internationale situation - Dänemark
03. April 2012
Erste europäische Anti-Islam-Kundgebung im dänischen Aarhus – dabei waren auch Vertreter der „German Defence League“ und der bayerische Landeschef der „Freiheit“, Michael Stürzenberger mit Anhängern.
Sie waren pünktlich. Kurz vor 14.00 Uhr standen die deutschen Teilnehmer der ersten europäischen „Anti-Dschihad“-Kundgebung auf dem Veranstaltungsplatz. Bis der erste Redner im dänischen Aarhus sprach, musste aber lange gewartet werden. Schlechte Stimmung kam an dem Samstag bei der Reisegruppe um den bayrischen Landesvorsitzenden der Partei „Die Freiheit“, Michael Stürzenberger, jedoch nicht auf. Im Gegenteil: Im Mollenparken mitten in der zweitgrößten Stadt Dänemarks störte es die gut und bieder Gekleideten auch nicht, mit Männern im Hooligan-Chic zusammen zu stehen. Achtzehn Stunden seien sie aus München mit dem Bus gefahren, sagte Stürzenberger, was sei gerne taten, „um gemeinsam für ein Europa ohne Islam und Moscheen stehen zu können“.
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02. April 2012
Zusammenstöße und Festnahmen nach antiislamischer Kundgebung in Dänemarks zweitgrößter Stadt Am Rande einer rechtsextremen antiislamischen Kundgebung im dänischen Aarhus ist es am Samstag zu Prügeleien mit linken Demonstranten gekommen. Aarhus, zweitgrößte Stadt Dänemarks, nennt sich gern Stadt des Lächelns. Doch dazu war nach einer mehrstündigen Demonstration Tausender Einwohner gegen Neonazismus und Ausländerfeindlichkeit kein Grund mehr. Ob »Studenten für Vielfältigkeit« oder »Großmütter für Vielfältigkeit«, sie alle zeigten Zivilcourage und protestierten friedlich gegen eine Versammlung von etwa 150 Mitgliedern der Danish Defence League, ihrer Mutterorganisation aus Großbritannien sowie Gesinnungsgenossen aus Deutschland, Polen, Großbritannien, Schweden, Finnland, Norwegen und Spanien. Doch der Erfolg der Bürger wurde überschattet durch Gruppen von Autonomen und jungen Einwanderern, die versuchten, die Absperrungen zu durchbrechen, um die Neonazis anzugreifen. So endete der Tag mit 82 Festnahmen vorzugsweise linksradikaler Demonstranten, da die rechtsextremen Gegner es vorzogen, ihre bescheidene Machtdemonstration vorzeitig abzubrechen und in Bussen unter Polizeieskorte das Weite zu suchen.
via nd: Aarhus wehrt sich gegen Rechtsextreme
siehe auch: Großkundgebung schrumpft zu Zwergenaufstand. Anti-Islam-Proteste in Dänemark: Geringe Resonanz . Die Demo gegen den Islam wurde großspurig angekündigt – doch am Ende kam kaum jemand: Laut Polizeiangaben beteiligten sich maximal 200 Menschen am Protestmarsch der rechtsextremen Dänischen Verteidigungsliga. Die Antifaschisten konnte mehrere Tausend Menschen mobilisieren. An einer als Großkundgebung angekündigten anti-islamischen Demonstration im dänischen Aarhus haben sich am Samstag nur wenige Menschen beteiligt. “Hier sind 150 oder 200 Menschen, aber ich habe den Eindruck, dass nicht einmal 100 wirklich an der Demo teilnehmen”, sagte ein Polizist. An einer Gegendemonstration nahmen mehrere tausend Menschen teil, in deren Verlauf es gewaltsame Zusammenstöße mit der Polizei und 83 Festnahmen gab.
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02. April 2012
“Tommy, Tommy, Tommy”. Ganz lässig winkte Tommy Robinson den lautstarken Zuspruch ab. Am vergangenen Samstag war der Vorsitzende der “English Defence League” (EDL) der Star bei der ersten europäischen “Anti-Dschihad”-Kundgebung. Bei strahlendem Sonnenschein und kaltem Wind sagte Robinson im dänischen Aarhus: “Das ist heute ein historischer Tag. Die Bewegung wächst. Wir sind im Krieg gegen den Islamismus. Wir werden siegen”. “Never surrender” – niemals aufgeben, skandierten die Teilnehmer aus neun Ländern. Das Credo der Kundgebung, dass immer wieder gerufen wurde. [weiter...]
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02. April 2012
Aarhus, zweitgrößte Stadt Dänemarks, nennt sich gern Stadt des Lächelns. Doch dazu war nach einer mehrstündigen Demonstration Tausender Einwohner gegen Neonazismus und Ausländerfeindlichkeit kein Grund mehr. Ob »Studenten für Vielfältigkeit« oder »Großmütter für Vielfältigkeit«, sie alle zeigten Zivilcourage und protestierten friedlich gegen eine Versammlung von etwa 150 Mitgliedern der Danish Defence League, ihrer Mutterorganisation aus Großbritannien sowie Gesinnungsgenossen aus Deutschland, Polen, Großbritannien, Schweden, Finnland, Norwegen und Spanien. Es gab aber auch Versuche, die Neonazis körperlich anzugreifen (ND, Störungsmelder).
internationale situation - Dänemark
30. März 2012
Dänemarks Rechtsextreme finden kaum Zuspruch im eigenen Land. Nun wollen sie verstärkt in die Öffentlichkeit gehen - auch mit Unterstützung von Neonazi-Parteien aus anderen Ländern. Die rechte Szene Dänemarks hielt sich lange zurück mit großen öffentlichen Aktionen. Doch nun soll es sein: Die Dansk Defence League DDL (Dänische Verteidigungsliga) ruft zu einer Großkundgebung »gegen Einwanderung und Islamisierung Dänemarks« am Sonnabend in der zweitgrößten Stadt des Landes, Aarhus, auf. Teilnehmen soll auch der Vorsitzende des britischen Vorbilds der rechtsextremen Partei, Tommy Robinson, der von einer Reihe Gesinnungsgenossen begleitet werden wird (ND).