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03. Januar 2010
Der 67jährige Niederländer Max Degen ist Nebenkläger und Zeuge im Prozess gegen den mutmaßlichen NS-Täter John Demjanjuk, der als Wachmann im Vernichtungslager Sobibor daran beteiligt gewesen sein soll, die zur Ermordung bestimmten Juden aus den Zügen in die Gaskammern zu treiben. Die Wochenzeitung Jungle World veröffentlichte in der Ausgabe 50/2009 vom 10.12.2009 ein Interview mit ihm zum Prozess, seinen Erwartungen und Befürchtungen. Darin heißt es unter anderem:
Weiter: www.eurorex.info/2009/12/14/deutschland-„der-mord-an-meiner-familie-beherrscht-mein-ganzes-leben-“/
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02. Dezember 2009
Der Prozess am Landgericht München II gegen Iwan Nikolai („John“) Demjanjuk wegen Beihilfe zum Mord an 27 900 Jüdinnen und Juden im Vernichtungslager Sobibor hat am Montag, 30. November 2009 begonnen. Der Angeklagte und sein Rechtsanwalt Dr. Ulrich Busch (Ratingen) traten schon am ersten Prozesstag gegenüber den Überlebenden und Angehörigen der in der Shoa Ermordeten unverschämt auf.
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18. November 2009
Vor 17 Jahren wurde der Hausbesetzer Silvio Meier von Neonazis getötet. Gedenkdemo am Samstag. Proteste gegen geplante Räumung alternativer Projekte angekündigt
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18. November 2009
Festnahmen und Verletzte bei Demonstration in Göttingen. 1500 Menschen erinnerten an Tod der Studentin Conny Weßmann vor 20 Jahren
Verletzte und Festnahmen, Rangeleien und vereinzelt Feuerwerkskörper. In angespannter Atmosphäre und begleitet von einem großen Polizeiaufgebot haben am Samstag in Göttingen rund 1500 Menschen mit einer Demonstration an den Tod der damals 24jährigen Studentin Conny Weßmann erinnert. Sie war am 17.November 1989 nach Auseinandersetzungen zwischen Neonazis und Linken auf der Flucht vor der Polizei auf eine verkehrsreiche Straße gerannt und dort von einem Auto überfahren worden.
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18. November 2009
Unter dem Motto „20 Jahre Mauerfall - Wir sind das Volk“ marschierten etwa 250 Neonazis am 07. November durch Halle/Saale.
Damit blieben die Organisatoren der Jungen Nationaldemokraten“ (JN) Sachsen-Anhalt um den Anmelder und JN-Landesvorsitzenden Andy Knape deutlich unter ihren Erwartungen zurück, waren sie doch nach einer langfristigen und bundesweiten Mobilisierung im Vorfeld, von einer deutlich höheren TeilnehmerInnenzahl ausgegangen. Zudem waren die lokalen Veranstalter davon ausgegangen, dass eine Vielzahl von Neonazis anreisen würde, um "Rache" zu nehmen für die gescheitere Demonstration in Leipzig am 17. Oktober. Damals war eine Neonazi-Demonstration unter dem Motto "Recht auf Zukunft" erst von einem breiten Bündnis erfolgreich blockiert und später polizeilich aufgelöst worden nachdem es zu Auschreitungen der Neonazis gekommen war.
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18. November 2009
Heimlich wie für die NPD üblich hielt der NPD Landesverband Sachsen am vergangenen Sonntag seinen Personalparteitag ab. Erst nach dem Ende der Veranstaltung machte dies die neonazistische Partei öffentlich. Als Austragungsort fungierte erneut die Gaststätte „Mannheim“ in Limbach-Oberfrohna. Neuer Landesvorsitzender ist der Fraktionsvorsitzende der sächsischen NPD, Holger Apfel.
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18. November 2009
Vor 20 Jahren starb Conny Wessmann in Göttingen bei einem Polizeieinsatz. Der Tod der Antifaschistin war ein prägendes Ereignis für die linke Szene und die Stadt. Eine Demonstration soll an sie erinnern.
von Sören Maier
»Ich würde sagen, wenn wir genug Leute sind, sollten wir die platt machen.« Der Einsatzleiter der Polizei und die Kollegen vom Zivilen Streifenkommando in Göttingen waren sich einig, wie aus dem aufgezeichneten Funkverkehr von damals hervorgeht. Kurz darauf flüchtete die 24jährige Studentin und Antifaschistin Conny Wessmann vor den anstürmenden Polizeibeamten auf die viel befahrene Weender Straße. Sie wurde von einem Auto erfasst und starb noch am Unfallort. »17. 11. 89 Conny von den Bullen ermordet« – dieser Spruch prangte ab diesem Tag an vielen Häuserwänden und ist noch bis heute zu finden. Kommende Woche jährt sich der Todestag von Conny zum 20. Mal.
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18. November 2009
Die offiziellen Veranstaltungen zum Volkstrauertag standen am Sonntag im Zeichen des Bemühens um Rechtfertigung der Auslandseinsätze der deutschen Truppe – und im Zeichen einer Versöhnung, die Täter und Opfer letztlich gleichsetzt. Alte und neue Nazis nutzten das Wochenende in München, Berlin und Wunsiedel zum Zelebrieren von »Heldengedenken«.
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13. November 2009
Soeben hat das bayerische Verwaltungsgericht dem Einspruch der Nazis stattgegeben. Wie letztes Jahr wurde das Verbot kurzfristig vor dem Marsch in der 2. Instanz gekippt. Dies ist exakt der gleiche Verlauf wie im letzten Jahr. Damals wurde der Marsch ebenfalls verboten und kurzfristig wieder erlaubt. Antifas haben stets bekundet, dass das vorläufige Verbot nichts definitives heißt. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass wir uns im Kampf gegen Nazis nicht auf den Staat und seine Organe verlassen können. Besondere Bedeutung könnte dieser so genannte „Heldengedenkmarsch“ allerdings dadurch erhalten, dass der „Jürgen Rieger Gedenkmarsch“ in Wunsiedel momentan noch verboten ist. Die Entscheidung dafür steht heute Nachmittag an. Wenn Wunsiedel verboten bleibt, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass München die Ersatzveranstaltung hierfür wird. Für diesen Fall ist mit erheblich mehr Nazis in München zu rechnen.Seite 1 von 9