internationale situation - Griechenland
24. Mai 2013
Ein Abgeordneter der Partei Goldene Morgenröte fordert potenzielle Selbstmörder auf, doch lieber Banker umzubringen. Für die Rechtsextremisten sind islamistische Terrororganisationen Vorbilder. "Statt sich selbst umzubringen, sollten die Griechen lieber jene umbringen, die für ihre Probleme verantwortlich sind", sagte Ilias Panatiogaros, Parlamentsabgeordneter der Partei. Und jeder Grieche weiß, wer damit gemeint ist: Die Banker und die Politiker der sogenannten Alt-Parteien, die sich von ihnen mutmaßlich bestechen lassen. Der Gedanke, potenzielle Selbstmörder als Mörder einzusetzen, erinnert frappierend an die Selbstmordattentate von Islamisten. Kein Zufall: Ausdrücklich sagte Panatiogaros, seine Partei wolle so werden wie die libanesische Terrororganisation Hisbollah. Das sei der Grund, warum man by Text-Enhance">Lebensmittel an bedürftige Griechen verteile. (Welt Online)
internationale situation - Griechenland
19. April 2013
34 Verletzte in den "Erdbeer-Dörfern" - Sie fragten nach ihrem Lohn nachdem sie Monate lang nicht bezahlt wurden.
Mindestens 34 Arbeitern aus Bangladesch landeten im Krankenhaus, nachdem sie von den Verwaltern der Erdbeerfelder in Nea Manolada, Ilia beschossen wurden.
Dutzende von wütenden "illegalen" Arbeitnehmern, die seit mindestens sechs Monaten nicht bezahlt wurden, versammelten sich um die Bezahlung für ihre Arbeit einzufordern.Laut Aussagen der Opfer fingen mindestens drei Menschen sofort an auf sie mit Jagdgewehren zu schießen.Die Angreifer verfolgten die blutenden Arbeiter als diese auf die Felder flüchteten um sich dort zu verstecken.
Die Verletzten wurden in die umliegenden Krankenhäuser und Gesundheitszentren gebracht. Schwerer Verletzte wurden mit Krankenwagen nach Patras gebracht.Mindesten fünf Personen sind im kritischem Zustand und wurden mit Wunden am ganzen Körper von den Schüssen ins Krankenhaus eingeliefert.Laut Polizeimeldungen wurde der Besitzer der Plantage verhaftet während die drei Schützen noch immer auf der Flucht sind.
Dies ist nicht das erste Mal, über ähnliche Vorfälle wurde schon öfter aus der Region berichtet.Letztes Jahr im Mai kam es zu schweren Zwischenfällen als Arbeiter ihren Lohn einforderten.
Quelle: Indymedia
internationale situation - Griechenland
04. April 2013
Perhaps the most challenging domestic #security issue facing #Greece today is the presence and emboldening of violent #far-right #militias and gangs. Incidents of far-right #violence in Greece saw a steady ascent over the 2000s, overwhelmingly targeting immigrants but also leftists and anarchists. By 2009, far-right platoons of thirty to forty men dressed in black and armed with sticks had established a regular presence patrolling immigrant-dense neighbourhoods of Athens, unchallenged by the police, intimidating local shopkeepers and residents and engaging in violent assaults against immigrants and their property. Other attacks on immigrants and their property (from the fire-bombings of places of residence and worship to beatings and stabbings), and violent assaults against leftists and anarchists, have been carried out by smaller groups of vigilantes, who are often also reportedly black-clad. Since 2009, Greece has seen what NGOs have characterised as the steepest ascent in racist violence in Europe. Within only the first six months of 2011, NGOs in Athens claimed to have treated at least 500 victims of racist attacks, and over 200 racist attacks were additionally recorded between October 2011 and December 2012 by a network of NGOs headed by the UNHCR. In late 2012, the UNHCR characterised the level of racist violence as ‘alarming’, whilst the US Embassy in Athens went so far as to warn US citizens residing in or travelling to Greece of a heightened risk of attack for those whose complexion might lead them to be perceived as foreign migrants.
via extremisproject: Violent extremism in Greece: Focusing on the far-right
internationale situation - Griechenland
04. April 2013
Three Neo-nazis aged 17,21 and 23 in Volos Thessaly have been arrested by the police yesterday (Thursday) morning shortly after an attack on the bank of Cyprus in the city which occurred earlier at the same day. After an investigation in the houses of the three neo-nazis, police found brass knuckles, baseball bats with Nazi slogans, balaclavas, imitation pistols and black sweatshirts bearing the name of Golden Dawn. Police has also posted at their official website, pictures and a video with the paraphernalia.
via dawnofthegreeks: Neo-nazi suspects for a bank attack in Volos
internationale situation - Griechenland
15. März 2013
In den letzten Monaten schauten alle gebannt nach Griechenland. Die ökonomische Krise brachte nicht nur existenzielle Probleme mit sich, sondern veränderte auch die politische Landschaft des Landes massiv. Wie bereits im AIB 94 zu lesen war, konnten extrem rechte Parteien massiv an Stimmen gewinnen (20,6 Prozent bei den letzten Wahlen). Während gewalttätige und medienwirksame Aktionen von Neonazis, wie Passkontrollen von Migrant_innen oder Essensausgabe an Besitzer_innen eines griechischen Passes, kaum jemanden mehr schocken und die Hetzjagden auf Migrant_innen nicht abreißen, gießt die Regierungspartei mit rassistischer Rhetorik weiter Öl ins Feuer.
Auch die Zusammenarbeit von Neonazis, Polizei und Behörden ist kein Geheimnis mehr. Die jüngsten neonazistischen Aktivitäten wurden mittlerweile nicht nur durch große Medienkanäle wie BBC dokumentiert, auch deutsche Zeitungen berichten sehr detailliert, sodass es schwer fallen sollte, die Augen davor zu verschließen. Keine leichte Zeit also, um Antifaschist_in zu sein? Oder vielleicht doch eine Zeit, die eine zerstrittene emanzipatorische Bewegung endlich zusammenwachsen lässt?