Kein Vergeben, Kein Vergessen - Alberto Adriano

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In der Nacht auf Pfingstsonntag, den 11. Juni im Jahr 2000 wurde Alberto Adrianovon zwei Neonazis ermordet. Seitdem hat sich nicht viel getan. Zum Gedenken an Alberto Adriano finden mehrer Veranstaltungen in Dessau statt.

Übersichtsartikel: http://de.indymedia.org/2010/05/282575.shtml


Nürnberg/Fürth: Doppeldemo wg. Neonaziangriff

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Am Samstag dem 29. Mai haben sich in Fürth und Nürnberg nach einer süddeutschlandweiten Mobilisierung 1200 (Fü) bzw. 3000 (Nbg) Antifaschisten zusammengefunden um gegen Neonazis zu demonstrieren.

Hintergrund:

Am Mittwoch den 28. März 2010 gegen 13:45 gab es in der Nürnberger U-Bahn, bzw. darauffolgend am Bahnsteig des Knotenpunkts "Plärrer" eine Auseinandersetzung zwischen einem Antifaschisten und dem Neonazi-Kader Peter Rausch, der dem Freien Netz Süd angehört.
Im Laufe dieses Auseinandersetzung griff P. Rausch (24) den 17 jährigen Antifaschisten an, brachte ihn zu Boden, trat auf ihn mehrfach ein und flüchtete dann.
Der Antifaschist wurde dann durch den versorgenden Notarzt mehrfach reanimiert, im Krankenhaus wurde er dann durch die behandelden Ärzte aufgrund der inneren Verletzungen in ein künstliches Koma gesetzt.

Weiter: http://de.indymedia.org/2010/06/282713.shtml

Bilder: www.flickr.com/photos/antifa-presse-fuerth/

Video: www.youtube.com/watch?v=LSXl5D4tJtU


In Erinnerung an Ivan Khutorskoy – uno di noi

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 Heute, am 30. Mai 2010, erstellten wir mit Hilfe einer Graffiti-crew für unseren antifaschistischen Genossen Ivan Khutorskoy ein Graffiti in Bochum. Ivan wurde am 16. November 2009 im Eingang seines Wohnhauses in der Khabarovsk Straße im Osten von Moskau von Nazis ermordet. Von hinten schoss man ihm zwei mal in den Nacken.

Ivan, auch „Vanya Kostolom“ genannt, war ein Moskauer Skinhead, Anarchist und Antifaschist. Er gehörte zu der kleinen Gruppe von Moskauer AntifaschistInnen, die vor Jahren begann sich gegen die Gewalt der russischen Nazis aktiv zur Wehr zu setzen. Dies ging angesichts der mörderischen Gewalt der Nazis in Moskau nur mit Gegengewalt. Ivan war ein ausgezeichnet mutiger und guter Kämpfer, darüber Organisator von Schutzgruppen für Seminare, Pressekonferenzen und Konzerte der russischen Opposition und selbst angehender Jurist. Er wurde zu einem der meist gehassten Feinde der russischen Nazis. Obwohl schon drei mal Nazis gegen ihn Mordanschläge verübten, war er weiterhin gegen sie aktiv. Das machte ihn zu einem Vorbild der jungen nachwachsenden Antifaszene Moskaus. Das Engagement von ihm und anderen AntifaschistInnen bahnte der heutigen antifaschistischen Bewegung Moskaus den Weg und gab ihr ihr Selbstbewusstsein.

Mit Ivan Khutorskoy ist ein großartiger Genosse ermordet worden.


Naziangriffe: Berlin - Nürnberg - Moskau

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siempre_babelsberg_aktion.jpg Anlässlich des fast tödlichen Angriffs auf einen 17 Jährigen in Nürnberg Ende April, sowie des Neonazimordes in Moskau und einem brutalen Neonaziangriff in Berlin-Prenzlauer Berg am vergangenen Sonntag, wurde jetzt ein Flugblatt zu diesem Thema veröffentlicht.

Kopiert es, verteilt es, legt es in öffentlichen Räumen aus.

Mit dem Flugblatt soll Gegenöffentlichkeit geschaffen werden, die sich jenseits von Extremismus-Debatten bewegt, die es zu Hauf im Zusammenhang mit Neonaziangriffen gibt und gab.


Niemand ist vergessen!

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Am 25. Mai 2000 verübten vier Neonazis in Berlin, im Stadtteil Buch, einen brutalen Mord. Dieter Eich, der damals Sozialhilfe empfing, fiel den Neonazis zum Opfer, weil er aus ihrer Sicht ein „Asozialer“ war. Erst schlugen sie ihn in seiner Wohnung zusammen, später erstachen sie ihn, um eine eventuelle Zeugenaussage zu verhindern. Anlässlich des zehnten Todestages von Dieter Eich wird an den Mord erinnert. Am 23. Mai wird darum in Berlin-Buch unter dem Motto „Niemand ist vergessen“ eine Demonstration stattfinden.

Weiter: http://de.indymedia.org/2010/05/281797.shtml


23.5.2010 Berlin/Bunte Kuh: Antifa Soli-Konzert

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Konzert nach der Gedenk-Demo
So. 23. Mai 2010 | 19.30 Uhr | Bunte Kuh Berlin

Erst Grillen und Musik im Garten, dann Konzert:

HipHop:
Holger Burner (Hamburg)
Kurzer Prozess (Nürnberg)
Blockwart (Berlin)




Nürnberg & Fürth: Antifa Großdemos am 29. Mai 2010

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Für­ther Nach­rich­ten (15.​05.): „Rech­te Szene rückt in den Blick­punkt
Nach­dem schon am 8. Mai in Nürn­berg knapp 1500 Men­schen gegen rech­te Ge­walt auf die Stra­ße gin­gen, ruft das So­li-​Ko­mi­tee gegen Rechts zu Groß­de­mons­tra­tio­nen am 29. Mai in Fürth und Nürn­berg auf. Hin­ter­grund ist der bru­ta­le Über­griff des Für­ther Neo­na­zi Peter Rausch am 28.​04. auf einen 17-​Jäh­ri­gen in Nürn­berg. Der junge An­ti­fa­schist lag meh­re­re Tage im künst­li­chen Koma, be­fin­det sich mitt­ler­wei­le aber auf dem Weg der Bes­se­rung. Das An­ti­fa­schisti­sche Ak­ti­ons­bünd­nis Nürn­berg (AAB) mo­bi­li­siert unter dem Motto Fight Back! Na­zi­struk­tu­ren an­grei­fen! Frei­es Netz Süd zer­schla­gen! zu einem kämp­fe­ri­schen An­ti­fa-​Block auf der Dop­pel-​De­mons­tra­ti­on.

Sams­tag 29. Mai:

erst 12:00 Uhr Fürth, Haupt­bahn­hof
dann 14:00 Uhr Nürn­berg, Plär­rer

Un­ter­sei­te mit Infos, Mo­bi­ma­te­ri­al etc. | AAB Auf­ruf | ak­tu­el­ler TAZ- Ar­ti­kel


Ultrash-Festival IV - Potsdam/Archiv am 28./29.5.2010

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ultrash_2010.jpg

Einlass Freitag 17.00 Uhr - Beginn 18.00 Uhr

Freitag:

18.00 Uhr: Infoveranstaltung: Aktuelle Situation von Antifas in Russland (mit What We Feel)

Opcio K95 www.myspace.com/opciok95oi
What We Feel www.myspace.com/wwfhc
Hausvabot www.myspace.com/hausvabot
Riot Reiser www.myspace.com/riotreiser
Aembonker www.myspace.com/aembonker

Einlass Samstag 17.00 Uhr - Beginn 18.00 Uhr

Samstag – Open Air:

The Upsessions www.myspace.com/upsessions
Pestpocken www.myspace.com/pestpocken
Jokerface www.myspace.com/jokerfaceska
Pelican Frise www.myspace.com/lepelicanfrise
Restless Riot www.myspace.com/restlessriot44

Indoor: Broadcast live (HipHop aus New Yorck)


















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Sachsen-Anhalt. Dessau. Es ist die Nacht auf Pfingstsonntag, den 11. Juni im Jahr 2000. An diesen Tag lernen sich drei angetrunkene Neonazis am Hbf kennen. Gemeinsam beschließen sie, neonazistische Parolen grölend, durch die Stadt zu ziehen. Im Stadtpark treffen sie gegen 1:45 Uhr den gebürtigen Mosambikaner Alberto Adriano. Für die drei Neonazis, damals Grund genug, diesen zu beschimpfen, zu schlagen und mit Stahlkappenschuhen auf den am Boden liegenden Adriano einzutreten. Anwohner alarmieren die Polizei, die Neonazis werden festgenommen und kommen in der gleichen Nacht in U-Haft. Drei Tage später wird Adriano aufgrund seiner schweren Kopfverletzungen offiziell für Hirntot erklärt.

 10 Jahre nach dem Mord an Alberto Adriano und dem folgenden „Aufstand der Andersdenkenden“ hat sich nicht viel geändert. Immer noch sehen sich Migrant_innen, Antifaschist_innen, Homosexuelle und Andersdenkende auch in Dessau Angriffen durch Nazis und Rassisten ausgesetzt. Den Nährboden für solche Taten bietet der gesellschaftliche Grundkonsens aus Alltagsrassismus, Antisemitismus und Homophobie. Als Katalysator dient unter anderem die von staatlicher Seite betriebene „Ausländerpolitik“, welche klar als institutioneller Rassismus bezeichnet werden kann, sowie die kapitalistische Verwertungslogik. Damals wie heute haben wir keinen Bock darauf, diese Zustände schweigend hinzunehmen. Wir wollen dem rassistischen Alltag dort entgegen-treten wo er täglich spürbare Realität ist, auf den Strassen, in den Schulen, Ämtern, der Polizei, eben In dieser Gesellschaft. Deswegen rufen wir zu einer bundesweiten, antifaschistischen Demonstration in Gedenken an Alberto Adriano und alle anderen Opfer rassistischer Gewalt auf. Lasst uns ein deutliches Zeichen setzen gegen institutionellen Rassismus, rechten Grundkonsens, Nazistrukturen und für ein konsequentes und bitter notwendiges antifaschistisches Handeln in Dessau und anderswo.

Demonstration am 12.06.10 Treffpunkt: 13 h HBF Dessau


DD: Rassimus ist immer noch tödlich!

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Zum Gedenken an den am 06. April 1991 von Nazis ermordeten Jorge Gomondai fand heute in Dresden eine Demonstration mit über 250 Teilnehmer_innen statt.

Im Anschluss an die offizielle Gedenkkundgebung am Jorge-Gomondai-Platz, bei welcher Marita Schieferdecker-Adolph - Ausländerbeauftragte von Dresden, Marianne Thum - Opferberatung der RAA, Emiliano Chaimite - Afropa e.V. und Victor Vincze - Referent Ausländischer Studierender (übernahm gleichzeitig die Moderation) sprachen, rief der AK Antifa im libertären Netzwerk Dresden zu einer antirassistischen Demo auf.

Weiter: http://de.indymedia.org/2010/04/277612.shtml