



internationale situation - England
04. Februar 2012
‘Hactivists’ target websites of far-right American Third Position and publish emails praising BNP leader Nick Griffin. Hacked emails from a far-right group appear to reveal links with the BNP, after the group of American „hactivists“ Anonymous targeted a number of US extremists’ websites. The group infiltrated the site of American Third Position, a white nationalist political group, in a campaign ironically dubbed „Operation Blitzkrieg“, publishing emails in which it praised the BNP leader, Nick Griffin. In one January 2010 email from „WhiteNewsNow“ with the subject „Your Beautiful Pontoon Bridge“, Griffin is described as „probably the most effective white activist in the world today“. A member of the group writes: „I’ve got my tickets for Jared Taylor’s 2010 American Renaissance. Your fellow WhiteNewsNow members [...] are meeting up with some more of us and probably the most effective White activist in the world today, Nick Griffin.“ In another from December 2009, the sender refers to Griffin in an email about the Copenhagen climate conference. It states: „Today will definitely be a Pearl Harbor for the Global Warming criminals who are at this moment cringing in the 4,200-seat arena in Copenhagen where Nick Griffin is clobbering them with the truth about Climategate. Good things are happening … and this is our chance to seize the opportunity.“
via guardian: BNP links to US extremists revealed by Anonymous
internationale situation - Tschechien
04. Februar 2012
On Saturday 18 February 2012, Czech neo-Nazis under the heading of an official gathering of the Workers’ Youth (De(lnická mládež – DM) will march through the town of Jihlava. The local Anti-Fascist Action (AFA) group in Jihlava is planning a blockade on that day starting at 14:00. According to the route announced to authorities, the neo-Nazis plan to march from the bus station down Fritzova street to the intersection and along Havlíc(kova street directly to náme(stí Svobody („Freedom Square“). After reading speeches there, the march will return to the bus station along Tolstého and Jiráskova streets. By setting up the blockade, AFA Jihlava wants to send the neo-Nazis a clear message: „We, the residents of Jihlava and its environs, want to show that we are not indifferent to current political events. We do not want to reconcile ourselves to the fact that the neo-Nazis are trying once again, after a pause of several years, to show their strength under the cover of a nationalist civic association and with the support of the DSSS political party. That party traffics in topics which, while they may often be current and popular, would result in suffering if the party’s solutions were ever implemented.
via romea.cz: Czech Republic: Neo-Nazi march on 18 February to be met with blockade
internationale situation - Ungarn
02. Februar 2012
Einiges zu Ungarn
Die neue Entwicklung hin zu einem Führerstaat hat sich seit längerer Zeit angezeigt (auf der Propagandaebene unter anderem seit Jahren unbeanstandet mit der systematischen Verbreitung der Materialien, id est geschichtlichen Erfahrungen des Horthy-Faschismus, des Klerikalfaschismus, der ungarischen Rassenideologien, des Nazifaschismus), und es ist durchaus möglich, daß der einigende Faktor des „Orbánismus“ keine Eintagsfliege bleibt, sondern ein interessantes Modell abgibt für künftige autoritär-rechtsradikal-faschistische Experimente anderswo – deren Aufgabe immer auch darin besteht, die kapitalistische Ordnung zu befestigen. Die Kontakte zur Haider-Strache-Partei sind ungebrochen und sind von mir an einem Beispiel dokumentiert worden (1)
internationale situation - Deutschland
02. Februar 2012
Der aktionistische Teil der Berliner Neonazi-Szene hält enge Kontakte zu schwedischen Kameraden. Neben gegenseitigen Besuchen wird sich auch logistisch unterstützt.
Als sich am zweiten Dezember-Wochenende hunderte Rechtsextremisten aus ganz Europa in Stockholm versammelten, waren auch wieder einige Deutsche Neonazis unter ihnen. Für den jährlich stattfindenden Marsch zum Gedenken an Daniel Wretström hoben rund 15 Neonazis vom Flughafen Berlin-Schönefeld dorthin ab. Sie verbrachten das ganze Wochenende in Schweden. Wretström wird in der Szene als Märtyrer im Kampf gegen „Multi-Kulti“ verehrt. Er starb bei einer Auseinandersetzung unter Jugendlichen vor zwölf Jahren in einem Vorort von Stockholm.
Unter den Aufmarschteilnehmern waren unter anderem die beiden aus Berlin-Lichtenberg stammenden Aktivisten Björn W. und Oliver O. Die beiden kennen sich aus der verbotenen „Kameradschaft Tor“. O. war erst im vergangenen Jahr aus der Haft entlassen worden. W. betätigte sich in Stockholm wie so oft als „Anti-Antifa“-Photograf. Als Nachfolge-Projekt des Umfelds der „Kameradschaft Tor“ erscheint seit 2005 das Internetprojekt „nw-berlin.net“. Neben der traditionellen Verherrlichung des Nationalsozialismus und Berichten über eigene Aktionen finden sich dort vor allem Recherchen über politische Gegner.
blog - aufrufe
02. Februar 2012
07.02.2012 | 19.00 Uhr | Saarbrücken | Frauenbibliothek Saarbrücken Bleichstr. 4, 66111 Saarbrücken
Bei den ungarischen Wahlen im April 2010 konnte die völkische Partei Fidesz-Bürgerliche Union 53% der Stimmen auf sich vereinen und hat bei den Kommunalwahlen im Oktober einen weiteren erdrutschartigen Sieg erzielt. Ihre Popularität hat inzwischen eingebüßt, doch noch immer würde sie an die Macht kommen, wären morgen Wahlen in Ungarn.
Dass die rechtsradikale, offen antisemitische und antiziganistische Partei Jobbik bei den letzten Parlamentswahlen mit 17% als drittsträrkste Kraft ins Parlament kam, ist alles andere als Zufall, ist doch der Fidesz Chef, Viktor Orban sozusagen der ideologische Ziehvater des Chefs von Jobbik, Gabor Vona. Fidesz‘ und Jobbiks Ideologien liegen nicht weit voneinander entfernt. Beide erheben Forderungen für eine „Volksgemeinschaft des Magyarentums“ in einem „Großungarn“ unter der völkisch-spirituellen Herrschaft der „Heiligen Ungarischen Krone“, Sinnbild einer völkisch-mythischen Lebensraumideologie aus dem 19. Jahrhundert. „Revolutionär“ wird dieser Konservatismus deshalb genannt, weil er anstrebt, die gegenwärtigen Verhältnisse, die als Ausfluss des verhassten „kommunistischen (sprich: verjudeten) Jochs“ gelten, zugunsten althergebrachter Werte, zugunsten einer „neuen Ordnung“, eines „neuen Ethos“ grundlegend umzuformen: Ziel ist ein Status quo ante. Marsovszky stellt in ihrem Vortrag dar, wie das völkische Denken in Ungarn zum Ausdruck kommt und die „völkische Wende“ ermöglichte.
Veranstalter_innen: Antifa Saar / Projekt AK, CriThink! e.V., Frauenbibliothek Saarbrücken und Heinrich Böll Stiftung Saarland.
internationale situation - Tschechien
30. Januar 2012
On Saturday, 29 October 2011, the Workers' Social Justice Party (Dělnická strana sociální spravedlnosti - DSSS) held an anti-Romani demonstration in Rotava (Sokolov district) together with neo-Nazis from Germany. The DSSS has itself been infiltrated by neo-Nazis, including its cells in the Karlovy Vary region.
One section of Rotava, a small town on the border between the Czech Republic and Germany, is generally considered to have the most socially excluded locality in the entire Karlovy Vary region. Support from local residents is the main reason the DSSS is returning to Rotava this weekend. The website Antifa.cz covers this topic and has published an extensive new article, "Nazis in Rotava", which news server Romea.cz is excerpting below. The full article can be read (in Czech only) at http://www.antifa.cz/content/nackove-v-rotave .
There are roughly 13 localities on the territory of the Karlovy Vary region that can be considered "socially excluded". In 2005 the Czech Labor and Social Affairs Ministry commissioned the "Analysis of Socially Excluded Romani Localities and Communities and the Absorption Capacity of Entities Working in the Area" (Analýza sociálně vyloučených romských lokalit a komunit a absorpční kapacity subjektů, působících v této oblasti). In that analysis, Rotava was labeled as the most socially excluded locality in the whole region. At the time, news server Romea.cz published the following commentary, from which we now cite the following as having been prescient:
internationale situation - Russland
30. Januar 2012
Am 19. Januar jährte sich der Mord an dem Anwalt Stanislaw Markelow und der Journalistin Anastasia Barburowa zum dritten Mal. Sie wurden 2009 in Moskau von Neonazis erschossen. Die Ermordeten waren bekannt für ihr antifaschistisches Engagement. Sie sind nicht die einzigen Opfer gewalttätiger Nationalisten in Russland. Jungle World sprach mit Barburowas ehemaliger Kollegin bei der Novaja Gazeta, Nadezhda Prusenkowa, und mit dem Fotografen Alexander Chernykh, der für die Zeitung Kommersant arbeitet, über Nationalismus in Russland und Nationalisten in der Oppositionsbewegung.
internationale situation - Russland
30. Januar 2012
In der russischen Oppositionsbewegung spielen nationalistische und rechte Gruppen eine wichtige Rolle. Auch die Linksfront tut sich schwer, diese Kräfte auszuschließen. Doch die Stimmen derjenigen, die mit den Faschisten nichts mehr zu tun haben wollen, werden immer lauter.
Mehr als 250 Menschen drängen sich in dem Saal, der vielleicht einem Drittel von ihnen bequem Platz geboten hätte. Nur wer frühzeitig erschienen ist, kann einen Sitzplatz am hufeisenförmig aufgestellten Tischensemble ergattern. An einem Ende thront die Politprominenz, ihr gegenüber und an den Seiten stehen vor allem internationale Kamerateams, darunter auch eines vom ZDF. Das russische Staatsfernsehen sucht man hier vergeblich.
In den Räumlichkeiten des offenen Internet-Senders SOTV tagt die sogenannte Initiativgruppe, die jüngst in »Bürgerbewegung« umbenannt worden ist. Die Gruppe gründete sich auf Anregung der Linksfront, eines 2005 im Zuge der sozialen Massenproteste entstandenen Zusammenschlusses linker Gruppen, die ein sozialistisches Konzept auf der Basis von Demokratie und Internationalismus verbindet. Die Bürgerbewegung versteht sich als Erweiterung des Organisationskomitees der Großkundgebungen vom vergangenen Dezember.
blog - aufrufe
30. Januar 2012
Datum: 04. Februar 2012
Uhrzeit: 21:00 Uhr
Ort: la datscha
Kategorien: Party, Infoveranstaltung
21 Uhr Infoveranstaltung
23 Uhr Musik aus der Konserve
Infoveranstaltung: "Jugoslawien 20 Jahren nach dem Krieg: zwischen Nationalismus und Neoliberalismus"
Balkan war kein – wie schon G.W.F. Hegel bemerkt hat – Raum des Glücks. Vor 20 Jahren mit dem Kriegsanfang, wurde das noch einmal bestätigt. Wie ist die Situation im post-Jugoslawischen Raum heute?Transitionsgesellschaften zwischen Nationalismus und Neoliberalismus. Teufelskreis von “Transitionsprozess” am Rand Europas. Konkret wird sich der Referent mit rechten-und rechtsradikalen Strukturen in Ex-Jugoslawien, von Nazis bis zu katholischer Kirche, und antifaschistischer Gegenwehr auseinandersetzen.
Die Kampagne Solidarnost versucht, mit verschiedenen Veranstaltungen über die Situation in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens zu informieren. Sie wurde als Reaktion auf die Umstände, mit denen Antifaschist_innen aus der Region konfrontiert sind, ins Leben gerufen. Aggressiver Nationalismus und religiöser Fundamentalismus verstärken die vorhandenen Diskriminierungsformen wie Homophobie, Chauvinismus und Rassismus. Emanzipierte Strukturen haben es schwer unter diesen Umständen
gesellschaftlichen Einfluss zu gewinnen. Mit der Kampagne wollen wir auf diese Zustände aufmerksam machen und die Aktivist_innen vor Ort unterstützen.
Wir freuen uns auf euch. Im Anschluss schwingen wir solidarisch die Tanzbeine mit
80er / all time favourites [Djane Manja]
Balkanbeats [ASCULTA]
Mehr Infos: http://solidarnost.tk/