08. März 2012
In der chilenischen Hauptstadt Santiago wurde ein junger Schwuler von Neonazis so brutal angegriffen, dass er nun im künstlichen Tiefschlaf liegt. Jetzt solidarisieren sich Politiker des südamerikanischen Landes mit dem Opfer - und unterstützen ein strengeres Anti-Diskriminierungsgesetz. Was genau mit Daniel Zamudio passiert ist, ist unklar. Aber der Zustand des 24-Jährigen spricht Bände: Als er gefunden wurde, hatte er ein Hakenkreuz auf die Brust geritzt, die Ärzte stellten mehrere schwere Schädelverletzungen fest. Auch das rechte Bein ist gebrochen. Er wird nun künstlich beatmet und wurde in ein künstliches Koma versetzt. Die Ärzte sagen, er schwebt nicht mehr in Lebensgefahr (ggg.at).