internationale situation - Schweiz
07. Mai 2012
Die Kantonspolizei sucht öffentlich nach dem mutmasslichen Schützen, der am Wochenende auf einen Mann schoss. Der Rechtsradikale hätte eigentlich eine Gefängnisstrafe absitzen müssen.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Stadtpolizei Zürich kam es kurz nach 2 Uhr an der Niederdorfstrasse 30 zu der Auseinandersetzung. Im Verlauf des Streites schoss ein unbekannter Mann auf einen 26-jährigen Schweizer und verletzte diesen am Oberkörper schwer. Das Opfer musste mit der Sanität ins Spital gebracht werden. Der Täter flüchtete anschliessend in Richtung Limmatquai.
Der 24-Jährige aus Grenchen ist bekennender Neonazi und wurde vom Solothurner Obergericht dieses Jahr zu 39 Monaten Gefängnis verurteilt. Gemäss «Tages-Anzeiger», «Blick» und «20 Minuten» wurden Sebastien N. 44 Delikte vorgeworfen, darunter Rassendiskriminierung, Drohung, Vergehen gegen das Waffengesetz und Gewalt gegen Beamte.
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11. April 2012
Die aktuelle Ausgabe der Schweizer Wochenzeitung „Die Weltwoche“ sorgt für einen Sturm der Entrüstung. Die Titelgeschichte hetzt gegen „verbrecherische Roma-Sippen“ - und sorgte damit für eine Flut von Strafanzeigen.
„Die Roma kommen“ – so der umstrittene Titel der aktuellen Ausgabe der Schweizer Zeitung „Die Weltwoche“, die letzten Donnerstag erschienen ist. Besonders das Titelbild hat einen Sturm der Entrüstung ausgelöst: Es zeigt einen kleinen, dreckigen Jungen, der mit einer Pistole auf den Betrachter zielt. Dabei ist dieses Foto gar nicht in der Alpenrepublik entstanden – sondern im Kosovo. Und das schon vor vier Jahren.
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09. April 2012
Es ist eine kalkulierte Provokation: Mit dem Bild eines bewaffneten Roma-Kindes auf dem Titel sorgt die Schweizer Zeitschrift “Weltwoche” für Empörung und Protest. Ein kleiner Bub mit scheinbar kühlem Blick. in beiden Händen hält er eine Pistole, zielt damit direkt auf den Betrachter. Darunter prangt die Schlagzeile: “Die Roma kommen: Raubzüge in die Schweiz”. Mit diesem Titelbild erschien diese Woche die Schweizer Zeitschrift “Weltwoche”. Mehrere Geschichten im Inneren des Blattes beschäftigen sich dann mit der Kriminalität durch Roma, so mit einer Familie, die mit dem sogenannten “Enkel-Trick” Menschen um ihr Geld bringe. (…) Der provokante Titel in Verbindung mit dem Bild löste prompt Reaktionen aus – von Kopfschütteln bis hin zu Empörung. (…) In Österreich erstattete mittlerweile ein Journalist gegen seine Schweizer Kollegen Strafanzeige – wegen Volksverhetzung
via augsburger allgemeine: Schweizer Zeitschrift provoziert mit bewaffnetem Roma-Kind
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17. März 2012
Schweiz (Langenthal) – Zwei Brüder aus dem schweizerischen Langenthal stehen unter Mordverdacht. Einer der beiden ist als Ausländerfeind bekannt.
Die Brüder Kevin (23) und John K. (25) aus dem schweizerischen Langenthal werden verdächtigt, eine 44-jährige Österreicherin getötet und übel zugerichtet zu haben. Die mutmaßlichen Täter wurden am Montag verhaftet. John K., von Beruf Maler, ist als gewalttätig und als Ausländerfeind bekannt.
Am 30. Januar 2005 hatte John K. beim deutschen NS-Devotionalienversand „Aufruhr“ aus dem thüringischen Gera eine Bestellung aufgegeben: Zwei Pullover „White Power“. Die Bestellung versah K. mit dem Kommentar „geil geil geil“. Beim örtlichen Fußballverein SC Langenthal soll gegen K. zeitweilig ein Stadionverbot verhängt worden sein.
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13. Februar 2012
Bern. Die Polizei im schweizerischen Bern hat einen mutmaßlichen Helfer der deutschen Rechts-Terror-Gruppe NSU festgenommen. Ein Specher der Kanonspolizei Bern bestätigte entsprechende örtliche Medienberichte. Offenbar kam eine der Tatwaffen der NSU aus der Schweiz.
Nach den bisherigen Erkenntnissen soll die Zwickauer Neonazi-Zelle offenbar eine ihrer Tatwaffen aus der Schweiz erhalten haben. Die Polizei verhaftete am vergangenen Dienstag einen im Berner Oberland wohnenden Mann, von dem eine Pistole vom Typ "Ceska" stammen soll, die in der ausgebrannten Wohnung der rechtsextremen Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) in Zwickau gefunden wurde. Das zuständige Gericht bestätigte am Freitag die Untersuchungshaft, wie ein Sprecher der Kantonspolizei Bern erklärte. Die Zürcher Zeitung "Tags-Anzeiger" berichtete, der Mann sei am Dienstagabend auf dem Flughafen Zürich bei seiner Rückkehr von einer Auslandsreise festgenommen worden.