- antifa
03. Januar 2010
Der 67jährige Niederländer Max Degen ist Nebenkläger und Zeuge im Prozess gegen den mutmaßlichen NS-Täter John Demjanjuk, der als Wachmann im Vernichtungslager Sobibor daran beteiligt gewesen sein soll, die zur Ermordung bestimmten Juden aus den Zügen in die Gaskammern zu treiben. Die Wochenzeitung Jungle World veröffentlichte in der Ausgabe 50/2009 vom 10.12.2009 ein Interview mit ihm zum Prozess, seinen Erwartungen und Befürchtungen. Darin heißt es unter anderem:
Weiter: www.eurorex.info/2009/12/14/deutschland-„der-mord-an-meiner-familie-beherrscht-mein-ganzes-leben-“/
- international
03. Januar 2010
Der in Brüssel veröffentlichte Rassismus-Bericht 2008 hat gezeigt, dass es in Europa im Vorjahr gegenüber 2007 eine Zunahme von Neonazi-Untrieben und neofaschistischer Gewalt gegeben hat. Der Vizepräsident des Europäischen Netzwerks gegen Rassismus (ENAR), Chibo Onyeji, erklärte einem Bericht der IKG Wien zufolge, dass sich die Situation in Österreich gegenüber 2007 nicht wesentlich verändert habe. Der Bericht 2008 weise aus, dass Rassismus und Diskriminierung “eine beständige Realität im Leben von ethnischen und religiösen Minderheiten quer durch die EU sind”. In Deutschland habe sich wiederum gezeigt, dass gebürtige Türken doppelt so oft bei der Wohnungssuche abgelehnt werden wie Deutsche.
Weiter: http://npd-blog.info/2009/12/06/rassismus-bericht-2008120412/
- antifa
02. Dezember 2009
Der Prozess am Landgericht München II gegen Iwan Nikolai („John“) Demjanjuk wegen Beihilfe zum Mord an 27 900 Jüdinnen und Juden im Vernichtungslager Sobibor hat am Montag, 30. November 2009 begonnen. Der Angeklagte und sein Rechtsanwalt Dr. Ulrich Busch (Ratingen) traten schon am ersten Prozesstag gegenüber den Überlebenden und Angehörigen der in der Shoa Ermordeten unverschämt auf.
- antifa
18. November 2009
Vor 17 Jahren wurde der Hausbesetzer Silvio Meier von Neonazis getötet. Gedenkdemo am Samstag. Proteste gegen geplante Räumung alternativer Projekte angekündigt
- antifa
18. November 2009
Festnahmen und Verletzte bei Demonstration in Göttingen. 1500 Menschen erinnerten an Tod der Studentin Conny Weßmann vor 20 Jahren
Verletzte und Festnahmen, Rangeleien und vereinzelt Feuerwerkskörper. In angespannter Atmosphäre und begleitet von einem großen Polizeiaufgebot haben am Samstag in Göttingen rund 1500 Menschen mit einer Demonstration an den Tod der damals 24jährigen Studentin Conny Weßmann erinnert. Sie war am 17.November 1989 nach Auseinandersetzungen zwischen Neonazis und Linken auf der Flucht vor der Polizei auf eine verkehrsreiche Straße gerannt und dort von einem Auto überfahren worden.
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