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in aktionsberichte on Nov 28, 2011
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m Freitag animierte eine wilde Demo die Strassen von Genf und zerstörte die Monotonie in knalligen Farben eines Genfer Freitagabends. Nach einer sehr gut besuchten Versammlung, wo wir feststellten, dass faschistische Gewalt aller Art (Brandanschläge, Aggressionen, Einschüchterungsversuche) wieder häufiger wird, entschieden sich die Antifaschisten, wieder auf die Strasse zu gehen: keine Aggression wird unbeantwortet bleiben.
Gestern Abend liefen 100 bis 200 Leute durch das Stadtzentrum. Die Demo war spontan und sehr mobil, es hatte keinen öffentlichen Aufruf gegeben, was erklärt, dass die Bullen überrascht waren.
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in aufrufe on Nov 24, 2011
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Erst das Image, dann die Opfer?
Am Freitag dem 25. November 2011 findet der „Marsch der Anständigen“ auf dem Georgenplatz in Zwickau statt. Während DGB und die Stadtverwaltung Zwickau nach bekannt werden der Mordserie durch Nazis um das Image der Stadt fürchten, sei an dieser Stelle an die Opfer der „NSU“ erinnert und eine konsequente öffentliche Auseinandersetzung mit alltäglicher Diskriminierung und nationalsozialistischer Ideologie eingefordert!
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in aufrufe on Nov 24, 2011
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Um die Schockstarre der Linken in Bezug auf den "rechten Terror" zu überwinden, findet am kommenden Samstag, 26.11. in Karlsruhe eine Demonstration unter dem Motto "Kein Schutz für rechte Gewalt – Solidarität mit den Opfern" statt, die auch zur Bundesanwaltschaft führen soll.
Kein Schutz für rechte Gewalt – Solidarität mit den Opfern
In den vergangenen elf Jahren konnte eine Gruppe von Neonazis, organisiert im Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), nahezu ungestört bundesweit zehn Morde verüben. Trotz des immer gleichen Musters galt ein rassistisches Motiv lange Zeit als ausgeschlossen. Es ist nicht vorstellbar, dass die über Jahre im geheimen agierende Gruppe keine Unterstützerinnen und Unterstützer im gesamten Bundesgebiet hatte. Daher müssen wir davon ausgehen, dass weitere Opfer auf das Konto dieser oder anderer Neonazi-Gruppen gehen.
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in aufrufe on Nov 24, 2011
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Nazis morden, der Staat lädt nach…
Gegen Naziterror! Verfassungsschutz auflösen!
Am 11. November 2011 erschossen sich die Neonazis Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nach einem missglückten Banküberfall in ihrem brennenden Wohnmobil. Kurz darauf brannte in Zwickau eine Wohnung aus. Wie sich bald herausstellen sollte, war diese Wohnung jahrelang zentraler Knotenpunkt und Unterschlupf einer Neonazi-Terrorzelle, diesich selbst als „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) bezeichnet. Bei den Tatortuntersuchungen fanden die Ermittler_innen neben der Dienstwaffe einer 2007 in Heilbronn erschossenen Polizistin auch eine Pistole, die von 2000 bis 2006 bei insgesamt 9 Morden an Menschen mit migrantischem Hintergrund benutzt wurde. Im Zuge der Aufklärung der Morde hatte die Polizei nie in Richtung einer rassistischen Motivation ermittelt, sondern stattdessen versucht, die Opfer als Teil von kriminellen Machenschaften zu diffamieren. Bedenken und Hinweise von Hinterbliebenen der Opfer auf einen rechten Hintergrund ignorierten die Beamt_innen. Diese beschränkte Sichtweise zeigte sich auch in der Namensgebung der SOKO „Bosporus“ und der medialen Bezeichung als so genannte „Dönermorde“.
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in aktionsberichte on Nov 20, 2011
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+++ 5000 Menschen auf diesjähriger Silvio Meier-Demo +++ Dachaktionen und kaputte Sparkasse am Rande der Demo +++ Demo vorzeitig beendet +++
Ein eindeutiges Zeichen setzten heute etwa 5.000 Menschen bei der diesjährigen
Silvio Meier Demonstration unter dem Motto “Rise Up – Antifa heißt Angriff”. Schwerpunkte der Demonstration waren neben dem jährlich stattfindenden Gedenken an den 1992 von Nazis ermordeten Silvio Meier, der neue Naziladen in der Lückstraße 58 in Lichtenberg und die aktuell bekannt gewordenen Morde durch Neonazis. Darüber hinaus wurden staatliche Repression, steigende Mieten und der Kampf um autonome Freiräume thematisiert.
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in aktionsberichte on Nov 19, 2011
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Bericht und Erklärung bezüglich der Handlungen der radikalen Antifaschisten am 11/11/2011
Am 11. November 2011 wir, die Antifaschisten aus ganz Polen zusammen mit von uns eingeladenen Gästen aus Russland, Weißrussland, Deutschland, Tschechien, der Slowakei und anderen Ländern haben an mehreren antifaschistischen Aktivitäten in Warschau teilgenommen. Unser Hauptziel war, Blockaden zu stellen und die gesamte Versammlung auf Marszałkowska Strasse zu verteidigen. Wie sich im Gange der Ereignisse herausstellte, die faschistischen Gruppen haben mehrmals versucht, die Kundgebung anzugreifen, doch jede solche Provokation hat in einem Fiasko der extrem Rechten beendet. Unsere Blockaden wurden nicht gebrochen. Weitere Aufgabe der Antifa Gruppen war es, Menschen zu schützen, die nach der Auflösung der Kundgebung den Ort der Ereignisse verliessen.
Auch dann haben die Faschisten versucht, die Gegendemonstranten, unter denen auch älteren Menschen und Familien mit Kindern waren, anzugreifen. Solche Situation hat z. B. auf der U-Bahn-Station Centrum stattgefunden. Faschisten wurden dort von uns zurückgehalten und die Gegendemonstranten wurden sicher zum Ziel geführt. Wir danken allen ausländischen Gästen!
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in aktionsberichte on Nov 19, 2011
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93 Antifaschisten aus Deutschland wurden bei den Protesten in Warschau festgenommen. In einem
Interview schilderte vor kurzem einer der Betroffenen seine Erlebnisse. Antifaschisten aus der BRD waren nicht unwesentlich bei der Vorbereitung der Proteste in Warschau beteiligt.Wir hatten die Gelegenheit mit jemandem aus dem Vorbereitungskreis zu sprechen.
KomFort: Schön, dass du Dir die Zeit genommen hast. Vielleicht kannst du kurz skizzieren, welche Rolle du bei der Organisation der Proteste gespielt hast und wie es überhaupt zu der Zusammenarbeit mit den polnischen Antifaschisten kam.
Ulrike: Einige Einzelpersonen der ALB und von Siempre Antifascista pflegen schon seit längerem Kontakte zu polnischen Antifas. Bereits in den letzten Jahren sind immer wieder einzelne von uns am 11.11. nach Warschau gefahren, um sich den Nazis in den Weg zu stellen. Eine organisierte Anreise hat es bis dahin nicht gegeben. In diesem Jahr wurden wir von Genossinen und Genossen aus Warschau angefragt, gemeinsam zu den Blockaden des Bündnisses „Porozumienie 11 Listopada“ zu mobilisieren.
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in aktionsberichte on Nov 15, 2011
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Anlässlich des 93. Jahrestags der Konsolidierung der polnischen Nation versammelten sich am vergangenen Freitag mehrere tausend Rechtspopulist_innen, Neonazis und Fußball-Hooligans in Warschau zum so genannten "Marsch der Unabhängigkeit". Nicht zuletzt die rechts-konservative Regierung Polens und die katholische Kirche förderten seit Jahren die Stigmatisierung und Exklusion von all jenen, die nicht ihren Vorstellungen von einem "katholischen Polentum" entsprechen. Signifikantes Beispiel dieser Exklusionspolitik bilden die alljährlichen Ausschreitungen gegen den CSD in Warschau.1
Und auch in vielen Fußballstadien dominieren seit den späten 1990er Jahren nationalistische und neonazistische Hooligangruppen die Fankurven.
2 Der "Marsch der Unabhängigkeit" bildet somit für die polnische Neonazi-Szene einerseits eine wichtige Plattform für ihre Selbstinszenierung als bedeutende politische Kraft und die Suggestion vermeintlich nationaler Einheit; und gleichzeitig einen Anknüpfungspunkt an andere nationalistischen Strömungen, die sich ebenfalls von diesem Ereignis angesprochen fühlen. Nach den erfolgreichen Blockaden der Jahre
2009 und
2010 trat auch in diesem Jahr ein breites Bündnis von Antifaschist_innen und Bürger_innen dem Aufmarsch unter dem Motto: "Wir blockierten – wir blockieren – wir werden blockieren" entgegen. Auch Berliner Antifaschist_innen mobilisierten drei Busse zu den Protesten nach Warschau. Nachdem vor allem konservative Medien seit Wochen einen vermeintlichen
Einfall "Deutscher Krawalltouristen" herbeihalluzinierten, geriet ein großer Teil der Gruppe direkt nach der Ankunft ins Visier der lokalen Sicherheitsbehörden. 113 der angereisten Berliner Antifaschist_innen wurden an diesem Tag kurzfristig inhaftiert. Kombinat Fortschritt sprach mit einem Aktivisten über die Proteste, die Inhaftierung und die gegenwärtige Situation.
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in aktionsberichte on Nov 13, 2011
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n der Nacht vom 2. auf den 3. November haben wir, Antifaschist_Innen aus Dortmund, einen Farbanschlag auf das Tschechische Konsulat verübt, denn die politischen Zustände in Tschechien sind weiter untragbar.
Die Pogrome gegen Sinti und Roma, die noch vor einem Monat zentrales Thema in den Medien waren haben nicht aufgehört. Nur von den Titelseiten sind sie verschwunden. Die Aggressionen in Varnsdorf haben eine beängstigend grausame Form angenommen. Im Anschluss an genehmigte Demonstrationen richten sich diese gegen Sinti und Roma, sowie vermeintliche Ausländer_innen und deren Wohnsitze. Nicht nur rechtsradikale und Neofaschisten sondern auch große Teile der Zivilgesellschaft tragen die antiziganistische Bewegung vorort mit. Bei von Nazis organisierten Aufmärschen von über 1200 Personen stammten über 900 Rassist_innen aus dem bürgerlichen Spektrum und skandierten ebenfalls Parolen wie “Zigeuner ins Gas”.
Posted by: ignite
in aufrufe on Nov 04, 2011
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Am 10.12. möchten Nazis einen Aufmarsch in Stockholm abhalten.
Für den 10.12. rufen Nazis aus Schweden, Dänemark und Deutschland zu einem Großaufmarsch nach Stockholm auf.
Zeigen wir das die Faschisten auch nicht in Stockholm laufen können.
Kommt am 10.12. nach Stockholm und wir verhindern den Naziaufmarsch!
http://projektantifa.dk/nyheder/article/det-falske-salem-endnu-et-afa