internationale situation - England
04. Oktober 2011
Großbritannien (London) – Die Britisch National Party (BNP) führt am 29./30. Oktober an einem bislang noch geheim gehaltenen Ort ihren diesjährigen Parteitag durch.
An der Veranstaltung können alle BNP-Mitglieder teilnehmen. Wahlberechtigt sind jedoch nur Parteimitglieder, die seit mindestens zwei Jahren der BNP angehören.
Geführt wird die rund 12.000 Mitglieder umfassende BNP seit 1999 von Nick Griffin (Jg. 1959). Der Holocaust-Leugner trat 1995 der BNP bei. Griffin ist seit 2009 auch Europaparlamentarier seiner Partei. In einem Interview mit der „Jungen Freiheit“ im August führte Griffin aus, dass man die „Einwanderungsflut aus der Dritten Welt umkehren“ müsse.
internationale situation - England
12. September 2011
In England sitzen sechs Antifas im Knast, nachdem sie im Juli diesen Jahres unter dem Vorwurf einer „antifaschistischen Verschwörung“ verurteilt wurden.
Am 28. März 2009 fuhren einige Menschen nach London, um gegen ein geplantes Konzert des faschistischen Netzwerks „Blood and Honor“ zu protestieren. Der Konzert fand im Südosten der Stadt in den Räumlichkeiten einer Kneipe „Duchess of Edinburgh“ im Südosten der Stadt stattfinden. In der Bahnstation Welling kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen aktiven AntifaschistInnen und eine paar deutschen Faschisten, die dem Weg zum Konzert waren. Die Polizei nutze diese Möglichkeit, um im ganzen Land Hausdurchsuchungen durchzuführen, sie verhafteten 23 AntifaschistInnen, gegen 22 von ihnen wurden Ermittlungen wegen „Verschwörung zur Begehung von Straftaten“ eingeleitet. Keiner der Faschisten wurde verhaftet.
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04. September 2011
London. Trotz eines Verbots der britischen Regierung konnten sich am Samstag in London etwa 1000 Neofaschisten der English Defense League (EDL) zu einem Aufmarsch versammeln. Die Polizei hatte der EDL kurzerhand eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Die Kundgebung fand im Stadtteil Tower Hamlets statt, in dem viele Einwanderer wohnen. Gegen den Aufmarsch protestierten etwa 1500 Menschen.
Die Neofaschisten lieferten sich gewaltsame Zusammenstöße mit der Polizei, knapp 20 Personen wurden festgenommen. Es seien Flaschen und Molotowcocktails geflogen, und einige Demonstranten seien handgreiflich geworden, teilte die Polizei mit.
internationale situation - England
14. August 2011
Die rechtsextreme "English Defence League" kündigt an, gegen die Randalierer vorgehen zu wollen. In Birmingham hat die Polizei Ermittlungen wegen Mordes eingeleitet.
LONDON/BERLIN rtr/dapd/afp | Nach den Straßenschlachten in mehreren britischen Städten in den vergangenen vier Nächten werden Forderungen nach einem härteren Durchgreifen der Polizei laut. Die rechtsextreme English Defense League (EDL) kündigte an, selbst Patrouillen laufen zu wollen.
internationale situation - England
10. August 2011
Der Chef der ultrarechten "English Defense League" (EDL) kündigte an, Mitglieder auf die Straßen zu schicken, um die Unruhen in mehreren britischen Städten zu ersticken. So sei geplant, dass in Luton, Manchester und anderen Orten bis zu 1000 Mitglieder ausrücken sollten, sagte EDL-Anführer Stephen Lennon der Nachrichtenagentur AP. Lennon sagte, er könne nicht garantieren, dass es keine gewaltsamen Auseinandersetzungen mit randalierenden Jugendlichen geben werde. Einige Mitglieder würden bereits Patrouillen laufen, um Randalierer abzuschrecken, sagte Lennon. Hunderte weitere würden ihnen am Mittwoch folgen. "Wir werden die Unruhen stoppen, die Polizei ist dazu offensichtlich nicht in der Lage", sagte er. (Hamburger Abendblatt)