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05. Oktober 2012
Zum ersten Mal seit mehreren Jahren konnten sich zum Antikriegstag keine Neonazis in Dortmund versammeln! Am 1. September 2012 zogen statt dessen 2.000 Antifaschisten durch die Straßen der Ruhrmetropole. Damit reiht sich Dortmund – zumindest vorerst – in eine Liste von Städten, in denen zentrale Nazi-Aufmärsche nicht mehr stattfinden können: Wundsiedel, Halbe, Dresden, Dortmund. Dies bedeutete eine weitere Schwächung der Neonazi-Szene in der BRD. Der Aufmarsch war zuvor von der Polizei verboten worden, Antifaschisten standen jedoch gut vorbereitet zu Blockaden bereit und hätten den Aufmarsch am liebsten eigenhändig verhindert.
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19. Januar 2012
"Niemals vergessen ...Erinnern heißt kämpfen!" heißt es in einem Song von "What we feel", einer der bekanntesten ehemaligen Hardcore-Kapellen in Russland, deren Mitglieder sich konsequent gegen den Nazi-Terror stark machen. Der musikalische
Aufruf der Band ist allen Menschen gewidmet, die in Russland von militanten Nationalisten attackiert wurden. Die mit den Musikern befreundete Düsseldorfer HC-Band MyTerror griff das Stück jüngst auf, um pünktlich zum 19. Januar "My Nezabudem" - so der Originaltitel - in neuer Fassung hörbar zu machen.
Am 19.Januar 2012 wird nun das dritte Jahr in Folge russlandweit sowie in verschiedenen anderen Ländern dazu aufgerufen gegen Nazi-Terror, Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Nationalismus Position zu beziehen. Hintergrund der Proteste ist die Erinnerung an die Ermordung des 34-jährigen Stanislav Markelov und der 25-jährigen Anastasija Baburova: Auf offener Straße nur wenige hundert Meter vom Kreml entfernt, wurden der Menschenrechtsanwalt und die Journalistin am helllichten Tag des 19. Januar 2009 von einem Mitglied einer Nazi-Terror Zelle erschossen.
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21. Dezember 2011
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22. Juni 2010
Während der Bauarbeiten im Dessauer Stadtpark wurde der Gedenkstein, der an den von 3 Nazis brutal ermordeten Alberto Adriano erinnert, mit Erde und Rasenstücken verdeckt und beschmutzt.
Alberto Adriano, gebürtiger Mosambikaner, wurde in der Nacht zum Pfingstsonntag den 11. Juni 2000 im dessauer Stadtpark von 3 Nazis brutal ermordet. Diese schreckliche Tat jährt sich nun schon zum 10. mal, doch hat sich im Bewußtsein der Gesellschaft nicht viel getan. Aktueller Beleg für diese Behauptung ist der respektlose Umgang mit dem Gedenkstein Adrianos nur wenige Wochen vor dem 10. Jahrestag seiner Ermordung. Im Zuge der Umbauarbeiten im dessauer Stadtpark wurde der Gedenkstein mit Erde und Rasenstücken fast komplett überhäuft und beschmutzt. Dieser Vorgang, wenn auch mittlerweile behoben, zeigt den respektlosen Umgang mit der Erinnerung an Alberto Adriano und die Gründe für seinen Tot. Heute wie damals ist ein permanentes Voraugenhalten dieser schrecklichen Tat notwendig,
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22. Juni 2010
On 24.04.10 antifascist demonstration was to be held in Białystok.
Shortly before beginning a group of approx. 10 neo-nazis from Blood&Honour appeared close to the gathering point. Antifascists reacted quickly and firmly. Just after few second police squad attacked Antifa demo roughly, detaining approx. 80 people. Demonstration was officially cancelled by the cops without giving any reason. The rest of gathered antifas were threatened by the pigs in many ways. Most of detained people were given 100-200 zł (25-50 Euro) fine, a dozen or so were detained overnight and was given prosecution charges.
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17. März 2010
Leverkusen – Von Geert Wilders lernen, heißt siegen lernen, denkt sich „pro NRW“-Chef Markus Beisicht und gratuliert dem niederländischen Rechtspopulisten zu seinem Erfolg bei den Kommunalwahlen vom Mittwoch.
Beisicht wäre nicht Beisicht, würde er einfach so gratulieren. Nein, sogar in einem „persönlichen Brief“, so lässt der Rechts-Anwalt aus Leverkusen ausdrücklich Nach- und Umwelt wissen, um sich annähernd auf Augenhöhe mit dem Wahlsieger im westlichen Nachbarland zu hieven, drückte er seine Glückwünsche zu dem „sensationellen“, „phänomenalen“ und „überragenden“ Erfolg aus. Ein Erfolg, der so „sensationell“ war, dass journalistische Beobachter der niederländischen Politik seit Wochen prognostiziert hatten, dass die Wilders-Partei PVV in den beiden Städten, in denen sie kandidierte, um den Platz der stärksten Partei konkurrieren und dort bei rund 20 Prozent landen würde.
Weiter: http://nrwrex.wordpress.com/2010/03/05/nebenbei-von-wilders-lernen-heist-siegen-lernen/
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17. März 2010
Das TV-Magazin Monitor hat am 25.02.2010 über „pro NRW – Bürgerbewegung im braunen Sumpf“ berichtet. Dabei ging es auch um die europäischen Partner der rechtsextremen und islamfeindlichen Organisation, etwa aus Tschechien: http://www.eurorex.info/2010/02/26/deutschland-die-europaischen-partner-der-rechten-pro-bewegung/
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17. März 2010
Die Amadeu Antonio Stiftung hat eine neue Zählung der Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt seit 1990 veröffentlicht. Seit der deutschen Wiedervereinigung im Oktober 1990 bis Ende 2009 sind nach Recherchen der Redaktion Mut gegen rechte Gewalt und des Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung 149 Menschen durch die Folgen menschenfeindlicher Gewalt ums Leben gekommen. Die Liste ist immer wieder durch die Stiftung mit neuen Fällen ergänzt worden, wenn glaubhafte Beweise für einen rechtsextremen oder rassistischen Hintergrund vorliegen. Alle Todesfälle wurden gründlich recherchiert. Die Liste kann so eine hohe Genauigkeit beanspruchen.
Weiter: http://npd-blog.info/2010/03/04/149-tote-durch-rechte-gewalt/
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17. März 2010
Erklärung zu der zeitlichen Überschneidung der Demos in Stolberg und Dortmund
In Stolberg findet am 3. April im dritten Jahr in Folge eine neonazistische Großdemonstration statt. Auch dieses Jahr werden hunderte Neonazis im migrantischen Viertel aufmarschieren um ihren Rassismus auf die Straße zu tragen. Am selben Tag jährt sich zum sechsten Mal die antifaschistische Demonstration in Gedenken an Thomas Schulz, der von Neonazis in Dortmund ermordet wurde.
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