iwan.jpgFreitag 18.12.09 ab 18.00 Uhr vor der russischen Botschaft (Unter den Linden 63-65): Kundgebung


Am Abend des 16. Novembers 2009 wurde der Moskauer Iwan Chutorskoi in seinem Treppenhaus hinterrücks erschossen. Der russische Antifaschist und Anarchist stand schon seit längerem auf den Todeslisten dortiger extrem rechter Organisationen. Dieser Vorfall spiegelt die katastrophalen Verhältnisse innerhalb der russischen Gesellschaft im Umgang mit dem Faschismus wieder. Parallel dazu finden staatliche Repressionen gegen Arbeiterorganisationen statt. So muss zum Beispiel die anarchosyndikalistische SKT (Sibirische Konföderation der Arbeit) die nationalistische Willkür des Machtapparates erfahren: Direkt auf einer Kundgebung kommt es zu Übergriffen von zivilpolizeilichen Prügeltrupps (als Waffen dienten Russlandfahnen!), wird auf ArbeitgeberInnen von AktivistInnen Druck ausgeübt, diese zu entlassen und zusätzlich wird in absurden Verleumdungsversuchen behauptet, die SKT sei eine nazistische Vereinigung. "Jetzt müssen wir Solidarität zeigen! Ein Angriff auf eine/n ist ein Angriff auf alle!" ASJ Berlin

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Russland: Zeit, die Worte zu verantworten!

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revskin

Die Zeitung  „Komsomolskaja Pravda“  wurde  für Faschismuspropaganda angegriffen.

Am 10.12.09 hat eine Gruppe von Jugendlichen die Redaktion der Zeitung „Komsomolskaja Pravda“ mit Steinen und Rauchbomben angegriffen. Der Grund für den Angriff war Propaganda des Faschismus und Verbreitung von vorsätzlichen Lügen auf den Seiten der Zeitung. Wir rufen zum Boykott und öffentlichen Ächtung der „Komsomolskaja Pravda“.

Jugendliche verbreiteten einen Aufruf mit folgendem Inhalt:


[UL] >>Wandelt Wut in Widerstand

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alt

[29.11.2009] Der Mord an dem Antifaschisten Iwan H., welcher in Russland gelebt hatte und in Moskau

politisch aktiv war, bewegte in Freundinnen und Freunden sowie antifaschistischen Aktivist_innen

weit mehr als nur Trauer und Wut - in Ulm verliehen deshalb heute Antifaschist_innen dem Ausdruck,