Posted by: Revolution Times
in aufrufe on Mär 29, 2012
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Alljährlich seit 2006 veranstalten Nazis aus dem Spektrum von NPD und Freien Kameradschaften einen sog. Trauermarsch in Lübeck. Sie nehmen die Bombardierung Lübecks im Jahr 1942 zum Anlass für die Relativierung der deutschen Kriegschuld und der Naziverbrechen. Ebensolang gibt es massive Proteste und teils erfolgreiche, teils mit massiver Polizeigewalt verhinderte Blockaden. In diesem Jahr hat die Stadt Lübeck nun erstmals den Naziaufmarsch verboten. Über den Widerspruch und Eilantrag der Nazis gegen das Verbot entscheidet das Verwealtungsgericht am 27. oder 28.3.
Die Lage wird also bis kurz vor dem 31.3. unklar bleiben, weswegen es wichtig ist, dass sich niemand wegen des Verbots in Sicherheit wiegen sollte und alle am Samstag um 9.30 Uhr auf den Markt kommen. Die antifaschistische Demonstration ist angemeldet und Einschränkungen unserer Marschroute sind nicht angekündigt – wir werden also aller Wahrscheinlichkeit nach bis ins mögliche Aufmarschgebiet gemeinsam demonstrieren können.
Posted by: Revolution Times
in aufrufe on Mär 29, 2012
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Aufruf zur antifaschistischen Demonstration in Gedenken an Thomas “Schmuddel” Schulz am 02.04.2011 in Dortmund!
Nichts ist vergessen und nichts wird vergeben!
Vor sechs Jahren, am 28. März 2005, wurde der Punker Thomas Schulz von einem Neonazi ermordet. Inmitten der U-Bahn-Station Kampstraße in der Dortmunder Innenstadt wurde Thomas von dem damals 17-jährigen Sven Kahlin niedergestochen. Noch am selben Abend erlag Thomas im Krankenhaus seinen Verletzungen. Sein Mörder wurde daraufhin wegen Totschlags zu einer Jugendstrafe von sieben Jahren verurteilt. Eine politische Motivation hatte die I. Große Strafkammer des Dortmunder Landgerichts bei Kahlin nicht erkennen können, auch wollte das Gericht nicht von Mord sprechen, da das “Mordmerkmal der Heimtücke” nicht gegeben gewesen sei.
Dortmunder AntifaschistInnen betreiben seit den Ereignissen am Ostermontag 2005 mit alljährlichen Kundgebungen, Demonstrationen und weiteren Aktionen wie Straßenumbenennungen aktive und erfolgreiche Gedenkpolitik, um auf den Mord und dessen politischen Kontext hinzuweisen. Nicht zuletzt auch der erneute Naziangriff auf die Kneipe Hirsch Q im Dezember 2010 gibt uns allen Anlass im Rahmen der Gedenkdemo auf die recht aktive Neonaziszene in Dortmund hinzuweisen und antifaschistischen Protest auf die Straße zu tragen.
Posted by: Revolution Times
in aufrufe on Mär 19, 2012
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Die Medien waren voll davon: Eine blutige Spur rassistischen Hasses hat die Naziterrororganisation „NSU“ durch die BRD gezogen, allein in Nürnberg wurden drei Migranten umgebracht – organisatorisch und finanziell gefördert durch den Verfassungsschutz.
Wir halten es nicht für eine „Panne“ der Behörden, dass die Mordserie der Nazis so stattfinden konnte. Der VS ist weder taub noch blind, sondern ganz einfach rechts.
Nach Bekanntwerden der „NSU“ Morde kam es in Nürnberg/Fürth und in der Region zu mehreren Anschlägen auf Autos von AntifaschistInnen und einen linken Stadtteilladen durch Nazis [Aufruf zur Demo als PDF].
Nazistrukturen Bekämpfen! VS Abschaffen! Antifa in die Offensive!
Kundgebung am 31.03.2012 in Erlangen | 12:00 Hugenottenplatz
Demonstration am 31.3.2012 in Nürnberg | 14:30 Aufseßplatz
Posted by: Revolution Times
in aktionsberichte on Mär 02, 2012
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„Rechtsextreme greifen Polizei bei Gedenken an NSU-Opfer an", so oder so ähnlich meldeten es die Nachrichtenagenturen. Bei den Nachrichtensendern lief diese Meldung als „Breaking News"Irgendwie typisch Ostdeutschland mag man denken. So viel Unverfrorenheit der Nazis scheint anderswo kaum möglich, doch reicht dies als Erklärung aus? Keine Frage, im Angesicht des bundesweiten Entsetzens, ob der Morde der NSU erscheint es kaum nachvollziehbar, warum ausgerechnet hier die Naziszene zur Tat schreitet, anstatt in Schweigen zu verharren. Politisch können sie mit Protesten gegen Gedenkveranstaltungen für die Opfer der NSU wohl kaum etwas gewinnen. Schon gar nicht, wenn man wie am Samstag vermummt auftaucht. Das haben nun offensichtlich auch die „Nationalen Sozialisten Rostock" eingesehen. Ausgerechnet sie beklagen nun, dass das Gedenken in den Hintergrund gedrängt werde. Strikt weisen sie den Vorwurf von sich, sie wären am Samstag bewaffnet gewesen. Doch wir wissen es besser und hat auch entsprechnde Fotos...
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