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11. September 2009

Am 11. Juli fand in Dresden eine offizielle Trauerkundgebung für die mehr als eine Woche zuvor im Dresdner Landgericht vor den Augen ihres 3jährigen Sohnes ermordete Marwa El-Sherbin statt. Zu dieser Kundgebung kamen mehr als 1.500 Menschen. Die Offiziellen der Stadt Dresden verhielten sich wie so oft in der letzten Zeit auffallend zurückhaltend und zeigten damit einmal mehr, wie es um das politische Engagement gegen rechte Alltagskultur in Dresden bestellt ist.

Weiter: http://de.indymedia.org/2009/07/256024.shtml

 

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03. Juli 2009

skinheads_against_racial_prejudice_1In Dresden wird die 31jährige Marwa vor den Augen ihres 3jährigen Sohnes während einer Berufungsverhandlung im Landgericht Dresden vom 31jährigen Angeklagten Alex W. mit 18 Messerstichen regelrecht hingerichtet. Der Täter hatte zehn Monate zuvor die Frau auf einem Kinderspielplatz im Stadtteil Johannstadt rassistisch beleidigt und war nach einer Anzeige der Frau drei Monate später zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Am 21. August 2008 war Marwa mit ihrem damals zweijährigen Sohn auf einem Spielplatz im Dresdner Stadtteil Johannstadt. Drei Jahre zuvor war sie gemeinsam mit ihrem Mann Elwie aus Ägypten nach Dresden gezogen. Elwie ist Stipendiat am renommierten Max-Planck-Institut.

Weiterlesen: Rassistischer Mord in Dresden

 
 

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12. Dezember 2008

Die Prozesse zum Tod von Laya Condé in Bremen und Oury Jalloh in Dessau endeten mit Freisprüchen.
Kommentar von Anke Schwarzer

Zwei Tote. Zwei Tote schwarzer Hautfarbe. Zwei Tote schwarzer Hautfarbe in zwei deutschen Polizeizellen. Der eine, Laya Condé, starb im Januar 2005 in Bremen, als ihm gewaltsam Brechmittel eingetrichtert wurden. Der andere, Oury Jalloh, verbrannte im Januar 2005 während der Ausnüchterung in Dessau.

Weiter: http://jungle-world.com/artikel/2008/50/32239.html

 
 

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12. Dezember 2008

ouryjallohTUMULTE IN DESSAU

BITTE IN DIE ZENTRALE SEITE VON INDYMEDIA > ZENTRAL > IMPORTANT > BRAK THE SILENCE

Nach dem Feuertod des Asylbewerbers Oury Jalloh vor knapp vier Jahren in einer Polizeizelle in Dessau-Roßlau hat das Landgericht die beiden angeklagten Polizisten freigesprochen. Ihnen sei keine Mitschuld am Tod des Mannes aus Sierra Leone nachzuweisen. Nach dem Urteil versuchten empörte Zuschauer, die Richterbank zu stürmen.
Kleiner Auswahl der Presseberichte zum Abschluss des Oury Jalloh-Verfahrens:

http://de.indymedia.org/2008/12/235778.shtml


 
 

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04. Dezember 2008

 

 

Demonstration - Sa, 06.12.08, 14 Uhr in Eberswalde, Start am Kreishaus (am Markt)
Diese 2. Demo ist eine der Aktionen, die von Barnimer Schüler/innen zur Überwindung von Rassismus und Rechtsextremismus im Rahmen des open-space-Prozesses „Light me Amadeu" entwickelt wurden. Zusammen mit Erwachsenen rufen wir als Barnimer Kampagne „Light me Amadeu" zu dieser Demonstration auf. Unterstützende sind innen genannt.

Weiterlesen: “Light me Amadeu” – Rassismus erkennen & überwinden

 
 

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04. Dezember 2008

An beiden letzten Tagen des Bremer Brechmittel-Prozesses um den Tod von Laya-Alama Condé haben Verteidigung und Staatsanwaltschaft ihre Plädoyers gehalten: Der Polizeiarzt Igor V., durch dessen Brechmittelvergabe Condé starb, soll freigesprochen werden. Die entscheidende Entlastungsthese lieferte der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel. In dessen Verantwortungsbereich starb schon 2002 in Hamburg der Nigerianer Achidi John.

Weiter: http://de.indymedia.org/2008/11/233855.shtml

 
 

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20. August 2008

Laut Pressemeldungen scheint es in Magdeburg am vergangenen Wochenende zu einem neuen Todesopfer rechtsextremer Gewalt gekommen zu sein. Falls sich diese Nachricht bestätigen sollte, sollte sich die antifaschistische Bewegung in Deutschland ernsthaft Gedanken machen, mit welchen Mitteln oder Aktionen auf diesen erneuten Nazimord reagiert wird. Es reicht schon mehr als lange!

Nach Tod eines 20-jährigen Magdeburgers Tatverdächtiger aus rechter Szene festgenommen

Zwei Tage nach dem gewaltsamen Tod eines 20-jährigen Magdeburgers ist am Montagabend ein Verdächtiger festgenommen worden. Der Mann ist ebenfalls 20 Jahre alt und kommt auch aus Magdeburg. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Magdeburg, Silvia Niemann, erklärte, er habe sich zwar bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert, es gebe aber "Beweise, die ihn eindeutig belasten". Die Staatsanwaltschaft hat bereits Haftbefehl wegen Totschlags und Diebstahls beantragt. Der Verdächtige soll noch am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Was der Verdächtige gestohlen haben soll, sagte die Sprecherin nicht und verwies auf die laufenden Ermittlungen.

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/5702602.html
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/5705645.html
http://de.indymedia.org/2008/08/224878.shtml

 
 

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07. August 2008

Rassistischer Mord in MarzahnAm 6. August 2008 ermordete der Deutsche Tino W. (35) in Berlin-Marzahn den Illegalisierten "Cha Dong N.". Gegen 10.15 Uhr griff der Mörder den Zigarettenhändler vor einem Supermarkt an, informierte die Polizei, dass er einen "vietnamesischen Zigarettenhändler" festhalte und fragte laut Berliner Morgenpost: "Regelt ihr das oder muss ich das selbst erledigen?". Am Sonntag (10.08.08) findet eine Mahnwache im Gedenken an den Ermordeten statt.

Weiterlesen: Rassistischer Mord in Berlin-Marzahn