Posted by: Revolution Times
in aufrufe on Mai 31, 2012
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Unter den Gastgeberländern der Fußball-EM haben sich seit Jahren rechtsextreme Fangruppierungen etabliert. Rassismus, Hass und Gewalt sind in vielen Stadien trauriger Alltag. Immer wieder gibt es in der Liga schwere Krawalle. Nach dem Spiel Arsenal Kiew gegen Volyn Lutsk überfielen Neonazis eine Gruppe von Arsenal-Fans und gingen mit Messern und Schlagringen auf sie los. Einen Monat später demonstrierten in der ukrainischen Hauptstadt 5000 Fußballfans gegen ausländische Spieler in den Profiteams. Zu der Demonstration hatte die rechtspopulistische Partei Swoboda aufgerufen.
Bei vielen Fußballanhängern in den beiden Gastgeberländern ist die Europameisterschaft nicht willkommen. «Die Neger sollen mal lieber in Afrika bleiben», wird ein radikaler Fananführer des ukrainischen Klubs Schachtjor Donezk in einem ZDF-Beitrag zitiert. Nur slawische Brüder sowie Fans orthodoxen Glaubens seien willkommen. Müssen Spieler und Fans afrikanischer Herkunft oder muslimischen Glaubens nun also Angst haben, im Sommer zu einem EM-Spiel zu reisen?
Es diskutieren:
George Lipphardt (Fanbetreuer Ukraine WM 2006)
Felicitas Kubala MdA (Sprecherin für Umwelt und Sport)
Clara Herrmann MdA (Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus)
Mittwoch, 6. Juni 2012, 19.00 Uhr
Fabrik Osloer Straße, Osloer Straße 12, 13359 Berlin
S-Bahn: Bornholmer Straße, U-Bahn: U9 Osloer Straße
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in aufrufe on Mai 20, 2012
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Im August 2012 jährt sich das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen zum 20. Mal. Wir werden darum mit einer überregionalen Kampagne versuchen die Ereignisse von 1992 nachzubereiten und aktuelle rassistische Diskurse, so wie die bundesdeutsche Flüchtlingspolitik kritisch angehen – und natürlich praktisch angreifen!
Veranstaltung:
1992: Rassistische Pogrome in Mannheim mit Matthias Möller
17.05.2012 | 20:00 Uhr | Vetomat (Scharnweberstraße 35)
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in aufrufe on Mai 13, 2012
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Was ist los in der Hardcore-Szene? Entstand der HC als Kritik an dem bloß zur Attitüde verkommenden Punk in den 1980er, kommen heute Nazis auf HC-Konzerte in Orten mit einer linken Geschichte und fühlen sich offensichtlich nicht fehl am Platz. »Hatecore« ist zum Sound der »Autonomen Nationalisten« geworden.
Ist die Rede von einer »Unterwanderung der Hardcoreszene« eigentlich zutreffend? Und wie kann überhaupt eine Szene entstehen, die das Gerüst von Hardcore mit rassistischen, antisemitischen und rechten Inhalten füllt? Und nicht zuletzt: Was wären mögliche Gegenstrategien? Die soll bei einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit einem Vertreter der Kampagne »NSHC ausschalten« geklärt und diskutiert werden.
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in aufrufe on Mai 12, 2012
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Nazis aus der Deckung holen!
Demo gegen den Neonazi-Anwalt Aribert Streubel in Dahlem.
16.Mai 2012, , 16 Uhr, U-Bhf. Podielskieallee
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in aufrufe on Mai 11, 2012
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Nur noch zwei Tage bis zum (Neo)-Naziaufmarsch in Cottbus! Die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen. Gegen den zweiten (Neo)-Naziaufmarsch im Jahr 2012 gab es eine überregionale Mobilisierung in Form einer Infotour der Antifa Cottbus durch mehrere Städte. Es freut uns, dass am kommenden Samstag auch Busse mit Antifaschist_Innen aus anderen Städten nach Cottbus anreisen werden. In Dresden gibt es sogar eigene Plakate für die Proteste in Cottbus. Derweil fallen Neonazis und Polizei durch hohe Aktivitäten auf. Neben unterschiedlichsten zivilen Polizei-Streifen, sind auch die lokalen Neonazis verärgert. Vor einigen Tagen klauten diese an einem linken Hausprojekt ein Schild und versuchen im Stadtgebiet Antifa-Plakate abzureißen. Der Aufmarsch der (Neo)-Nazis soll am Samstag, den 12. Mai ab 12 Uhr vom Hauptbahnhof (Ausgang „Spreewald-Bahnhof“) beginnen. Wie schon zuletzt am 15. Februar werden vom Bündnis „Cottbus Nazifrei!“ und der „Antifa Cottbus“ erneut massenhafte (Sitz)-Blockaden angekündigt. Auch die als „Nazijägerin“ bekannte Beate Klarsfeld sprach sich für eine Teilnahme an Protesten in Cottbus aus. Eine Aktionskarte mit allen Infos wird am Donnerstag veröffentlicht.
via indymedia: 12. Mai Naziaufmarsch Cottbus – Info-Update
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in aufrufe on Mai 11, 2012
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In diesem Jahr startet die Initiative "Niemand ist vergessen!" die Kampagne für einen Gedenkstein für Dieter Eich.Um das Ringen um einen Gedenkstein inhaltlich zu begeleiten, wird im Sommer eine Broschüre erscheinen, die mit kurzen Texten den Themenkontext sozaiel Ausgrenzung und rechte Gewalt beleuchtet, so wie das Konzept des Gedenksteins vorstellt.
Im Vorfeld der Demonstration in Buch am 19. Mai, im Gedenken an Dieter Eich und am 16. Mai in Dahlem, gegen den Anwalt der die Haupttäter Buch-Prozess verteidigte, werden wir einige der Texte auf Indymedia vorab veröffentlichen.
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in aufrufe on Mai 11, 2012
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- Interview mit Ulla Jelpke (MdB Die.LINKE) und Heike Kleffner (Journalistin) zu den verschwiegenen Opfern rechter Gewalt.
- Mobilisierung für die Gedenk-Aktion am 19.Mai in Pankow-Buch
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in aufrufe on Mai 08, 2012
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Keine Rehabilitierung von Kollaborateuren und Kriegsverbrechern!
Am 11. Mai 2012 wird in Belgrad vor dem Obersten Gericht Serbiens die Rehabil-itierung des Četnik-Anführers Dragoljub Mahailoić verhandelt. Eventuell wird an diesem Tag ebenfalls abschließend darüber entschieden. Damit soll auf juristischem Wege die Geschichte des Zweiten Weltkrieges im ehemaligen Jugoslawien revidiert werden. Antifaschistische Gruppen und Initiativen in Belgrad und Berlin werden
dies nicht unkommentiert lassen und sich dem nationalistischen Geschichts-revisionismus entgegen stellen.
Dragoljub Mihailović war während des Zweiten Weltkrieges der Anführer der nationalistischen, königstreuen Četniks. Um ihre nationalistischen und chauvi-nistischen Ziele umzusetzen zu können, stellten sie sich auf die Seite der faschistischen Besatzer und kollaborierten offen mit ihnen. Sie waren verant-wortlich für Massaker an Muslim_innen, Kroat_innen und Partisan_innen während des Zweiten Weltkrieges denen tausende Menschen zum Opfer fielen.
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in aufrufe on Mai 08, 2012
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Die politische Arbeit von Antifas im ehemaligen Jugoslawien ist äußerst schwierig. In den Ländern, die durch die Kriege der 1990er Jahre in der Öffentlichkeit durch einen allgegenwärtigen Nationalismus und die Wiedereinführung des Kapitalismus bestimmt sind, ist eine linke und antifaschistische Politik marginalisiert. Faschistische und nationalstische Gruppierungen bestimmen die politische Bühne und mobiliseren offen gegen Minderheiten, es kommt immer wieder zu gewalt-tätigen Übergriffen gegen Roma, die LGBT-Community, linke Subkultur und Aktivist_innen. Doch allmählich entwickelt sich einen neue antifaschistische Bewegung gegen diese Zustände. In Zagreb besteht seit ein paar Jahren eine Gruppe von Antifas, die über ihre Arbeit berichten und anschließend gemeinsam mit uns diskutieren werden.
Es werden sprechen: Vertreter von Mladi antifašisti Zagreb
(www.mladi-antifasisti.hr)
Moderation: Vertreter_in der Initiative SolidarnOST – Solidarität mit
den Antifas im ehemaligen Jugoslawien
13. Mai 2012 | 19.00 Uhr | Café Commune (Reichenberger Straße 157) |
Berlin-Kreuzberg
Quelle
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Aufruf zu Protesten gegen (Neo)-Naziaufmarsch am 12. Mai in Cottbus & Hintergrundartikel über rechte Strukturen
Am Samstag, den 12. Mai soll in Cottbus der zweite (Neo)-Naziaufmarsch des Jahres 2012 stattfinden. Schon im Februar wurden die Neonazis mit heftigen Protesten und Blockaden konfrontiert, wodurch ihr Aufzug nur mit langer Verspätung und deutlich verringerter Teilnehmerzahl die Abschlusskundgebung erreichte. Schon damals kündeten regionale Neonazis trotzig einen erneuten Versuch an. Jetzt ist bekannt, dass die NPD-Brandenburg und „Freie Kräfte“ am 12. Mai ab 12 Uhr vom Hauptbahnhof aus durch die Cottbuser Innenstadt marschieren wollen. Anlass dafür ist die bundesweite „Raus-aus-dem-Euro-Kampagne“ der NPD. Von Seiten des Bündnis „Cottbus Nazifrei!“ sind wieder Blockaden angekündigt.
Die rassistische Kampagne führte bisher durch einige kleinere brandenburgische Städte. Mit mäßigem Erfolg: Mehrere Aufmärsche konnten mittels zivilen Ungehorsam und entschlossenem Handeln erfolgreich verhindert werden. An diese Erfolge wollen wir anknüpfen. Cottbus ist die zweitgrößte Stadt Brandenburgs und somit ein relevanter Aufmarschort. In den letzten Jahren wurde den Neonazis konsequent Widerstand entgegengestellt und für viel Frustration gesorgt. Lasst uns gemeinsam auch am 12. Mai auf die Straße gehen! ALLE INFOS UNTER: WWW.ANTIFA-COTTBUS.DE