24. Oktober 2011
Erstmals seit Jahren hat die rechtspopulistische Schweizer Volkspartei (SVP) laut einer Hochrechnung des Schweizer Fernsehens bei einer Wahl Verluste hinnehmen müssen. Demnach verlor sie bei der Abstimmung im Nationalrat sieben Sitze und kam auf 26,8 Prozent. Zugewinne konnte u.a. die erst 2008 als Abspaltung der SVP gegründete, konservative Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) verbuchen.Trotz der Verluste bleibt die SVP des Milliardärs Christoph Blocher, die auf 30 Prozent gehofft hatte, stärkste Kraft im Parlament. Die Rechtspopulisten hatten anti-europäische Themen und solche gegen Einwanderung ins Zentrum ihres Wahlkampfes gerückt(dtoday, Euronews, Tagesspiegel, Süddeutsche Zeitung).