Hamburg: Vor dem Naziaufmarsch am 2.6.

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Nach dem Fiasko am 1. Mai 2008 in Hamburg, sowie den letzten mehr oder weniger fehlgeschlagenen Aufmarschversuchen in Dresden (Februar), Lübeck (März) und Neumünster am 1. Mai steht den (Norddeutschen) Nazis möglicherweise die nächste Niederlage bevor: Der „Tag der deutschen Zukunft“-Wanderzirkus will am 2. Juni in Hamburg gastieren. Ob das auch wirklich so gelingt, wie von den Nazis erhofft, bleibt dahingestellt. Grund genug also, sich das Geschehen in der Stadt vor kurz dem 2. Juni einmal genauer anzusehen… „Du kriegst Probleme wenn du Probleme hast mit Hautfarbe“ (Captain Gips & Johnny Mauser)

Eine so breite Mobilisierung hat gegen einen Naziaufmarsch hat es lange nicht gegeben. Angesichts der Vielzahl der Organisationen und diverser Bündnisse, die gegen den Naziaufmarsch mobilisieren, lohnt es sich, zumindest einige Aufzuzählen:Sowohl die autonome Antifa als auch das Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR) mobilisieren seit Monaten auf Hochtouren. Des weiteren hat sich ein Jugendbündnis gegen den Naziaufmarsch gegründet, es gibt die Erklärung „Für eine solidarische Gesellschaft – gegen Neonazis und Faschisten!“ die von über 200 Institutionen, bekannten Persönlichkeiten und Einzelpersonen aus Gewerkschaften, Kirchen, Kultur, Sport, Politik, Verbänden, Parteien und Vereinen unterzeichnet wurde. Neben dieser „herkömmlichen Mobilisierung“ laufen und liefen aber viele andere Aktivitäten, die dazu beitragen sollen, den Nazis ihren „Tag der deutschen Zukunft“ (TddZ) so richtig zu vermiesen: Für Auswärtige wird im Gängeviertel ein Convergence Center eingerichtet. Dort werden Schlafplätze für die Zeit vom 1.6.2012 bis zum 3.6.2012 vermittelt.

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