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04. August 2009
Von Carsten HübnerDie Europawahlen Anfang Juni 2009 haben dem rechten Lager in vielen Ländern deutliche Stimmenzuwächse beschert. Die ungarischen Rechtsextremisten von Jobbik brachten es aus dem Stand auf 14,8 Prozent. In den Niederlanden kam die Partij voor de Vrijheid (PVV) des Rechtspopulisten Geert Wilders sogar auf 17 Prozent und wurde damit zur zweitstärksten Kraft hinter den Christdemokraten. Selbst die noch vor wenigen Jahren von Beobachtern abgeschriebene neofaschistische British National Party (BNP) erzielte rund sechs Prozent und entsendet nun erstmals in ihrer über fünfundzwanzigjährigen Geschichte zwei Parlamentarier nach Brüssel.
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01. Juli 2009
Vor acht Jahren wurde unser Genosse Carlo Giuliani in Italien von Polizisten getötet. Der damals 23jährige hatte sich am 20. Juli 2001 an Protesten gegen den G8 Gipfel in Genua beteiligt. Die Polizeigewalt führte zu schweren Krawallen. Festgenommene wurden zum Teil gefoltert. Doch kein Polizist, nicht einmal die Mörder von Carlo mussten später in Haft, dafür jedoch 25 linke AktivistInnen der globalisierungskritischen Bewegung.
Carlo Giuliani bleibt unvergessen!
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11. Juni 2009
Wie erfolgreich waren die europaweiten Appelle, Nazis nicht zu wählen? Jetzt liegen alle Ergebnisse der Europawahl vor. Das bittere Fazit: Nationalistische und rechtsextreme Parteien haben dennoch in mehreren EU-Staaten deutlich zugelegt. Insgesamt konnte das rechtsextreme, nationalistische und rechtskonservative Spektrum die Zahl seiner Mandate sogar in etwa halten - und das trotz einer Verkleinerung des Parlaments von 785 auf 736 Sitze. Zwei rechte Verlierer gibt es allerdings doch: Die deutschen Rechtsparteien DVU und „Die Republikaner" (REP) spielen künftig keine Rolle im Europaparlament.
Weiter: www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/debatte/rechtsblog/wie-europa-gewaehlt-hat-ueberblick-und-analyse
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16. September 2008
Auf offener Straße erschlagen
Ein schwarzer Jugendlicher wurde ermordet. Der Ausländerhass in Italien wächst und die Opposition macht Berlusconis Regierungspolitik für die Hetze verantwortlich. VON MICHAEL BRAUN
ROM taz Erschlagen, weil er schwarz war? Entsetzt schaut Italien auf einen Mord, der am Sonntagmorgen im Zentrum Mailands geschah. Das Opfer, der 19-jährige Abdul Guibre, wurde dort auf offener Straße von dem Besitzer einer Bar und dessen Sohn mit einer Eisenstange verprügelt und erlag wenige Stunden später im Krankenhaus seinen schweren Kopfverletzungen.
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12. September 2008
In Schweden nimmt die Zahl gewalttätiger neonationalsozialistischer Gruppen zu. Laut einer Untersuchung der antirassistischen Stiftung Expo hätten sich in den vergangenen zwei Jahren 17 neue Gruppen gebildet, berichtete Sveriges Radio International. Somit gebe es heute 30 Neonazi-Gruppen in Schweden.
Vor allem in den südlichen und mittleren Landesteilen sei die Konzentration der lokal operierenden Gruppen vergleichsweise hoch. Die Geheimpolizei Säpo bestätigt einen Anstieg an radikalen Gruppierungen. Die Zahl derjenigen, die sich tatsächlich in verbrecherischer Weise äußerten, sei allerdings sehr gering.
Quelle: NPD-Blog
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