siempre - aktionstage
17. November 2011
Höhepunkt der Veranstaltungsreihe ist das Konzert am 19. November 2011 werden. Unter dem Motto „Hip Hop meets Hardcore“ werden sich jeweils zwei Acts der jeweiligen Musikrichtung die Ehre geben.
Eingeläutet wird der Abend von „Adjugdement“. Die Combo aus Hannover, die 1993 unter dem Namen „Proud Juice“ startete, bis sie 1996 ihren heutigen Namen annahm, kann auf stolze 18 Jahre Bandgeschichte und weit über 400 absolvierte Auftritte zurückblicken. Musikalisch machen sie schnellen Oldschool Hardcore.
Anschließend wird „MyTerror“ auf der Bühne stehen. Die Texte der Hardcore Band aus Düsseldorf, welche in englischer und russischer Sprache gesungen (oder vielmehr) gebrüllt werden, sind inhaltlich stark sozialkritisch und antifaschistisch geprägt. Und es wird ihr zweiter „Siempre Antifa“-Auftritt in diesem Jahr werden, da sie vorher schon auf dem ebenfalls zu dieser Aktionswoche gehörendem Festival in Berlin gespielt haben werden.
Der erste Hip Hop Act des Abends wird „Lea-Won“ sein. Der aus München stammende Conscious-Rapper sticht durch seine tiefen und nachdenklichen Texte hervor, in denen er sich mit den täglichen Unterdrückungsmechanismen unserer Gesellschaft beschäftigt, ohne dabei in Polemiken abzurutschen.
Der letzte Auftritt des Abends, das Hip Hop Trio „Radical Hype“, bezeichnet ihre Musik selber als „Punk-Rap“. Die 2005 in Bremen gegründete Gruppe rappt auf französisch und deutsch über Rassismus, Sexismus und Kapitalismus und hat diesen entschlossen den Kampf angesagt.
Also: kommt zum Siempre Antifascista „HipHop meets Hardcore“ Konzert am 19.11. ins Juzi
Beginn 20:30
Mehr Infos zur Siempre Antifascista Aktionswoche in Göttingen
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15. November 2011
"Kurva", "Kurva" und noch mals "Kuva"!
Soliparty fuer Repressionskosten wegen Naziaufmarsch in Warschau.
DJ's:
Anachronism (Alltimes Mucke)
Luette Hapoel (Pfeffi-Schnaps Alltimes)
Kobold #1 (Ein Punker ohne Iro und Lederjacke)
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Kommt vorher zur Antifa-Demo gegen den "Thor Steinar"-Laden "Toensberg" in Weissensee.
18. Nov. 2011, 17.30 Uhr, S-Bhf. Greifswalder Strasse.
Info: http://www.facebook.com/event.php?eid=212044788868286
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Am 11. November fand in Warschau ein Naziaufmarsch mit rund 8000 Neonazis statt. Rund 150 Antifaschist_innen wurden gegen 12 Uhr in diesem Zusammenhang verhaftet. Gegen 15 begannen die Neonazis die antifaschistische Blockade anzugreifen, Polizisten ins Krankenhaus zu pruegeln und die Innenstadt Warschaus zu zertruemmern. Antifaschist_innen, vor allem aus Deutschland werden jetzt fuer die Ausschreitungen verantwortlich gemacht.
Die Inhaftierung der Antifaschist_innen, die Anwaelte usw. kosten Geld. kommt darum am 18. November in die Bunte Kuh in Weissensee und feiert solidarisch gegen Repression und fuer eine internationale Antifa-Bewegung.
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13. November 2011
Der russische Nationalismus ist in den letzten Jahren vor allem durch seine gewalttätige Form in die europäischen Schlagzeilen geraten - durch brutale Angriffe und Morde an vermeintlichen Migrant_innen, "politischen Feinden" und antifaschistisch Aktiven.
Während verdeckt agierende terroristische Gruppierungen weiterhin zu gefährlicher und mörderischer Gewalt greifen, versuchen organisierte Nationalist_innen gleichzeitig zunehmend, sich einen seriösen Anstrich zu geben, mit dem Ziel, eine feste politische Größe zu werden. Bisher ist es nationalistischen Organisationen zwar noch nicht gelungen, sich politisch in zu etablieren. Mit ihren Positionen können sie jedoch auf gesellschaftlich weit verbreiteten xenophoben und nationalistischen Einstellungen der Mehrheitsbevölkerung aufbauen, welche bereits auch von der offiziellen Politik getragen und instrumentalisiert werden.
Die Veranstaltung gibt einen Überblick über das Phänomen des russischen Nationalismus und Neofaschismus seit den 1990ern und stellt seine Strömungen sowie aktuelle Erscheinungsformen anhand einiger Beispiele dar. Außerdem wird das Phänomen des gesellschaftlichen Nationalismus im multiethnischen Russland von der Perestroika bis Heute nachgezeichnet, der eine große Herausforderung für zivilgesellschaftliche und antifaschistische Aktivist_innen darstellt.
Donnerstag, 17.11.2011, 20h RASH & NEA-Tressen (Bandito Rosso)
Montag, 17.12.2011, 19.30h UJZ Karlshorst
Eine Veranstaltung des Siempre-Antifascista!-Bündnisses Berlin
www.siempreantifa.tk
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12. November 2011
Letztes Update am 13.11. um 21.00 Uhr: Mittlerweile wurden alle Leute entlassen. Morgen gibt es mehr dazu.
Update (13.11.2011): Der überwiegende Teil der verhafteten Berliner Antifas wurde gerade ohne Anzeigen aber mit Bußgeldern freigelassen! Es gibt allerdings noch 12 Leute, davon zehn aus Deutschland, mit härteren Vorwürfen, die im Laufe des Tages ein Schnellverfahren bekommen werden. Weitere Updates gibt es beim EA Berlin.
Im Zusammenhang mit dem Naziaufmarsch am 11.11 in Warschau wurden mehrere, aus Deutschland angereiste, Antifaschist_innen festgenommen. Alle in Warschau Festgenommenen sitzen derzeit noch immer in der GeSa. Im Moment wird von offizieller Seite gesagt, dass die Leute heute nicht mehr freigelassen werden. Abgesehen von dem Warschauer EA und mehreren Anwält_innen bemüht sich derzeit auch die deutsche Botschaft in Polen um die Freilassung der Festgenommenen. Die Warschauer Polizei hat die Möglichkeit bis spätestens morgen um 15 Uhr ALLE Festgenommenen einem Haftrichter vorzuführen. Das versucht die Warschauer Polizei zurzeit auch. Alle, die bis dahin keinem Haftrichter vorgeführt oder nicht durch einen Haftrichter verurteilt worden sind, müssen freigelassen werden. Bisher gibt es keine Informationen, dass Leute verletzt wurden oder im Krankenhaus liegen. Sobald die Leute Freigelassen werden, wird sich darum gekümmert, dass alle gemeinsam zurück nach Berlin fahren können. (Quelle EA)
Wir rufen euch alle zur Solidarität mit den betroffenen Genoss_innen auf! Ruft bei der deutschen Botschaft in Polen an und fordert die sofortige Freilassung: 0048605682347. Ansonsten organisiert Soliaktionen, protestiert vor den polnischen Botschaften in Deutschland oder kommt heute Abend in Berlin zum spontanen Solitresen im Schreina Cafe in Berlin Fridrichshain! Siempre antifascista!
Siehe auch: Proteste gegen Naziaufmarsch in Warschau
Neu (13.11.): Infos zu den in Warschau verhafteten Antifas
Schreina47
Schreinerstr. 47, 10245 Berlin
(U-Bhf. Samariterstrasse)
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10. November 2011
On the 9th of November 1932, the swiss army fired on a worker antifascist demonstration in Geneva. Killing 13 people and injuring 65 more.
This tragic event happend during the rise of fascism everywhere in Europe, the economic crisis and the growing unemployment.
The swiss fascist party of that time "l'Union nationale" (National union), provocated the whole proletarian movement with their fascist and antisemite propaganda and by organising a rally on the 9th of November 1932. With an antifascist demo planned, the police called for military renforcements that were sent from Lausanne. 610 recrues and 30 officers under the command of major Ernest Lederrey. They were told that "revolution had started" in Geneva and were given real bullets. Only four soldiers refused to follow the orders and were put into jail.
The antifascist demonstation gathered 4 to 5'000 anachists, socialists and communists, some managed to disarm 18 soldiers and tryed to beat up the officers. But one hour later the troops fired at the crowd.
We do not forget-We do not forgive
Siempre Antifa
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