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Siempre Antifascista

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Der Kampf geht weiter Europa rückt nach rechts. Neurechte, sogenannte rechtspopulistische Parteien befinden sich europaweit im Aufwind. weiter lesen
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27. März 2014

14-05-04 Burak5. April 2012 vor dem Krankenhaus Neukölln: Ein Täter feuert fünfmal wortlos in eine Grup­pe Ju­gend­licher: Burak stirbt noch am Tatort, Jamal und Alex werden schwer verletzt. Es gibt keine Er­klä­rung - aber wir fragen uns: War Ras­sis­mus wie­der das Motiv?

We­ni­ge Mo­na­te nach dem Be­kannt­wer­den des NSU sind die Par­al­le­len mehr als of­fen­sicht­lich. Ob­wohl wir nicht wis­sen, wer der Täter war, be­fürch­ten wir, dass es sich um einen ras­sis­ti­schen Mord­an­schlag ge­handelt hat. Der Täter läuft auch nach zwei Jahren noch immer frei herum. Von Sei­ten der Po­li­zei und der Be­hör­den gibt es kei­ner­lei In­for­ma­tio­nen. Nach den NSU-Mor­den haben wir ge­lernt: Es reicht das Schweigen und die Igno­ranz der Mehr­heit, wäh­rend die Min­der­heit be­droht und an­ge­grif­fen wird. Diese Stra­te­gie darf nicht auf­ge­hen!

Wir rufen euch zur So­li­da­ri­tät mit der Fa­mi­lie, sowie den Freun­din­nen und Freun­den von Burak auf. Lasst uns ge­mein­sam Burak ge­den­ken.

Sizi iki sene önce haince öldürülen ve faili hala bulunmayan! Burak‘ın ailesini arkadaşlarını yanlız bırakmamaya ve onlarla dayanışmaya davet ediyoruz. Gelin O‘nu hep birlikte analım.
Burak cinayetinin faili meçhul kalmasına seyirci kalmayalım.
Susmayacağız, unutturmayacağız, aksine katilin bulunmasında direteceğiz.

---
Informationsabend
zu den Hintergründen am Mord an Burak, den aktuellen Entwicklungen und
zur Arbeit unserer Initiative

Do, 27. März 2014
19 Uhr

Anton-Schmaus-Haus
Gutschmidtstraße 37
U -Bhf. Britz-Süd

 

 
 

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27. März 2014

14-04-05 WittenbergeAlle Infos: www.wittenbergenazifrei.blogsport.eu
Twitter: https://twitter.com/Wbge_Nazifrei

Aufruf:
Wenn Nazis am 5. April marschieren wollen, stellen wir uns quer.

Abwanderung, Überalterung und Arbeitslosigkeit werden seit vielen Jahren den Regionen an den Rändern Brandenburgs nachgesagt. Mittlerweile haben auch die Neonazis davon gehört und glauben nun, es drohe der Stadt Wittenberge der Untergang. Sie stellen sich als Retter auf, um die Region vor dem vermeintlichen “Volkstod” zu retten.

Wir sagen ganz klar: Darauf können und wollen wir verzichten!

Ausgerechnet die Neonazigruppierung „Freien Kräfte Neuruppin / Osthavelland“ (NSFKN) will der Stadt rettend zur Seite springen. NSFKN ist seit vielen Jahren vor allem in den Landkreis Ostprignitz-Ruppin und Havelland aktiv und will ihren Aktionsradius bis in die Prignitz ausdehnen. Mehrere Demonstrationen gehen auf das Aktionskonto der Gruppierung. Dazu gehörten Aufmärsche in Neuruppin, Kundgebungen in Nauen und zuletzt ein versuchter Aufmarsch am 1.Mai 2012 in Wittstock/Dosse.

 
 

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27. März 2014

14-03-29 Antifademo DortmundFür den 29.03.2014 rufen Dortmunder Antifa-Gruppen zu einer antifaschistischen Demonstration unter dem Motto "Erinnern heißt Kämpfen!" auf. Anlass hierfür ist der neunte Todestag des Punkers Thomas "Schmuddel" Schulz, der am 28.03.2005 durch den Dortmunder Neonazi Sven Kahlen ermordet wurde. Des Weiteren ist es in Dortmund wegen des Verbotes des "Nationalen Widerstand Dortmund" nicht zu einer Stilllegung von neonazistischem Auftreten gekommen. Mittlerweile gibt es mit der Partei "Die Rechte" eine neue Organisierungsplattform der Dortmunder Neonazis. Daher wollen wir zwei Jahre nach unserem letzten "offiziellen" Besuch in Dorstfeld, erneut in den Stadtteil hinein demonstrieren, um den dort nach wie vor lebenden Neonazis einen Besuch abzustatten. Die TäterInnen rechter Gewalt sollen gezielt benannt werden. Insbesondere einen Monat vor dem Aufmarsch am 1.Mai von der "Rechten" und knapp zwei Monate vor den Kommunalwahlen in Dortmund, wollen wir erneut ein offensive Zeichen im Kampf gegen die lokalen Nazistrukturen und rechte Gewalt setzen.

Er­in­nern heißt Kämpfen!

Auf­ruf zur an­ti­fa­schis­ti­schen De­mons­tra­ti­on am 29.​03.​2014 in Dortmund

In die­sem Jahr jährt sich der Mord an Tho­mas Schulz durch den Neo­na­zi Sven Kah­lin zum neun­ten Mal. Wir neh­men dies zum An­lass, auch die­ses Mal wie­der gegen rech­te Ge­walt zu de­mons­trie­ren und un­se­re So­li­da­ri­tät mit den Op­fern jener Ge­walt zum Aus­druck zu brin­gen. Dabei wol­len wir uns je­doch nicht nur auf das Ge­den­ken an Tho­mas Schulz und den in Dort­mund vom »Na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Un­ter­gund« (NSU) er­mor­de­ten Meh­met Kubaşık be­schrän­ken, son­dern auch gegen die Ver­hält­nis­se, die diese Ge­walt erst er­mög­li­chen, de­mons­trie­ren. Eben­so ist es unser An­lie­gen, auf die immer noch be­ste­hen­den Na­zi­struk­tu­ren in Dort­mund hin­zu­wei­sen, wel­che sich nach dem Ver­bot des »Na­tio­na­len Wi­der­stands Dort­mund« als Par­tei or­ga­ni­siert haben. Es hat sich dabei ge­zeigt, dass Ver­bo­te viel nicht hel­fen, um Nazis zu be­kämp­fen.

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27. März 2014

Der Verein "Stopp Kuscheljustiz" will am Samstag, 29. März 2014, auf dem Berner Bundesplatz demonstrieren. Zwar wird der Verein nicht müde zu betonen, er habe nur Patrioten in seinen Reihen, sicherlich aber keine Rechtsextremen oder Neonazis (was für die öffentlich zugängliche Facebookseite auch zutreffen mag). Ein genauer Blick auf die geschlossene Facebookgruppe des Vereins, spricht aber eine andere Sprache. Es ist ein breites Sammelbecken von  Rassist_innen, Nationalist_innen, Rechtskonservativen und einschlägig bekannten Neonazis.

Wie bereits 2013 versucht der Verein um das ehemalige JSVP-Mitglied Dominik Pfister, eine Bewilligung für eine "Volksversammlung gegen die Kuscheljustiz" auf dem Bundesplatz in Bern zu erhalten. Bis zum heutigen Datum haben die Berner Behörden aber keine Bewilligung für eine Platzkundgebung erteilt. Der letztjährige Demonstrationsversuch Mitte Februar konnte dank antifaschistischer Gegenmobilisierung verhindert werden. Auch dieses Jahr will ein Bündnis von antifaschistischen Gruppen die nationalistische Kundgebung nicht hinnehmen.

 
 

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27. März 2014

Nicht erst seit 2008 nerven Nazis in Stolberg. Aber seit 2008 marschierten sie dort jährlich auf um gegen die dort lebende migrantische Community zu agitieren. 2012 wurde die diese Aufmärsche organisierende Kameradschaft Aachener Land (KAL) verboten. In Folge dessen gründete sich aus der KAL die Partei „Die Rechte“. 2013 wurden die Aufmärsche, wegen formaler Fehler, untersagt. Am 29.03.2014 wollen Neonazis nun an die vergangenen Aufmärsche mit einem Fackelmarsch durch die aachener Innenstadt anknüpfen.

„Gegen Multikultur“ ist das Motto des für den 29.3.2014 angemeldeten Fackelmarsches der neonazistischen Kleinst-Partei „Die Rechte“ in Aachen. „Die Rechte“ wurde im Mai 2012 von dem bundesweit aktiven Neonazikader Christian Worch gegründet. In Aachen gründete die Partei nach dem Verbot der Kameradschaft Aachener Land (KAL) einen Kreisverband, der vor allem als Auffangbecken ehemaliger Kameradschaftsmitglieder dient. Zuletzt machte die KAL durch Sympathiebekundungen für den NSU von sich reden. Viele Aktivitäten der verbotenen Kameradschaft werden nun von der Partei weitergeführt. Und nicht nur die Aktivitäten sind die gleichen, sondern es bestehen auch personelle Überschneidungen. So ist etwa das frühere KAL Mitglied Andre Plum heute Vorsitzender des Kreisverbandes der Partei. Plum ist auch Anmelder des für den 29.3. geplanten Neonazi-Aufmarsches. Er machte unlängst durch ein Gerichtsverfahren auf sich aufmerksam, in dem er wegen Landfriedensbruch, Sachbeschädigung, unerlaubtem Waffenbesitz, sowie Ladendiebstahl angeklagt war. So wie ein mitangeklagter Neonazi, dem Körperverletzung und Volksverhetzung vorgeworfen wurde, ließ das Aachener Gericht bei beiden Milde walten und verhängte lediglich Bewährungsstrafen. Mit dem Motto des nun anstehenden Aufmarsches und dem gewählten Datum, kann dieser getrost in die Tradition der Stolberg-Aufmärsche eingereiht werden. Seit acht Jahren marschierten hunderte Neonazis durch Stolberg um dort gegen die migrantische Bevölkerung zu hetzen. Dass dieser Aufmarsch nun nach Aachen verlegt wurde, ist kein Wunder. Zum einen wurde der Aufmarsch in Stolberg im letzten Jahr verboten, zum anderen können die Neonazis in Aachen anschließen an eine seit Monaten stattfindende rassistische Kampagne gegen das migrantisch geprägte Ostviertel in Aachen. Dort finden seit einiger Zeit gehäuft Razzien statt und die Aachener Polizei wendet das inzwischen von Gerichten verbotene sogenannte „Racial Profiling“ an, also das Kontrollieren von Menschen aufgrund ihres vermeintlich migrantischen Aussehens. Dass extrem Rechte auf diese Kampagne aufspringen, zeichnete sich bereits im Dezember bei einer diesbezüglichen Podiumsdiskussion ab, bei der der Aachener Polizeipräsident, der diese Kontrollpraxis verteidigte, vor allem von den Vorsitzenden rechtspopulistischer Parteien Applaus erntete.

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15. März 2014

cropped-Anti Krise rgb1Vom 11. – 13. April 2014 an der TU Berlin: Antifa in der Krise?!
Internationaler Kongress zum Thema Europäische Krise und Antifa

Veranstalter: IL Berlin
Unterstützer:
Rosa Luxemburg Stiftung
Ver.di-Jugend
VVN-BdA
Linksjugend [’solid]
Antifaschistische Initiative Reinickendor (AIR)
Emanzipativen Antifaschistischen Gruppe (EAG-Berlin)
Jusos Berlin
Linksjugend [’solid] Berlin
Antifaschistische Jugendaktion Kreuzberg (AJAK)
TOP B3rlin

Der Kongreß wird wie folgt angekündigt:
„Die Antifa“ ist in den letzten dreißig Jahren zu einer der zentralen linken sozialen Bewegungen geworden. Die Erfahrung der Pogrome und Brandanschläge von Hoyerswerda, Lichtenhagen, Mölln und Solingen und die staatliche und mediale Kampagne zur Abschaffung des Asylrechts, prägten eine Generation. Zu Beginn des neuen Jahrtausends wurde der Kampf gegen den „Rechtsextremismus“ zur Regierungspolitik und viele AktivistInnen suchten sich in den Programmen ein berufliches Tätigkeitsfeld. Auch wenn die ökonomische Krise in der Bundesrepublik weniger gravierende Konsequenzen hat, als im Süden Europas, steht die antifaschistische Bewegung vor großen Herausforderungen. Neben der NPD versuchen sich rechtspopulistische Parteien zu etablieren. Von der „Sarrazin-Debatte“ bis zu den Diskussionen um „Pleite-Griechen“ hat eine rassistische Krisenerzählungen Konjunktur gewonnen, auf der Parteien wie die Alternative für Deutschland in die Parlamente drängen. Rechte Kampagnen gegen Flüchtlingsunterkünfte nehmen an Bedrohlichkeit zu. Wir wollen gemeinsam vor diesem Hintergrund eine Debatte über Zustand, Kontroversen und Perspektiven der antifaschistischen Bewegung führen.

 
 

internationale situation - Schweden

15. März 2014

ShowanIn Schweden haben mutmaßlich Neonazis einen bekannten Fan von Malmö FF schwer verletzt. Nach Angaben der Ultras wurde Showan Shattak von Neonazis niedergestochen und liegt im künstlichen Koma. Er engagiert sich insbesondere gegen Schwulenfeindlichkeit im Fußball.

Showan Shattak ist seit Längerem verhasst in der schwedischen Nazi-Szene. Die rechtsextreme Seite “Realisten” berichtete im November 2013, hinter der neuen “Homokampagne” der Malmö-Ultras stehe “der bekannte Linksextremist” Showan Shattak, der an verschiedenen linken Demonstrationen teilgenommen habe.

Zudem berichtete die Hetzseite, die Kampagne gegen Homophobie im Fußball sei maßgeblich von der aus St. Pauli inspiriert worden.

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internationale situation - Ukraine

15. März 2014

Faschisten auf dem VormarschSeit meh­re­ren Wo­chen be­rich­ten die deut­schen Me­di­en über­wie­gend wohl­wol­lend von den ge­walt­sa­men Pro­tes­ten in der Ukrai­ne gegen die pro-​rus­si­sche Re­gie­rung von nun­mehr ex-​Pre­mier­mi­nis­ter Ja­nu­kowytsch. Wäh­rend die deut­sche Me­dien­land­schaft die so­ge­nann­te Eu­ro­mai­dan-​Be­we­gung hier­zu­lan­de als de­mo­kra­ti­sche und fried­li­che Pro­test­be­we­gung a la Oc­cu­py ver­kau­fen möch­te, fiel auf­merk­sa­men Be­ob­ach­te­rIn­nen be­reits früh die all­ge­gen­wär­ti­ge Prä­senz mi­li­tan­ter fa­schis­ti­scher Grup­pie­run­gen ins Auge, die nicht zu­letzt bei den ge­walt­tä­ti­gen Aus­schrei­tun­gen gegen die Ber­kut (Auf­stands­be­kämp­fungs-​)Ein­hei­ten der Re­gie­rung eine Füh­rungs­rol­le über­nah­men. So schallt auch heute wie­der die Gruß­for­mel der his­to­ri­schen ukrai­ni­schen Na­zi-​Kol­la­bo­ra­teu­re „Es lebe die Ukrai­ne – Ehre den Hel­den“ über den Mai­dan.

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14. Februar 2014

14-03-01 AbrissIm Münchner Stadtteil Obermenzing gibt es seit Dezember 2012 ein Neonazizentrum von überregionaler Bedeutung. Im Haus in der Carl-Hanser-Str. 42 geben sich hochrangige Kader des ‚Freien Netz Süd‘ (FNS), der NPD, ihrer Tarnliste ‚Bürgerinitiative Ausländerstopp‘ (BIA) und vieler anderer Naziorganisationen die Klinke in die Hand. Michael Regener, Sänger der mittlerweile verbotenen Naziband Landser, gab im Keller ein exklusives Konzert. Auch André Eminger, enger Vertrauter von Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, der im Münchner NSU-Prozess angeklagt ist, war hier schon gern gesehener Gast.

Das Nazizentrum existiert schon viel zu lange! Werden wir endlich aktiv und machen den Laden dicht! Kommt alle zur antifaschistischen Demonstration gegen das Nazizentrum am 1. März in Obermenzing!

Angemietet wurde das Haus von Vanessa Becker, Daniel T. und Franz S. Von Anfang an wurde es nicht nur als Wohnung, sondern auch als Veranstaltungs- und Tagungsort sowie als Ausgangspunkt für neonazistische Aktionen genutzt. Im letzten Jahr hat sich die Carl-Hanser-Straße 42 – neben den Räumen des „Versand der Bewegung“ von Matthias Polt in Murnau und dem „Nationalen Zentrum“ im oberfränkischen Regnitzlosau-Oberprex – zu einem der wichtigsten Treffpunkte für Neonazis in ganz Bayern entwickelt. Angesichts der tiefen Verankerung der Drei in der Neonaziszene verwundert das kaum:

Vanessa Becker kandidiert bei den Kommunalwahlen im März 2014 auf dem zweiten Listenplatz für die NPD-Kommunalwahlliste ‚Bürgerinitiative Ausländerstopp‘ (BIA). Die BIA ist im aktuellen Stadtrat bereits durch den stellvertretenden NPD-Bundesvorsitzenden Karl Richter vertreten. Becker ist seit Jahren Teil der militanten Neonaziszene und bei der „Kameradschaft München“ und der bayernweiten Naziorganisation ‚Freies Netz Süd‘ aktiv. Aus ihrer Gesinnung macht sie kein Geheimnis, auf ihrem facebook-Profil fordert sie: „Nationaler Sozialismus bis zum Tod“.

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14. Februar 2014

14-02-15 MagdeburgMit Blick auf die Demonstration am 15.02.2014 in Magdeburg, zum Prozess gegen neun Neonazis die einen Menschen schwer verletzten und misshandelt haben, blicken wir zurück auf Fälle in der Vergangenheit, die sich in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt ereignet haben.

In Magdeburg sind Angriffe auf Migrant_innen, Linke, oder Menschen die nicht in das Weltbild der Neonazis passen an der Tagesordnung. Von der Politik und den Medien werden die Taten der Neonazis oft verharmlost, heruntergespielt oder verschwiegen. Seid 1990 gab es in Magdeburg mindestens 4 Tote durch rechte Gewalt:

1992: Thorsten Lamprecht

Am 9. Mai 1992 brachen 50–60 bewaffnete Neonazis vom Jugendclub "Alexis Kivi" in Magdeburg-Nord mit ca. 20 Fahrzeugen in Richtung der Cracauer Gaststätte "Elbterrassen" auf, wo zu diesem Zeitpunkt etwa 30 Punks eine Geburtstagsfeier veranstalteten.

Gegen 23.00 Uhr wurde die Polizei durch einen offenbar fingierten Anruf an eine weiter entfernte Straße gerufen, weil „Jugendliche Autos demolierten“. Wenig später wurde die Feier von den Neonazis, die sich trotz massiver Gegenwehr Zugang in die Gaststätte verschaffen konnten, mit Baseballschlägern, Stahlrohren und Leuchtkugeln angegriffen. Während des Überfalls riefen die Angreifer wiederholt „Heil Hitler“ und „Sieg Heil“.

In der Zeit von 23:10 Uhr bis 23:20 Uhr erhielt die Polizei mehrere Anrufe von Anwohnern, die auf den Überfall aufmerksam machten. Die daraufhin abgestellten Polizeikräfte forderten weder Verstärkung an noch griffen sie ein, sondern beobachteten lediglich aus einiger Entfernung die Vorgänge. Erst gegen 23:45 Uhr, als die Angreifer sich bereits zurückgezogen und die Krankenwagen die Verletzten abtransportiert hatten, entschlossen sich die Polizeikräfte "einzugreifen". Sie stellten die Personalien der Angegriffenen fest und führten Waffenkontrollen durch.

Infolge der Auseinandersetzungen wurden acht Punks schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Thorsten Lamprecht erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen und erlag zwei Tage später seinen Verletzungen.

Videos:

"Punker-Mord in Magdeburg"

http://www.spiegel.de/video/vor-20-jahren-punker-mord-in-magdeburg-video-1189605.html

"Die Skinheads von Magdeburg "

http://www.spiegel.de/video/skinhead-ueberfall-1992-in-magdeburg-video-1236933.html

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