internationale situation - Irland
14. Januar 2010
Die rechtsgerichteten Unionisten der Ulster Defence Association (UDA) haben nach Medienberichten ihre Entwaffnung abgeschlossen. Das teilte Die letzten der Anführer des politischen Arms der UDA, Frankie Gallagher, auf einer Pressekonferenz in Belfast mit. Die UDA soll für rund 400 Morde während des Bürgerkriegs in Nordirland verantwortlich sein. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet dazu am 06.01.2010 unter anderem: www.eurorex.info/2010/01/06/grosbritannien-rechtsgerichtete-nordirische-miliz-schliest-entwaffnung-ab/
internationale situation - Irland
14. Oktober 2009
Nach einem Bericht der Tageszeitung Irish Times vom 06.10.2009 haben die britischen Nationalisten der United Kingdom Independence Party (UKIP) die Anti-Lissabon-Bewegung in Irland mit 170.000 Euro unterstützt. Weiter: www.eurorex.info/2009/10/06/irland-britische-nationalisten-investierten-170-000-euro-fur-ein-nein-der-iren-zum-lissabon-vertrag/internationale situation - Irland
22. Juli 2009
Während die protestantischen Paramilitärs ihre Waffen abgeben, schlagen in Nordirland Nazis zu: In Belfast wurden an mehreren Tagen in Folge Roma angegriffen.
von Fabian Frenzel
»Wir wussten vermutlich nicht genug über die Roma. Wir haben es nicht geschafft, ihre Sorgen und Ängste zu verstehen, und möglicherweise haben wir das zu spät realisiert«, sagte der Polizeisprecher Alistair Finlay. Dass sie zu spät reagiert hatte, fiel aber nicht nur der Polizei selbst auf. Das Anti Racist Network (ARN) in Belfast warf der nordirischen Polizei vor, nicht schnell genug gegen die rassistischen Angriffe auf mehrere Roma-Familien vor zwei Wochen vorgegangen zu sein. 110 Roma hatten nach wiederholten Attacken auf ihre Wohnhäuser im Belfaster Universitätsviertel in eine Kirche fliehen müssen. Später wurde auch diese angegriffen. Die meisten der Roma haben nach den Angriffen gesagt, sie wollten nach Rumänien zurückkehren, viele haben Nordirland bereits verlassen.
internationale situation - Irland
24. Juni 2009
115 Rumänen in Nordirland sind gezwungen, vor Angriffen aus ihren Häusern zu fliehen. Sie finden Zuflucht in einer Kirche. VON RALF SOTSCHECK
Seit dem nordirischen Friedensprozess ist es in der Hauptstadt Belfast ruhiger geworden - allerdings nicht für Immigranten. 115 Rumänen, darunter ein fünf Tage altes Baby, mussten in der Nacht zum Mittwoch vor rassistischen Angriffen aus ihren Häusern fliehen. Sie kamen zunächst in der protestantischen City Church im Universitätsviertel unter, gestern zogen sie ins Sportzentrum "O-Zone" um.
Weiter: www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/rassistischer-terror-in-belfast/