wie eine verstärkte Zusammenarbeit auf internationaler Ebene....
Weiter: http://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/2010/11-03/001.php
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14. Oktober 2010
In ganz Spanien haben Anhänger der extremen Rechten den Jahrestag der »Entdeckung Amerikas« durch Christoph Kolumbus für Aufmärsche genutzt. In Barcelona (Foto) und anderen Städten zeigten die Neonazis Fahnen der Franco-Diktatur und hoben den rechten Arm zum faschistischen Gruß. Das offizielle Spanien beging den als Nationalfeiertag begangenen 12. Oktober hingegen mit einer Militärparade in Madrid. Dabei wurde Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero ausgepfiffen, wofür ein Sprecher von dessen Sozialistischer Arbeiterpartei (PSOE) gegenüber Medienvertretern »organisierte Gruppen von Rechtsextremisten« verantwortlich machte. (jW)