Posted by: ignite
in aufrufe on Aug 27, 2010
Tagged in: Untagged
F
ür den 4. September 2010 mobilisieren die Dortmunder Neonazis erneut europaweit zum so genannten „Nationalen Antikriegstag”. Einige Zeit lang schien es, als würde sich dieser Aufmarsch unter Federführung der Dortmunder „Autonomen Nationalisten” zu einem wichtigen Tag im Kalender der aktionsorientierten extremen Rechten entwickeln, da bei dem Aufbau dieses Ereignisses besonders auf den “Event-Charakter” Wert gelegt wurde. Während zum ersten Aufmarsch 2005 circa 200 Neonazis erschienen, wuchs die Zahl bis 2008 auf 1100 an. Das Gewaltpotential bei Aufmärschen der Dortmunder Neonazis hat in dieser Zeit massiv zugenommen; 2009 etwa überfielen circa 400 Neonazis die 1. Mai Demonstration des DGB.
Diese Erfolgsgeschichte erfuhr im letzten Jahr einen empfindlichen Einschnitt. Denn 2009 ist es gelungen, den Mythos des „Nationalen Antikriegstags“, den die Dortmunder Neonazis in jahrelanger europaweiter Mobilisierungsarbeit versucht hatten aufzubauen, erfolgreich zu beschädigen. Die ganze Stadt kam in Bewegung, und letztlich gestaltete es sich für die Polizei durch die zahlreichen Gegenaktivitäten zu schwierig, den Schutz für die Nazidemonstration zu gewährleisten. Der „Nationale Antikriegstag“ blieb somit weit hinter den Erwartungen der Nazis zurück, die mit ansehen mussten, wie ihre “Erfolgsstory” in einer kümmerlichen Kundgebung buchstäblich stehen blieb. Doch das letztjährige Debakel hindert die Dortmunder Autonomen Nationalisten nicht daran, weiterhin an der Etablierung eines „Nationalen Antikriegstages” festzuhalten. Für dieses Jahr haben die Dortmunder Neonazis an drei Tagen rund um das erste Septemberwochenende (3.,4.,5. September) Aktionen und Veranstaltungen angemeldet und die europaweite Mobilisierung ist in vollem Gange.
http://www.antifa.de/cms/content/view/1437/1/
Posted by: ignite
in aufrufe on Aug 27, 2010
Tagged in: Untagged

Nach Übergriffen auf antirassistische Fußballfans von Arsenal Kiew (Ukraine) und FC Karilien-Discovery (Russland) zeigen sich Fans des Roten Stern Leipzig solidarisch. Für kommenden Freitag planen Antifaschist_innen eine Demonstration zu Vertretungen beider Länder.
Weiter: http://de.indymedia.org/2010/08/288372.shtml
Posted by: ignite
in aufrufe on Aug 18, 2010
Tagged in: Untagged
Für den 21. August kündigen Neonazis aus Schleswig-Holstein einen "Ehrenmarsch" anlässlich des Todestages des Preußenkönigs Friedrich des Großen in Neumünster an. Friedrich der Große starb am 17.8.1786 - für die Nazis allerdings wohl nur ein Vorwand an diesem Datum aus einem ganz anderem Grund auf die Straße zu gehen. Der 17. August steht innerhalb der Naziszene vor allem für das "Gedenken" an den Hitler-Stellvertreter und Nazi-Kriegsverbrecher Rudolf Hess, welcher am 17.8.1987 im Gefängnis in Spandau Selbstmord beging. Hess war u.a. an der Judenverfolgung im besetzten Polen beteiligt.
Den zentralen Aufmarsch der Szene, der bis 2004 im bayerischen Wunsiedel, dem Ort wo Hess begraben liegt, stattfand, gibt es in dieser Form auch dank antifaschistischer Intervention nicht mehr. Seit dem kommt es jährlich immer wieder, auch in Schleswig-Holstein, zu "spontanen" Aktionen von Neonazis rund um dieses Datum, die Bezug auf den Tod von Hess nehmen.
Posted by: ignite
in aufrufe on Aug 18, 2010
Tagged in: Untagged
Zum ersten Mal seit fünf Jahren wollen Neonazis wieder in der Karlsruher Innenstadt aufmarschieren. Anlass ist der Todestag von Rudolf Heß, dem damaligen Stellvertreter Adolf Hitlers. Bis 2005 pilgerten mehrere tausend Neonazis Mitte August regelmäßig ins bayrische Wunsiedel, dem Ort an dem Heß begraben liegt. Erst 2009 fällte das Bundesverfassungsgericht das letztinstanzliche Urteil, um diese "Gedenkmärsche" zu verbieten. Nicht zuletzt aus diesem Grund wurde Karlsruhe als Aufmarschort für den 21. August gewählt.'
Posted by: ignite
in aufrufe on Aug 09, 2010
Tagged in: Untagged
Naziterror stoppen – in Wedding und überall!
Der Wedding- Stadtteil und Mythos mitten in Berlin. Als sozialer Brennpunkt, „Hort der Kriminalität“ und Projektionsfläche rassistischer Ängste vor einer vermeintlichen Überfremdung durch „den Islam“, ist er im Bewusstsein der Stadtbewohner_innen allgegenwärtig.
Doch halt! Nazis im Wedding?!
Für das Jahr 2009 wurden nach offiziellen Statistiken mindestens neun rechte und rassistische Angriffe verübt- ein berlinweiter Platz zwei! Die Gewalt eskalierte bis hin zu einem Mordversuch durch zwei Neonazis im U-Bahnhof Rehberge an Personen mit iranischem Migrationshintergrund am 19. September 2009. Rechter Straßenterror und Alltagsrassismus – sie gehören durchaus zum Alltag im Wedding. Ob rassistische Kolonialromantik anhand der Straßennamen des „Afrikanischen Viertels“ oder die ganz praktische Einschüchterung von Mitgliedern der afrikanischen Community in der Sprengelstraße durch Drohbriefe im rechten Online-Portal Altermedia: Rassismus und Neonazis bleiben hier präsent.
Posted by: ignite
in aufrufe on Aug 09, 2010
Tagged in: Untagged
In Weißensee kommt es in den letzten Monaten immer wieder zu Problemen mit
Neonazis. Ihre Übergriffe richten sich maßgeblich gegen alternative Wohn
und Kulturprojekte und deren Besucher_innen. Eines ihrer Hauptziele war
der Jugendclub Bunte Kuh e.V. und das Kultur und Bildungszentrum (KuBiZ)
in der Bernkasteler Straße.
Nicht nur auf Grund der Bedrohungen gegen Bunte Kuh und KuBiZ, so wie
deren Besucher_innen, sondern auch wegen einer gehäuften Anzahl an
Übergriffen durch Nazicliequen (u.a. am Weißensee und Antonplatz) findet
am 28. August in Weißensee eine Kundgebung mit anschließender Demo statt.
Am Selben Wochenende wird die NPD auch mit hoher Wahrscheinlichkeit auf
dem Blumenfest (27. - 29. Aug.) wieder einen Stand durchführen, was für
uns ein Grund mehr ist an diesem Wochenende in Weißensee gegen Neonazis
auf die Straße zu gehen. Kommt vorbei und bringt eure Freund_innen mit!
Aufruf: http://keinkiezfuernazis.blogsport.eu/2 ... allo-welt/
28. Aug. 2010 | Weißensee | Kundgebung: 14 Uhr | Mahlerstr./Bizetstr.
Live-HipHop: Blockwart und Jenz Steiner
Anschließend: Demo durch den Kiez
(Anfahrt: Tram M4, M13,12 bis Antonplatz)
Posted by: ignite
in aufrufe on Aug 09, 2010
Tagged in: Untagged
RASH Berlin-Brandenburg unterstützen diese wichtige Kundgebung für unsere russischen Genossen. Maksim trat u.a. 2009 als Redner auf der Silvio Meier Demo auf u.a. um an unseren im vergangenen Jahr von Nazis ermordeten RASH-Genossen Ivan zu erinnern!:
Am Donnerstag den 29. Juli wurden unsere Genossen Aleksei (Ljoscha) Gaskarow und Maksim Solopow von Einheiten des „Zentrum E“ („Extremismusbekämpfung“) in Moskau verschleppt, und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Diese Haft wurde am 31. Juli Aufgrund eines Gerichtsbeschlusses in Chimki zunächst auf drei Tage verlängert – aufgrund mangelnder Beweise. Am 3. August folgte eine weitere Haftverlängerung für die sozialen Aktivisten auf weitere zwei Monate.
Posted by: revskin
in aufrufe on Jul 25, 2010
Tagged in: Untagged
Unter dem Motto „Dresden nach Bad Nenndorf holen!“ ruft das Bündnis „NS-Verherrlichung stoppen!“ zu Massenblockaden gegen den Naziaufmarsch am 14. August d.J. in Bad Nenndorf auf. Rund drei Monate vor dem sog. „Trauermarsch“ der Neonazis in Bad Nenndorf appellieren wir an die zivilgesellschaftlichen Kräfte, gemeinsam den Aufmarsch zu verhindern. Die Massenaktionen gegen den europaweit größten Naziaufmarsch am 13. Februar d.J. in Dresden zeigen, dass es möglich ist, die wichtigen Aufmärsche der Neoanzis komplett zu verhindern. „/Auch an dem Widerstand gegen Norddeutschlands größten Aufmarsch in Bad Nenndorf darf dieses Zeichen nicht vorüber gehen.
Weiter: http://badnenndorf.blogsport.de/
Posted by: revskin
in aufrufe on Jul 25, 2010
Tagged in: Untagged
Jedes Jahr finden am letzen Juliwochenende im Örtchen Vaivara auf den Anhöhen von Sinimäe in Nordosten Estlands ein Treffen der Veteranen der Waffen-SS statt. Sie sind den Kämpfen gewidmet, die im Juli-August 1944 zwischen den Teilen der 20. Grenadier-Division der Waffen-SS und sowjetischen Armee geführt wurden.
Frühere Mitglieder der SS und ihre Anhänger treffen sich unter verstärktem Polizeischutz, legen Kränze zum Gedenkstein der 20. Division der Waffen-SS als auch zu Denkmälern an die dänischen, holländischen und norwegischen Legionären der SS ab. 2006 wurden zwei Denkmäler für die belgischen und holländischen SS-Mitglieder errichtet. Die Vertreter der belgischen Veteranen des Zweiten Weltkrieges haben deswegen Protest geäußert, denn diese "schändliche Tat eine außerordentliche Beleidigung für all diejenigen sei, die gegen die faschistischen Armeen des Hitler-Deutschands und Kollaborateure in den okkupierten Gebieten kämpften." Der belgische Botschafter in Estland hat sich gegen die Verwendung der belgischen Flagge auf der Versammlung ausgesprochen, denn "die in Estland kämpfenden Belgier, zählt man in der Heimat zu den Verrätern und faschistischen Kollaborateuren."
Weiter: http://de.indymedia.org/2010/07/286638.shtml
Posted by: ignite
in aufrufe on Jun 30, 2010
Tagged in: Untagged

In diesem Jahr, am 1.Juli jährt sich der rassistische Mord an Marwa El-Sherbini. Für ein Gedenken an Marwa und um Solidarität mit ihren Angehörigen auszudrücken rufen wir zur Teilnahme an der offiziellen Trauerveranstaltung am Rathaus auf. Im Anschluss startet von dort eine antifaschistische Demonstration.
Aufruf des Vorbereitungskreises zur Demonstration in Gedenken an Marwa El-Sherbini
Das Problem heisst Rassismus!
Im August 2008 verweigert der Bekenntnisdeutsche Alex W. dem Sohn der Ägypterin Marwa El-Sherbini den Platz auf der Schaukel eines Dresdner Spielplatzes. Dabei beschimpft er sie als "Schlampe", "Islamistin" und "Terroristin". Diese Beschimpfungen, wohl aufgrund ihres für Alex W. uneuropäisch erscheinenden Aussehens und ihres Kopftuches, wollte sich die junge Frau nicht gefallen lassen und erstattete Anzeige gegen ihn. Nachdem der offen mit der NPD sympathisierende Rassist das erste Urteil gegen ihn nicht akzeptierte und in Berufung ging, tötete er die inzwischen schwangere Marwa El-Sherbini mit mehr als 15 Messerstichen während der Berufungsverhandlung am 1. Juli 2009. Inmitten eines Saales im Dresdner Landgricht springt Alex W. auf, zieht sein im Rucksack mitgebrachtes Messer heraus und sticht immer wieder auf Marwa und ihren Ehemann Elwi Ali Okaz ein. Ein zufällig anwesender Polizist betritt den Saal und schiesst innerhalb kürzester Zeit auf Elwi Ali Okaz und verletzt ihn schwer. Es stellt sich hier unumgänglich die Frage, warum er ausgerechnet auf die dunkelhäutige der beiden Personen schoss. Eine - wenn auch vielleicht unbewusst getroffene -rassistische Kategorisierung ist nicht auszuschliessen.
Weiter:
http://de.indymedia.org/2010/06/285033.shtml