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news

internationale situation - Ukraine

15. Dezember 2014

Die Spur führt zum Rechten Sektor
 
Der kanadisch-ukrainische Politikwissenschaftler Ivan Katchanovski von der Universität Ottawa hat das Kiewer Blutbad des 20. Februar in Eigenregie untersucht. Akribisch wertete er monatelang Zeugenaussagen, Filmmaterial und Funkübertragungen aus, um den Massenmord im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt zu rekonstruieren. Katchanovski belegt, dass auch Oppositionskräfte Scharfschützen einsetzten. Dabei nahmen die Maidan-Schützen nicht nur Polizisten, sondern auch die eigenen Leute und Journalisten unter Feuer. Die Spur führt zum Rechten Sektor.
 

Kiew, 20. Februar 2014, gegen 10 Uhr: Reporter Gabriel Gatehouse und Kameramann Jack Garland stehen an der Ecke des Hotel Ukraina. Die beiden BBC-Leute filmen, wie Maidan-Kämpfer Verwundete von der vordersten Linie auf der Institutska-Straße in die Hotellobby zu den Sanitätern bringen. Für einen besseren Überblick laufen die zwei Korrespondenten zum Kinopalast auf der anderen Straßenseite. Dort sieht Gatehouse etwas: "Was ist das?", fragt er und meint damit ein offenes Fenster des nun seitlich gelegenen Hotels Ukraina.[1]

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internationale situation - Deutschland

10. Dezember 2014

Pegida, HoGeSa, "Montagsdemonstrationen" – ein Teil des rechten Randes der gesellschaftlichen Mitte verliert Berührungsängste gegenüber der rechtsextremistischen Szene
 
Die Aktionen finden in verschiedenen Städten statt – zugleich wachsen auch die Gegenproteste. Am Montagabend kam es wieder zu Protesten gegen die "Islamisierung des Abendlandes", gegen Zuwanderung und Asylbewerber. In Dresden fanden sich rund 10.000 Menschen ein, die erste Verlagerung einer solchen Demonstration in eine westdeutsche Großstadt, nämlich in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf, blieb aber hinter den Erwartungen zurück. In Dresden protestierten zeitgleich bis zu 9.000 Menschen gegen die Islamfeinde, in Düsseldorf gingen insgesamt rund 800 bis 1.000 Menschen dagegen auf die Straße.
 
Lutz Bachmann, den die "Junge Freiheit" trotz Vorstrafen und laufender Bewährung weiterhin das "Gesicht der Pegida-Demonstrationen" nannte, hatte imInterview mit der rechten Wochenzeitung eine anzustrebende Hausnummer genannt: Er hoffe auf bis zu 10.000 Teilnehmern in Dresden am 8. Dezember unter dem Label der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida). Zwar variierten die Angaben der Polizei und der Veranstalter, jedoch ist der Auflauf der Pegida an der Elbe im Gegensatz zur Vorwoche weiter angewachsen.
 
 
 

internationale situation - Deutschland

10. Dezember 2014

Nach dem Vorbild von HoGeSa in Köln und Hannover sowie Pegida in Dresden soll voraussichtlich am 12. Januar ein ähnlicher Aufmarsch in Leipzig stattfinden. Er reiht sich ein in eine rassistische Serienmobilisierung, die unerwartete Ausmaße angenommen hat.
 

„Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa)

…ist das Label eines vergleichsweise erfolgreichen Mobilisierungsversuches, der sich vordergründig gegen Islamismus wendet und insbesondere den Auftrieb des „Islamischen Staates“ (IS) als Anlass für Aktionen nutzt. Die Implikationen der Selbstbezeichnung („Hooligans“) und der Fremdzuschreibung („Salafisten“) wird noch zu hinterfragen sein. Fakt ist: Aus den Aktionen sind Massenversammlungen geworden.

Zurück ins Jahr 2012 reichen ähnlich gelagerte Vernetzungen von Hools und Neonazis wie die „GnuHonnters“, auch das Label HoGeSa ist schon länger in Verwendung. Weithin bekannt wurde es durch eine seit September aktive Facebook-Gruppe: Hauptsächlich von dort aus wurde zunächst zu mehreren so genannten „Kennenlerntreffen“ geladen, unter anderem am 21. September in Essen sowie am 28. September in Dortmund. Nach Essen waren etwa 90 Personen gekommen, sie marschierten ohne Anmeldung durch die Stadt und wurden durch die Polizei aufgerieben. Bei der Kundgebung in Dortmund waren es dann schon 300 Teilnehmende, bereits deutlich geprägt von Anhängern der örtlichen Neonaziszene.

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internationale situation - Russland

10. Dezember 2014

In Russland hat der Prozess gegen Mitglieder einer Neonazigruppe begonnen, die in den vergangenen Jahren mehrere Menschen ermordete. Die Neonazis verfügten auch über Kontakte in den Kreml.

Kommt es zur Aufdeckung enger Verflechtungen zwischen staatlichen Behörden und der extremen Rechten, löst dies, sollte man meinen, wenn nicht grundsätzliche Kritik an der Funktionsweise von Sicherheitsstrukturen, so doch tiefe Beunruhigung aus. Wenn dem so wäre, dann dringen jedenfalls kaum Anzeichen davon an die russische Öffentlichkeit. Viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass in Russland eine angemessene Reaktion angesichts ständiger Überschreitungen von Vollmachten durch Staatsvertreter ausbleibt und die Bedeutung und Auswirkungen rechtsextremer Gewalt generell unterschätzt und verharmlost werden.

Mitte November begann nach langem Vorlauf in Moskau ein Prozess, der in mancher Hinsicht das russische Pendant zum NSU-Prozess in Deutschland darstellt. Vor Gericht stehen vier Mitglieder der Neonazigruppe »Kampforganisation russischer Nationalisten« (BORN): Michail Wolkow, Maksim Baklagin, Wjatscheslaw Isajew und Jurij Tichomirow. Alle seien lediglich einzelne Mordaufträge ausführende Anhänger rechtsextremer Ideen und keinesfalls gleichberechtigte Mitglieder, behauptet jedenfalls Nikita Tichonow, der Anführer von BORN. Wegen Mordes an dem Anwalt Stanislaw Markelow und der Journalistin Anastasia Baburowa wurde er zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt (Jungle World 14/2011). Gegen den intellektuellen Kopf der Gruppe, Ilja Gorjatschew, der eine Schlüsselfunktion als Verbindungsmann zur Präsidialverwaltung besaß, steht ein gesonderter Prozess an. Aleksej Korschunow, dessen erster Mordanschlag auf Markelow misslang, zählte zum harten Kern der Gruppe, sprengte sich allerdings 2011 im ukrainischen Saporischschja aus Versehen mit einer Granate in die Luft. Ein weiteres aktives Mitglied, Alexander Parinow, wird ebenfalls in der Ukraine vermutet. Sein genauer Aufenthaltsort ist unbekannt.

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10. Dezember 2014

Freiheit für JockSeit 2007 in Bulgarien inhaftiert, nach dem er Roma-Jugendliche gegen einen Nazi-Mob verteidigte.

 
 

blog - aktionsberichte

10. Dezember 2014

Siempre 1(Dieser Redebeitrag wurde am 08.12.2014 auf der Antira-Demo in Berlin-MaHe verlesen.)

Das Motiv war Rassismus

In der Nacht zum 23. Oktober 2014 wurde im hessischen Limburg ein aus Ruanda stammender Mann auf brutalste Weise von Nazis ermordet. Die Polizei will ein rassistisches Motiv zwar immer noch nicht endgültig bestätigen, klar ist aber, dass die drei Täter kurz vor der Tat beim Zeigen des Hitlergrußes fotografiert wurden.

Der 45-jährige Haupttäter, der sich in der Untersuchungshaft das Leben nahm, soll ursprünglich aus Nordosthessen stammen, sich aber regelmäßig in Limburg aufgehalten haben und der Polizei aufgrund von Gewaltdelikten schon länger bekannt sein.

Die zwei 23 und 43 Jahre alten Mittäter sitzen weiterhin in U-Haft.

In der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober haben die Männer das Opfer in der Gemeinschaftsküche ihrer Wohnungslosenunterkunft angegriffen und mit Schlägen und Tritten so hart attackiert, dass es an seinem eigenen Blut erstickte.

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internationale situation - Spanien

10. Dezember 2014

Am vergangenen Samstag kam ein antifaschistischer Ultra aus La Coruña bei Auseinandersetzungen vor dem Spiel bei Atlético Madrid ums Leben. Die Angreifer stammen aus den Reihen von Frente Atlético, einer Gruppierung, die immer wieder durch neonazistische und faschistische Bestrebungen auffällt. Bereits 1998 wurde ein Fussballfan aus San Sebastian von einem Neonazi aus dem Frente-Umfeld ermordet. Die Polizei spricht von einer verabredeten Massenschlägerei zwischen Frente und Riazor Blues, einer linken Ultragruppe des Vereins Deportivo La Coruña. Dem widersprechen die Riazor Blues vehement: Sie seien von den Neonazis in der Nähe des Stadions überfallen worden.

Von Oscar Winter

Es müssen gespenstische Szenen gewesen sein, die sich am Samstagmorgen in der Nähe des Estadio Vicente Calderón, der Heimstätte von Atlético Madrid abspielten. Bis zu 200 Menschen beteiligen sich an einer Massenschlägerei, Schlagstöcke, Mülltonnen, Stühle, Schreckschussmunition und Messer kommen zum Einsatz. Am Ende ist Francisco José Romero Taboada, genannt Jimmy, tot. Er erliegt am Nachmittag in einem Madrider Krankenhaus seinen Verletzungen. Fünf Angreifer haben auf ihn eingeprügelt, und ihn anschließend in den nahen Fluss Manzanares geworfen. Erst eine halbe Stunde später wird sein Körper geborgen. Schwere Schädelverletzungen und Auskühlung haben zum Herzstillstand geführt. Alle Versuche ihn zu retten, scheitern. Ein weiterer Fan von Deportivo wird ebenfalls in den Fluss geworfen, er überlebt. Ein anderer Ultra von Deportivo wird durch einen Messerstich in den Rücken verletzt, insgesamt gibt es Dutzende Verletzte.

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12. November 2014

14-11-17 MagdeburgJedes Jahr im Januar treten über Tausend Nazis den Weg nach Magdeburg an, um gemeinsam mit ihren ortsansässigen Kameraden anlässlich der Bombardierung Magdeburgs am 16.01.1945 zu marschieren. Dabei wird bewusst geleugnet, was hinlänglich bekannt ist: erst die Bombardierung deutscher Rüstungsbetriebe im Januar '45 führte zum endgültigen Produktionsstopp an Kriegswaffen. Magdeburg war für die Hitlerdiktatur einer der wichtigsten Rüstungsstandorte.

Nazis am 17.1.2015 stoppen! Info: magdeburg-nazifrei.com

 
 

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12. November 2014

14-11-22 Silvio MeierAntifa heißt Kampf ums Ganze!
 
Seit über 20 Jahren gehen Antifaschist*innen Ende November in Friedrichshain auf die Straße, um an die Ermordung von Silvio Meier und all den anderen Opfern rechter Gewalt zu erinnern. Es war schon immer ein Anliegen der Demo aktuelle neonazistische Entwicklungen zu benennen und gegen diese vorzugehen.Ebenfalls spielten tagespolitische Schwerpunkte eine zentrale Rolle, wie die Verteidigung von linken Freiräumen, rassistische Angriffe, die Verschärfung der Asylpolitik sowie Gentrifizierung. Dieses Jahr wollen wir von Friedrichshain nach Kreuzberg gehen, um uns mit einem Teil der aktuellen politischen Kämpfe in Berlin zu solidarisieren  -u.a mit den Kämpfen um Wohnraum und jene gegen rassistische Normalzustände.
 
Silvio-Meier-Mahnwache
Freitag | 21. November 2014 | 17 Uhr | U-Bhf. Samariterstraße
 
Silvio-Meier-Demo
Samstag | 22. November 2014 | 15 Uhr | U-Bhf. Samariterstraße
 

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12. November 2014

14-11-15 HannoverAm 26. Oktober 2014 fand in Köln ein Aufmarsch der Gruppe „Hooligans gegen Salafisten“ statt. Unter diesem Motto rotteten sich rund 5.000 männerbündische Hooligans und Nazis zusammen, um gegen Muslime und Migrant*innen zu hetzen. Währenddessen gab es rassistisch motivierte Gewalt gegen Anwohner*innen und Antifas. Es war der größte rechte Aufmarsch in den letzten Jahren. Während Medien und Offizielle sich noch über das Gewaltpotenzial wundern und sich fragen, wie es dazu kommen konnte, dass untereinander „verfeindete“ im Selbstverständnis „unpolitische“ Hooligans, zusammen mit Neonazis demonstrieren, wurde für den 15. November bereits der nächste Aufmarsch in Hannover angekündigt.

Infos zu Protesten am 15.11. in Hannover: 15n.blogsport.de

 
 
konferenz25.10.2014 Berlin: Antifaschistisches Tagesseminar: “Wohin treibt Polen?!”
21.10.2014
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Antifaschistisches Tagesseminar: “Wohin treibt Polen?!” Sa, 25.10.2014 | 11:00 Uhr | Allmende e.V (Kottbusser Damm 25)
Veranstalter*innen:
Bildungswerk der Heinrich Böll Stiftung
Flyer: [Front] | [Back] Nach der Wende 1989 hat sich Polen zu einem neoliberalen Musterschüler in EU und Nato ent [ ... ]


demo25.10.2014: Demonstration in Leipzig: Erinnern heißt kämpfen
21.10.2014
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Unsere Demonstration erinnert an Kamal K., der vor vier Jahren durch zwei Neonazis vor dem Leipziger Hauptbahnhof ermordet wurde. Sie erinnert daran, dass ein rassistisches Tatmotiv durch Ermittlungsbehörden und einige Medien bis fast zum Schluss, aber auch durch das Gericht, nicht in Betracht gezo [ ... ]


festival10.-12.10. Göttingen: Siempre Antifascista Festival 2014
16.09.2014
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Vom 10. bis zum 12. Ok­to­ber wol­len wir euch zum Siemp­re An­ti­fa­scis­ta Fes­ti­val nach Göt­tin­gen ins JuZI ein­la­den. Be­ab­sich­tigt ist es, die Er­in­ne­rung an die zahl­rei­chen Opfer rech­ter sowie ras­sis­ti­scher Ge­walt wach zu­hal­ten und dem Motto treu  [ ... ]


news5.6.2014 Freiburg: Siempre Antifascista –Kundgebung in Gedenken an Clément und alle anderen
03.06.2014
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Antifaschistische Gedenkkundgebung zum ersten Jahrestag des faschistischen Mordes an Clément Méric in Paris am 5. Juni am Bertoldsbrunnen in Freiburg Am 5. Juni 2013 wurde der Antifaschist Clément Méric in Paris von einem Faschisten ermordet. Clément Méric war ein gerade mal 18jähriger Antif [ ... ]


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