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Polen

internationale situation - Polen

13. April 2012

Białystok (Polen): Naziübergriffe mit Todesfolge

In der Nacht von Sonntag auf Montag um 23.30 Uhr wurde ein junger Mann im Zentrum Bialystoks gefunden – zusammengeschlagen auf dem Gehweg auf einer belebten Straße. Am Dienstag, den 10.4., verstarb er im Krankenhaus. Es wird davon ausgegangen, dass es sich um einen Übergriff durch Neonazis handelt. Die Security der Disco, vor der man ihn fand, ist bekannt: Mindestens 2 von ihnen sind seit vielen Jahren mit dem Blood&Honour Netzwerk verbunden.

Einige Stunden später, ebenfalls im Zentrum Bialystoks:
Gegen 4.30 Uhr wollt eine Gruppe von Naziskins in den Pub „Fiktion“. Bereits vor dem Pub riefen sie Parolen gegen Linke. Die Mitarbeiter des Pubs und Kunden versuchten die Nazis rauszuwerfen – es kam zu einer Auseinandersetzung, bei der die Nazis mit Messern angriffen. Vor dem Pub setzte sich die Schlägerei fort, wobei 2 Leute, eine 28jährige Frau und ein 26jähriger Mann von den Nazis mit Messern verletzt wurden.

Diese Ereignisse reihen sich ein in zahlreiche Übergriffe durch Neonazis in den letzten Jahren in Bialystok. Seit längerem eskaliert die Gewalt mehr und mehr. Es war nur eine Frage der Zeit, dass es so weit kommen musste.
Seitens der Politik und der Polizei werden Übergriffe und andere Aktionen der Neonazis bagatellisiert. Deswegen wird am Sonntag, den 15.4., in Bialystok eine Demonstration gegen faschistische Gewalt stattfinden.

Auch in Katowice wird es am Wochenende eine antifaschistische Demonstration geben:
Am Samstag, den 14.4. gegen die 78ste Geburtstagsfeier der ultranationalen ONR.

Blog Lukrecji Sugar
Demoaufruf Antifa Wild East
Bericht Gazeta Wyborcza
Älterer Indymediabeitrag zu Naziübergriffen in Polen, speziell Białystok
 
 

internationale situation - Polen

23. März 2012

Vandals spray-paint swastikas, anti-Semitic slogans on tombstones, deface memorial toJews murdered in Holocaust. Vandals attacked a Jewish cemetery in the Polish town of Wysokie Mazowieckie over the weekend, spray-painting swastikas and anti-Semitic slogans on tombstones and defacing a memorial to local Jews who were murdered in the Holocaust. The incident took place on Sunday night, approximately 145 kilometers northeast of Warsaw, and is was the latest in a series of anti-Semitic episodes in the area. Monika Krawczyk, who heads the Foundation for the Preservation of Jewish Heritage in Poland (FODZ), which oversees Jewish sites throughout the country, said the evidence points to Polish neo-Nazis as being responsible. On one of the headstones that was defaced, she noted, the vandals had scrawled the words “Here is Poland – not Israel,” which is a popular slogan among Polish neo-Nazi groups.

via jpost: Neo-Nazis deface Jewish cemetery in Poland

 
 

internationale situation - Polen

29. Dezember 2011

AIB: »Wir sind eine Bewegung«

»Wir sind eine Bewegung«
Das Blockade-Bündnis Warschau im Interview


Am 11. November 2011 fand in Warschau ein großer nationalistischer Aufmarsch statt. Die offiziellen Zahlen sprechen von 8.000 bis 12.000 Teilnehmenden. Es gab eine große internationale Gegenmobilisierung und Beteiligung an den Gegenprotesten aus Weißrussland, Deutschland, Tschechien und der Slowakei, der Blockadeaufruf wurde in 18 Sprachen übersetzt. Wir sprachen darüber mit Darek von der Antifaschistischen Aktion Warschau (WAA), die im Bündnis »Porozumienie 11 Listopada« die Gegenproteste mitorganisiert hat.

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internationale situation - Polen

16. Dezember 2011

Linksautonome aus Deutschland wollten in Warschau einen Aufmarsch polnischer Rechter verhindern - nun stehen 76 Bundesbürger vor Gericht. Im Nachbarland wird der Fall heiß diskutiert: Dürfen Deutsche Polen über Nationalismus belehren? Protokoll eines misslungenen Ausflugs.

Sie hatten es sich wohl zu einfach vorgestellt. Auf zwei Info-Veranstaltungen in Berlin wurde die linke Szene mobilisiert. Experten hielten Vorträge, die Besucher konnten noch vor Ort Tickets für die Fahrt nach Warschau kaufen. Am 11. November, dem polnischen Unabhängigkeitstag, sollte dort der Aufmarsch von Nationalisten blockiert werden. "Wir wollten unseren polnischen Genossen helfen", sagt Sandra*, 27, die beim Ausflug mit dabei war.

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internationale situation - Polen

24. November 2011

Antifaschisten beklagen Menschenrechtsverletzungen in polnischer Haft

Am Dienstag wird der polnische Botschafter in Berlin Post von Antifaschisten aus Deutschland bekommen. In einer Petition, die direkt an den Botschafter Marek Prawda addressiert ist, fordern die Unterzeichner eine Stellungnahme zu der Behandlung von Antifaschisten, die am 11. November in Warschau auf dem Weg zu einer antifaschistischen Demonstration festgenommen worden waren (Deutscher Satan in Warschau).

Am Polnischen Unabhängigkeitstag hatte das gesamte rechte Spektrum in Polen von Nationalkonservativen bis zu offenen Neonazis zu einem Aufmarsch in Warschau aufgerufen. Dagegen versuchte eine zivilgesellschaftliche Koordination nach dem Vorbild des Dresdner Blockadekonzepts zu mobilisieren. Antifagruppen aus Deutschland waren von Anfang an in die Vorbereitung einbezogen und mobilisierten auch nach Warschau.

Ihre Teilnahme rief das gesamte nationalkonservative Spektrum Polens auf den Plan, das sich empörte, dass Linke aus Deutschland es wagen, in Polen gegen Nationalisten demonstrieren zu wollen. Doch die meisten deutschen Aktivisten kamen nicht dazu und wurden schon am Weg von den Bussen zum Auftaktort der Antifa-Mobilisierung festgenommen und teilweise mehr als einen Tag festgehalten. Die Betroffenen haben mittlerweile Protokolle erstellt, in denen sie schildern, was sie nach der Inhaftierung erlebt haben.

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Casper Geist
sind immer u. überall allzeits bereit ...
Samstag, 19. November 2011
AK gegen den NPD-Bundesparteitag i
Da der in Dessau geplante Bundesparteitag der NPD erst vor einer Woche, am 28.09.2011, bekannt wurde, ist nicht viel Zeit das maximal Mögliche vorzubereiten. Dazu brauchen wir, der Arbeitskreis gegen den NPD-Bundesparteitag, eure Unterstützung! Tragt unsere Mobilisierung doch bitte weiter, verteilt diesen web-flyer und postet unseren Aufruf auf eur...
Dienstag, 04. Oktober 2011
Michal
Am 9. April 2011 plant die tschechische Nazi-"Arbeiter-Partei der sozialen Gerechtigkeit" (DSSS) einen Marsch in Nord-Krupka (Nordböhmen). Der Marsch wurde zwar von den örtlichen Behörden verboten, die DSSS sieht sich mit dieser Entscheidung vor der Gemeinde jedoch nicht einverstanden und hat ebenfalls Beschwerde vor dem Landgericht in Us...
Mittwoch, 30. März 2011
Jajabings
Samstag, 22. Januar 2011
niemandwieimmer
aktion in wien: Siempre Aktion in Wien
Donnerstag, 18. November 2010