15. September 2011
Die rechtskonservative Regierung - Hand in Hand mit der rückstandigen katholischen Kirche - fördert seit Jahren ein rassistisches, antisemitisches, homophobes Klima in Polen. Auf diesem Nährboden gedeiht eine Naziszene, welche die ganze Bandbreite von konservativen Nationalisten über klassische Neonazis bis hin zu gewalttätigen Hooligans vereint. In Warschau marschiert diese braune Suppe alljährlich zum "Nationalfeiertag" am 11.11. auf. Bisher wurde sie dabei von wohlgesonnenen Polizist_innen hofiert, die Zivilbevölkerung glänzte durch Gleichgültigkeit bis zu Wohlwollen, antifaschistische Gegegenwehr war nicht sonderlich erfolgreich – bis zum letzten Jahr. Inspiriert von den erfolgreichen Massenblockaden in Dresden und anderswo versuchte sich die polnische Antifa-Szene erstmalig in einem ähnlichen Konzept: Ein breites, spektrenübergreifendes Bündnis, unterstützt durch Vereine, Initiativen und Einzelpersonen, wurde geschmiedet, um dem Treiben der Nazis ein Ende zu setzen …
Inforeihe der Antifaschistischen Linken Berlin und dem Siempre Antifascista Bündnis Berlin
18.10.2011 – Infoveranstaltung im Festsaal Kreuzberg: Nazis in Polen
25.10.2011 – Infoveranstaltung in der K9: Der Naziaufmarsch am 11.11. in Warschau – Hintergründe, Entwicklung, Gegenwehr