internationale situation - Slowakei
22. Juni 2010
Wie die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ am 22.05.2010 berichtet, ist die österreichische EU-Abgeordnete Ulrike Lunacek (Grüne) bei der Homosexuellen-Parade „Rainbow Pride Bratislava 2010“ von einem Rechtsextremisten mit Steinen beworfen worden. In dem Beitrag heißt es: www.eurorex.info/2010/05/24/slowakei-neonazi-greifen-%e2%80%9erainbow-pride-bratislava-2010%e2%80%9c-an/
internationale situation - Slowakei
22. Juni 2010
Der slowakische Außenminister Miroslav Lajcák ist schlechte Nachrichten aus Budapest gewöhnt. Die letzte: Ungarn will beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen des Einreiseverbots für Staatspräsident László Solyom am 21. August die Slowakei klagen. Solyom wollte damals an der Enthüllung der Statue des Heiligen Stefan im südslowakischen Komárno teilnehmen, musste aber an der Grenze umkehren. Solyom sei nicht wie von ihm behauptet als Privatperson angereist, sondern habe kraft seines Amtes provozieren wollen, rechtfertigte Bratislava diese Entscheidung.
Weiter: www.wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=3862&alias=wzo&cob=483317
internationale situation - Slowakei
17. März 2010
Fast alle Parteien setzen vor der Parlamentswahl in der Slowakei auf rassistische Hetze und Nationalismus
Drei Monate vor den Parlamentswahlen in der Slowakei versucht ein Großteil der Parteien, mit Äußerungen gegen Roma und die ungarische Minderheit auf Stimmenfang zu gehen. So forderte der amtierende sozialdemokratische Ministerpräsident Robert Fico, man solle Romakinder künftig in Internaten unterbringen, um sie vom »Leben in Roma-Siedlungen zu lösen«. Denn sonst, so Fico, werde eine weitere Generation großgezogen, »die unfähig ist, der Gesellschaft zu helfen«.
internationale situation - Slowakei
14. Oktober 2009
Die österreichische Tageszeitung Der Standard hat am 12. Oktober 2009 ein Interview mit dem stellvertretenden slowakischen Ministerpräsidenten Dusan Caplovic von der sozialdemokratischen Partei Smer veröffentlicht. Darin ging es um die Konflikte mit Ungarn und dem rechten Koalitionspartner SNS, Neonazis und die Situation der Roma. In dem Interview heißt es unter anderem: Weiter: www.eurorex.info/2009/10/12/slowakei-stellvertretender-ministerprasident-nennt-rechtsextreme-sns-„eine-normale-europaische-partei“/internationale situation - Slowakei
14. August 2009
Slowakei: Faschistische Überfälle auf Häuser von Roma an Stadträndern. Betroffene fordern Maßnahmen gegen Neonazis
Von Tomasz Konicz
Nach Ungarn und Tschechien wächst nun auch in der Slowakei die Angst vor Neonazis. Besonders betroffen ist die Roma-Bevölkerung. Etliche ihrer Organisationen wandten sich nun mit einem dramatischen Appell an die Regierung in Bratislava und an die Europäische Kommission in Brüssel. In dem Schreiben aus der vergangenen Woche verlangten sie, endlich entschieden gegen faschistische Umtriebe vorzugehen.