Großdemo gegen faschistische Morde in Moskau

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altZum Jahrestag des Doppelmordes an dem Menschenrechtler und Anwalt Stanislaw Markelow (34) und der anarchistischen Journalistin Anastasia Baburowa (25) gingen in Moskau über 1000 Leute auf die Straße, um gegen faschistische Morde und Repression zu demonstrieren. Die Abschlusskundgebung wurde von der Polizei abgebrochen.

Weiter: http://de.indymedia.org/2010/01/271300.shtml


19.1.2010: Aktion in Paris

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In Paris gab es eine kleine, aber kämpferische Demo mit einigem an Pyrotechnik zum Russischen Konsulat. Aufgerufen hatte die Gruppe "Scalp-Reflex" (siehe http://scalp-reflex.over-blog.com). Hier ist das Video:

www.youtube.com/watch?v=OP5JQ49WMa0


[MA] Solidaritätsaktion für russische Antifas

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Heute, den 19.01., fand ein internationaler Aktionstag statt, der zur Solidarität mit russischen GenossInnen aufrief. Zu dem Aktionstag wurde vom "Komitee 19.Januar" aufgerufen, welches sich nach den faschistischen Morden an den Genossen Stanislav Markelow und Anastasia Barburova gegründet hat. Aus diesem Anlaß fand in Mannheim-Neckarstadt eine Transpi-Aktion auf der Fußgängerbrücke an der Schafweide statt. Mit dieser Aktion sollte die Internationale Antifaschistische Solidarität unterstützt und praktiziert werden.

Weiter: http://de.indymedia.org/2010/01/271241.shtml

 


altKiev: 19th january 2010 antifascists, human right and leftist activists in Ukraine conducted action of memory of Stanislav Markelov and Anastasia Baburova. About 40 antifascists gathered infront of embassy of Russian Federation in Kiev. They were chanting slogans and holding the banner "Stas and Nastya. We continue the struggle". During the action imperial russian flag - romanov's dynasty symbol - was burned. In this way activists showed their protest against actual imperial politic of Russia based on great-power chauvinism and total control of citizens.

Simferopol (Crimea): Local antifascists made huge graffitti "Together against fascism" in the memory of Nastya and Stas.

Quelle: http://solianka.org/ru/node/49

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Am 19. Januar beteiligten sich trotz 20 Grad Frost und dem Versuch der Behörden, eine Demonstration zu verbieten, über 1000 Menschen an der Gedenkveranstaltung für Stas Markelov und Anastasia Baburova, die damit zu einer der größten Demonstrationen des linken Spektrums der letzten Jahre wurde. Aufgerufen hatte das "Komittee 19. Januar", ein Zusammenschluss verschiedener Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen. Die Veranstaltung verstand sich als Manifestation gegen den anhaltenden Nazi-Terror. Mitglieder des Komitees bewerteten die Veranstaltung als großen Erfolg.

Am Anfang und Ende der Aktion kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, die die TeilnehmerInnen daran hinderte, mit Transparenten auf der Strasse zu marschieren, und bei der Abschlusskundgebung den bereitstehenden Lauti mit Filmleinwand nicht auf den Platz liess, und ein Megafon zur Verlesung der Redebeiträge mit Gewalt konfiszierte. Mehrere Dutzend TeilnehmerInnen wurden festgenommen, jedoch alle noch am Abend wieder freigelassen.

Weiter: http://solianka.org/node/50


Gera: 6. Jahrestag des rassistischen Mordes

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Mahnung am Ort der Tat

In der Nacht zum 21. Januar 2004 wurde der damals 27-jährige Oleg V. in Gera von mehreren Jugendlichen ermordet. Am gestrigen Sonntag traf sich eine Gruppe von AntifaschistInnen, um ihm und allen Opfern rassistischer und faschistischer Morde zu gedenken.

 Oleg V. starb allein aus dem Grund, weil er sogenannter „Spätaussiedler“ und für die Täter eine „Russensau“ war. Seine Peiniger gehörten zu den nicht organisierten Neonazis in den Plattenbauten und Dörfern im Norden der Stadt. Dort, wo sich an den Wochenenden verschiedene Cliquen zum Trinken treffen, weil sie sich aus der Schule oder dem Stadtteil kennen. So geschah es auch an dem damaligen Wintertag, als sich das Opfer mit seinen späteren Mördern in einer Wohnung betrank. Stunden später war Oleg V. tot. Er wurde in ein Wäldchen gelockt und so lange gequält, bis er zu atmen aufhörte. Mit einer Bierflasche, einem Messer, einem Nunchaku und einem Hammer entstellten sie ihn bis zur Unkenntlichkeit.


13.2.2010: Aufruf "No Pasaran" zu den Protesten in Dresden

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No Paseran Dresden

Am Ort der Geschichte. Entschlossen entgegenstellen – gemeinsam blockieren! Wir rufen alle Antifaschistinnen und Antifaschisten dazu auf, am 13. Februar 2010 dem Naziaufmarsch in Dresden entschlossen entgegenzutreten und ihn gemeinsam zu blockieren! In dem bundesweiten Bündnis No pasarán! haben sich verschiedene linke und antifaschistische Gruppen zusammengeschlossen, um dem jährlich stattfindenden Nazigroßaufmarsch endlich ein Ende zu bereiten.

Am Ort der Geschichte
Entschlossen entgegenstellen – gemeinsam blockieren!


Wir rufen alle Antifaschistinnen und Antifaschisten dazu auf, am 13. Februar dem Naziaufmarsch in Dresden entschlossen entgegenzutreten und ihn gemeinsam zu blockieren!

In dem bundesweiten Bündnis No pasarán! haben sich verschiedene linke und antifaschistische Gruppen zusammengeschlossen, um dem jährlich stattfindenden Nazigroßaufmarsch endlich ein Ende zu bereiten.


12./13.2.2010 Dresden: Aufruf: Keine Versöhnung mit Deutschland!

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Das Dresden-Gedenken scheint wichtig, so wichtig, dass die neue sächsische Staatsregierung eigens für den bevorstehenden 65. Jahrestag das Versammlungsrecht noch schnell erheblich einschränken will. Schließlich ruinieren „Extremisten“ schon seit Jahren die Gedenkstimmung rund um den 13. Februar und gefährden Sicherheit, Ruhe und Ordnung. Unterdessen versucht eine Handvoll Dresdner Kultur- und Kirchenprominenz ein weiteres Denkmal zur Erinnerung an die Bombardierung und das Wiedererstehen der Stadt zu erstreiten. Zwar wurde erst 2009 eine neue Erinnerungsstelle in der Altstadt eingeweiht, aber Mahnmale für Dresden kann es in Dresden nicht genug geben. Mit kaum verhohlener revanchistischer Rhetorik wird das Denkmal in der Sächsischen Zeitung beworben; es zeigt einen „gestürzte[n] Mensch[en], der sich aufbäumt, ein Gefallener, der aus eigener Kraft aufersteht. So wie die Dresdner, so wie ihre Stadt.“ Die Oberbürgermeisterin bemüht sich derweil, eine dem Jahrestag angemessene Gedenkatmosphäre zu schaffen – laute Musik oder Demonstrationen sind dabei sehr hinderlich, denn das erwünschte Gedenken soll als unpolitischer und damit unhinterfragbarer Akt wahrgenommen werden. Mit Hilfe einer Menschenkette um die historische Altstadt soll ein „Zeichen gegen Extremismus“ gesetzt und gleichzeitig der Zerstörung der Stadt gedacht werden. Business as usual in Dresden.

Weiter: http://venceremos.antifa.net/13februar/2010/aufruf.htm


5.Todestag von Oury Jalloh 07.01.09

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…vor fünf Jahren verbrannt in einer Polizeizelle

In Dessau-Roßlau wird des Todes von Oury Jalloh gedacht // Debatte um angemessene Form des Gedenkens // Bundesgerichtshof entscheidet am selben Tag über Revision des Falles

Am 07. Januar 2010 jährt sich der Todestag des Asylbewerbers Oury Jalloh, der qualvoll in einer Gewahrsamszelle des Dessauer Polizeireviers verstarb, zum fünften Mal. An diesem Tag finden dazu mehrere Gedenkveranstaltungen statt. Während in Dessau-Roßlau die Stadt und zivilgesellschaftliche Akteure um die angemessene Form und den Ort des Gedenkens wetteifern, entscheidet an diesem Tag der Bundesgerichtshof in Karlsruhe über die Revision im Fall des Todes von Oury Jalloh.

Weiter: http://de.indymedia.org/2009/12/270176.shtml


3.4.2010 Dortmund: Thomas-Schulz-Gedenkdemo

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altLinke Freiräume erkämpfen!

Vor nunmehr fünf Jahren wurde der Punk Thomas „Schmuddel“ Schulz mitten in der belebten Dortmunder Innenstadt von einem jugendlichen Neonazi brutal niedergestochen. Thomas erlag wenig später seinen Verletzungen. Auch in diesem Jahr werden wir wieder lautstark und eindringlich darauf hinweisen, dass es in Dortmund ein massives Problem mit Neonazis gibt und abermals werden wir die gesellschaftlichen Verhältnisse fokussieren, die Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Homophobie und andere Scheußlichkeiten täglich aufs Neue reproduzieren. Wir wollen Thomas und allen anderen Opfern extrem rechter Gewalt gedenken und unseren Protest gegen kapitalistische Verwertungslogik, nationales Zwangskollektiv und gesellschaftliche Gewaltverhältnisse auf die Straße tragen.

Wie jedes Jahr rufen wir deshalb zur antifaschistischen Thomas-Schulz-Gedenkdemonstration in Dortmund auf!

Kommt zur antifaschistischen Demonstration:
03.04.2010 | 16:00 h | Dortmund | Hauptbahnhof (Vorplatz)