- England
31. August 2010
Bei einer Demonstration im englischen Bradford ist es zu Krawallen gekommen. Schon 2001 wurde die Stadt von Rassenunruhen erschüttert.
Weiter: www.welt.de/politik/ausland/article9262917/Gewalt-bei-Rechtsextremen-Kundgebung-in-England.html
- Russland
31. August 2010
Mit Eisenstangen und Schlagstöcken bewaffnet hat eine Gruppe von rund 100 Naziskinheads am Sonntag ein Rockkonzert in der russischen Stadt Miass gestürmt und dutzende Menschen schwer verletzt. Nach Angaben eines lokalen Radiosenders, soll ein 14-jähriges Mädchen an ihren Verletzungen verstorben sein.
Die knapp 3000 Besucher des “Tornado”-Konzerts wurden von dem Angriff völlig überraschten. Videoaufnahmen zeigen, wie die unvermummte Gruppe Neonazis mit nackten Oberkörpern auf das Gelände marschiert. Einige der benutzten Schlagstöcke sollen sie zuvor den völlig überforderten Polizisten abgenommen haben. Auf dem Gelände prügeln die Rechten wahllos auf die Besucher ein und verlassen später in aller Ruhe wieder das Festival, während viele blutüberströmte Zuschauer auf der Erde liegen bleiben. Die Polizei griff nicht ein. Das Konzert wurde abgebrochen.
- Deutschland
31. August 2010
Am Sonntagmorgen wurde in der Begräbnishalle des jüdischen Friendhofs in Dresden ein Feuer gelegt [Info]. In der ehemaligen Synagoge entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Bereits am 19. und 24. August hatte es in der sächsischen Hauptstadt zwei Brandanschläge auf linke Wohnprojekte gegeben. Nur durch viel Glück und besonnenes Handeln wurde dabei niemand getötet. Mehr als 500 Antifaschisten demonstrierten am 26. August gegen die rechte Mordlust. Die Anschläge verdeutlichen die Notwendigkeit jetzt antifaschistisch aktiv zu werden, in Dresden, Dortmund und überall sonst!
- Serbien
31. August 2010
Dass die Rechten in Ungarn große Teile der Bevölkerung mobilisieren können, ist weitgehend bekannt – sei es mit der in diesem Jahr ins ungarische Parlament eingezogenen faschistischen Jobbik-Partei oder ihrem mittlerweile verbotenen „sportlicheren“ Flügel, der „Ungarischen Garde“, der aber immer noch sehr aktiv ist: So etwa im Verprügeln, Erschießen, etc. einzelner Roma oder sogar ganzer Familien und Siedlungen. Was aber machen die ungarischen „freien Kräfte“? - Österreich
24. August 2010
Wie Marcel Brecht im antifaschistischen Recherchedienst „blick nach rechts“ berichtet, ist ein zentrales Herzstück der Neonazi-Szene in Oberösterreich aufgeflogen. Amtsbekannte Neonazis und rechtsextremer Nachwuchs haben demnach einen Bauernhof zu einem Treffpunkt mit Partys und internationalen Konzerten umgebaut. Mit dabei: Aktivisten der „Freien Kräfte“ Niederbayern. Die grenzüberschreitende Kameradschaft zählt im Kern rund 30 Leute, zusammen mit Sympathisanten und Unterstützern sind es weit über 200.
Weiter: www.eurorex.info/2010/08/15/osterreich-neonazi-treffpunkt-gerat-ins-visier-der-offentlichkeit/
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