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Siempre Antifascista

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Der Kampf geht weiter Europa rückt nach rechts. Neurechte, sogenannte rechtspopulistische Parteien befinden sich europaweit im Aufwind. weiter lesen
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siempre - konferenz

21. Oktober 2014

siempre antifaAntifaschistisches Tagesseminar: “Wohin treibt Polen?!”

Sa, 25.10.2014 | 11:00 Uhr | Allmende e.V (Kottbusser Damm 25)
Veranstalter*innen:
Bildungswerk der Heinrich Böll Stiftung
Flyer: [Front] | [Back]

Nach der Wende 1989 hat sich Polen zu einem neoliberalen Musterschüler in EU und Nato entwickelt. Die brutale Schocktherapie der 1990er Jahre führte zu einer Verarmung und Deklassierung breiter gesellschaftlicher Schichten und zu einer erstarkenden rechten Bewegung. Dagegen formierte sich Widerstand. Polen wurde zu einem Schauplatz unterschiedlicher Widerstandsbewegungen. Verschiedene Aktivist_innen aus den Bereichen “Antifaschismus”, “Antiüberwachung” und “Soziale Kämpfe” werden die Bewegungen im Kampf gegen die neoliberale Umstrukturierung sowie neofaschistische Tendenzen in Polen vorstellen, über die aktuelle Situation berichten und Raum für gegenseitigen Austausch und Vernetzung geben.

Tagesübersicht:
11.30 Uhr: Begrüßung und Einführungsvortrag
12.30 Uhr: “Nationalismus in Polen” | Referent*innen: Antifa-Aktivist*innen aus Polen
14.30 Uhr: “Soziale Kämpfe” | Referent*innen: Inicjatywa Pracownicza
16.30 Uhr: “Linke Kulturpolitik” | Referent*innen: Martyna Dominiak (Krytyka Polityczna)

Eintritt frei

Weitere Infos:
www.antifa-nordost.org | www.ozzip.pl | www.krytykapolityczna.pl | www.bildungswerk-boell.de

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siempre - demo

21. Oktober 2014

14-10-25 Erinnern heisst kämpfenUnsere Demonstration erinnert an Kamal K., der vor vier Jahren durch zwei Neonazis vor dem Leipziger Hauptbahnhof ermordet wurde. Sie erinnert daran, dass ein rassistisches Tatmotiv durch Ermittlungsbehörden und einige Medien bis fast zum Schluss, aber auch durch das Gericht, nicht in Betracht gezogen, nicht thematisiert oder komplett geleugnet worden ist. Sie erinnert daran, dass es sich um keinen Einzelfall handelt: In Leipzig wurden seit 1990 mindestens acht Menschen Todesopfer rechts-motivierter Gewalt; hinzu kommen zwei Verdachtsfälle – bundesweit gab es seitdem 184 weitere Fälle.

Rassismus tötet!

Das zeigen all diese Taten. Sie sind ein besonders drastischer Ausdruck der Folgen des Rassismus in diesem Land. Drastisch auch deswegen, weil Rassismus noch posthum waltet und die meisten Morde in keiner offiziellen Statistik auftauchen. Wir wollen den Opfern des Rassismus in Deutschland einen Namen und ein Gesicht geben. Wir werden sie nicht vergessen – und wir werden nicht vergessen, warum und von wem sie ermordet wurden. Das ist das Mindeste!

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siempre - festival

16. September 2014

Siempre Antifascista GöttingenVom 10. bis zum 12. Ok­to­ber wol­len wir euch zum Siemp­re An­ti­fa­scis­ta Fes­ti­val nach Göt­tin­gen ins JuZI ein­la­den. Be­ab­sich­tigt ist es, die Er­in­ne­rung an die zahl­rei­chen Opfer rech­ter sowie ras­sis­ti­scher Ge­walt wach zu­hal­ten und dem Motto treu zu blei­ben:

„Re­mem­be­ing means Figh­ting!“

Denn es ist vor allem unser An­lie­gen über rech­te und fa­schis­ti­sche Um­trie­be zu in­for­mie­ren, an­ti­fa­schis­ti­sche Hand­lungs­pra­xen aus­zu­tau­schen und somit rech­ter ras­sis­ti­scher Ge­walt ent­ge­gen­zu­tre­ten. Dazu haben wir ein paar in­ter­es­san­te Ver­an­stal­tun­gen zusammengetragen und für Sams­tag­abend drei gute Bands ein­ge­la­den. Weder spült das Ganze Schot­ter in un­se­re Kasse, noch haben wir die Or­ga­ni­sa­ti­on an Sub­un­ter­neh­men aus­ge­la­gert: Soll hei­ßen, das Siemp­re ist DIY und non-profit. Es ist klar, dass na­tio­na­les, trans­pho­bes, ho­mo­pho­bes, xen­o­pho­bes und se­xis­ti­sches Ver­hal­ten auf gar kei­nen Fall er­wünscht ist. Alle wei­te­ren Infos mit An­fahrts­skiz­ze, An­kün­di­gungs­tex­ten und mu­si­ka­li­schem Vor­ge­schmack gibt es hier:

http://antifa-​goet­tin­gen.​tk/​

Kommt vor­bei, tauscht euch aus,

Euer Siemp­re An­ti­fa­scis­ta Kol­lek­tiv.

 
 

internationale situation - Deutschland

16. September 2014

Die Wahlen in Thüringen und Brandenburg sind vorbei, ein Großteil der Stimmen ist ausgezählt. Bereits jetzt ist klar; die AfD konnte hohe Ergebnisse erzielen, die NPD hingegen ist auf ganzer Linie gescheitert.

Bereits als die ersten Prognosen aus Thüringen und Brandenburg bekannt werden, ist klar, die NPD wird keinesfalls in eines der beiden Landesparlamente einziehen. In Brandenburg dürfte ohnehin kaum jemand mit einem Einzug gerechnet haben. Kurz vor dem endgültigen Ergebnis liegt die NPD hier bei 2,2 Prozent und ist weit entfernt von einem Einzug. In Thüringen hingegen hofften viele NPD-Mitglieder und Anhänger, die Partei würde den Sprung in das Parlament schaffen. Bereits bei der letzten Landtagswahl hatte die Partei hier 4,3 Prozent errungen und war nur knapp am Einzug gescheitert. In den letzten Jahren versuchte die NPD sich massiv weiter in Thüringen zu verankern. Im Wahlkampf kündigte die Partei an, 50.000 Plakate zu hängen, 1 Millionen Wahlkampfzeitungen zu verteilen und 200.000 € auszugeben. In einem kürzlich veröffentlichten Wahlaufruf sprach die Partei dann auch von einer „Materialschlacht sondergleichen“. Kurz vor der Landtagswahl war auch noch bekannt geworden, dass die NPD ein Haus in Eisenach erwerben konnte und dort nun eine Landesgeschäftsstelle eingerichtet hat. Doch alle Anstrengungen waren vergebens: Die NPD scheiterte mit rund 3,6 Prozent nicht nur deutlich an der 5-Prozent-Hürde, sie verzeichnete trotz „Materialschlacht“ einen deutlichen Verlust im Freistaat. Rund 10.000 Menschen weniger machten ihr Kreuz bei der extrem rechten Partei im Vergleich zu 2009. Mitverantwortlich dürften mehrere geleakte Polizeiakten über den NPD-Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten Patrick David Wieschke sein. Eine antifaschistische Rechercheseite („Thüringen Rechtsaußen“) hatte eine Ermittlungsakte über einen Missbrauchsfall veröffentlicht, in der Wieschke als Beschuldigter geführt wurde.

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blog - aktionsberichte

16. September 2014

afanederlandWas wir heute in den Niederlanden als Antifaschistische Aktion (AFA) kennen, entstand im September 1992 im Rahmen antifaschistischer Proteste gegen ein Neonazi-Konzert in der Stadt Hoek van Holland. Aus dem Kreis der an den Gegenaktivitäten beteiligten Gruppen und Einzel­personen wurde ein Papier veröffentlicht, das als Basis für eine neue und intensive Kooperation diente. Dem vorausgegangen waren Frust und Enttäuschung über die Zersplitterung der radikalen Linken und das Scheitern überregionaler Vernetzungsversuche.  

Die AFA lud bewusst nur linksradikale und unabhängige Gruppen ein und setzte sich zum Ziel, einige Probleme der linken Szene anzugehen, z.B. das Abarbeiten an Events der extremen Rechten oder das Kokettieren mit Konspiration und Gewalt. Beides verhinderte ihrer Meinung nach eine effektive und nachhaltige Bündnisarbeit z.B. mit   Migrant_innenorganisationen, politischen Parteien oder progressiven, kirchlichen Krei­sen.

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blog - aktionsberichte

16. September 2014

Interview mit Aris Meligalas vom griechischen Kollektiv becollective
 
Wie treten Chrysi Avgi oder auch andere faschistische Bewegungen in Griechenland derzeit auf?
 

Neben der Χρυσή Αυγή / Chrysi Avgi (C.A.) gibt es zur Zeit keine anderen faschistischen Bewegungen, zumindest wenn wir den Ausdruck Bewegung ernst nehmen wollen. Es gibt verschiedene rechtskonservative Formationen am Rande, die sind aber kaum erwähnenswert. Phänomene wie die Autonomen Nationalisten gibt es nicht (mehr). Im Großen und Ganzen hat sich Χρυσή Αυγή (C.A.) alles Faschistoide und Nationalistische, was es im Land gibt, einverleibt: MonarchistInnen, Militaris­tInnen, Kollaborateure des 2 Weltkrieges, AnhängerInnen der Diktatur, RassistInnen u.s.w.
Erwähnenswert ist, dass die Nea Dimokratia, die führende Regierungspartei, schon während der letzten Wahlen (2012) einen großen Teil der Agenda von Χρυσή Αυγή (C.A.) übernommen hat, um das Leck ihrer auslaufenden Wählerschaft zu dämmen. Das ist insofern ein Fehler gewesen, da die extrem rechten WählerInnen dann doch lieber das Original vorziehen.

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internationale situation - Polen

25. August 2014

Ultranationalisten, Neonazis und gewalttätige Fussball-Hooligans machen sich in Polen zunehmend bemerkbar. Sie gewinnen auch politisch an Einfluss.

«Mit Hammer und Sichel gegen das rote Pack. Raus, du Jude»: Erschütternde Parolen – skandiert in der Aula der Universität Breslau in Polen. Mehrere Dutzend Hooligans schrien dort den international bekannten polnisch-britischen Holocaust-Forscher Zygmunt Bauman nieder. Es dauerte Minuten, bis die Sicherheitskräfte eingriffen und die Hooligans aus dem Saal führten.

Immer mehr Störung im gesellschaftlichen Leben
 

Was sich an der Breslauer Universität abspielte, kennt man aus den polnischen Fussballstadien. Dort treibt die Hooligan-Szene schon länger ihr Unwesen. Doch immer mehr beeinträchtigen rechte Krawallmacher im Verbund mit neonazistischen Ideologen auch das gesellschaftliche Leben. Sie stören Veranstaltungen von feministischen oder homosexuellen Gruppen, diffamieren jüdische Mitbürger oder gehen gewalttätig gegen Minderheiten und Ausländer vor.

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internationale situation - Deutschland

25. August 2014

Am kommenden Sonntag wird in Sachsen ein neuer Landtag gewählt. Immer wieder werden AfD und NPD in den Analysen als Konkurrenten genannt, die sich Wählerstimmen klauen. Doch das stimmt nicht, vielmehr scheinen die aktuellen Prognosen zu bestätigen: AfD und NPD könnten in den Landtag in Sachsen einziehen.

Am kommenden Sonntag sind über drei Millionen Wahlberechtigte in Sachsen aufgerufen, ein neues Landesparlament zu wählen. Während an der Spitze die Frage entscheidend ist, wer sich als Koalitionspartner der CDU zur Verfügung stellt, wetteifern bei den kleinen Parteien am rechten Rand und am rechten Rand der Mitte vor allem NPD und AfD um den Einzug in den Landtag. Für die NPD wäre dies der dritte Einzug in Sachsen und für die AfD die erste Präsenz in einem Landesparlament. Während die beiden Parteien teils ähnliche Wahlslogans verwenden, bestätigen die vorliegenden Daten nicht, dass die Parteien um dieselbe Klientel kämpfen – vor allem die NPD arbeitet sich dennoch an der AfD ab.

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internationale situation - Schweden

25. August 2014

Brutale Szenen bei den Protesten gegen eine Kundgebung der rechtsextremen SVP im Schwedischen Malmö. Berittene Polizeieinheiten haben am Samstag dutzende Gegendemonstranten mit ihren Pferden niedergetrampelt. Es soll mindestens fünf Schwerverletzte gegeben haben. Ein weiterer junger Mann wurde am Rande der Kundgebung von einem Polizeibus überfahren. Seit Wochen hatten Parteien, Gewerkschaften und Antifagruppen gegen den Aufzug der Rechtsextremen mobilisiert.

Zum Video gehts hier.

 
 

internationale situation - Griechenland

14. August 2014

Die neonazistische, griechische Partei Chrysi Avgi (Χρυσή Αυγή) oder „Goldene Morgenröte“ erlangte bei den griechischen Parlamentswahlen im Juni 2012 6,92 Prozent der Stimmen und zog mit 18 Sitzen in das Parlament ein. Die Anzahl der Parteibüros der Chrysi Avgi lag im Oktober 2012 bei circa 60. Die Neonazipartei verfügt über eine Jugendorganisation, die „Jugendfront“, die die Zeitschrift „Ante­pithesi“ (Gegenangriff) herausgibt und eine gleichnamige Radiosendung macht. In einigen weiterführenden Schulen hat sie sogar die Schülervertretungen beherrscht. Nationalistische Hooligans von Galazia Stratia (Hellblaue Armee) sind eng mit Chrysi Avgi verbunden. Unterstützer der Partei finden sich auch in der griechischen NSBM-Musikszene, darunter die Bands Der Stürmer, Legion of Doom sowie Naer Mataron.

Aufgrund der laufenden Ermittlungen wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung macht Chrisi Avgi ihre Mitgliederzahl und die Höhe des Parteivermögens nicht öffentlich. Auf jeden Fall ist sie in 61 Ortsgruppen unterteilt, nicht alle davon verfügen jedoch über eine der „Sturmstaffel“ genannten Schutz- und Überfallgruppen der Partei. Außerdem gibt es diverse Untergruppen der Partei, so z.B. die „Frauenfront“, Essensverteilergruppen und die „Grüne Gruppe“.

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konferenz25.10.2014 Berlin: Antifaschistisches Tagesseminar: “Wohin treibt Polen?!”
21.10.2014
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Antifaschistisches Tagesseminar: “Wohin treibt Polen?!” Sa, 25.10.2014 | 11:00 Uhr | Allmende e.V (Kottbusser Damm 25)
Veranstalter*innen:
Bildungswerk der Heinrich Böll Stiftung
Flyer: [Front] | [Back] Nach der Wende 1989 hat sich Polen zu einem neoliberalen Musterschüler in EU und Nato ent [ ... ]


demo25.10.2014: Demonstration in Leipzig: Erinnern heißt kämpfen
21.10.2014
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Unsere Demonstration erinnert an Kamal K., der vor vier Jahren durch zwei Neonazis vor dem Leipziger Hauptbahnhof ermordet wurde. Sie erinnert daran, dass ein rassistisches Tatmotiv durch Ermittlungsbehörden und einige Medien bis fast zum Schluss, aber auch durch das Gericht, nicht in Betracht gezo [ ... ]


festival10.-12.10. Göttingen: Siempre Antifascista Festival 2014
16.09.2014
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Vom 10. bis zum 12. Ok­to­ber wol­len wir euch zum Siemp­re An­ti­fa­scis­ta Fes­ti­val nach Göt­tin­gen ins JuZI ein­la­den. Be­ab­sich­tigt ist es, die Er­in­ne­rung an die zahl­rei­chen Opfer rech­ter sowie ras­sis­ti­scher Ge­walt wach zu­hal­ten und dem Motto treu  [ ... ]


news5.6.2014 Freiburg: Siempre Antifascista –Kundgebung in Gedenken an Clément und alle anderen
03.06.2014
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Antifaschistische Gedenkkundgebung zum ersten Jahrestag des faschistischen Mordes an Clément Méric in Paris am 5. Juni am Bertoldsbrunnen in Freiburg Am 5. Juni 2013 wurde der Antifaschist Clément Méric in Paris von einem Faschisten ermordet. Clément Méric war ein gerade mal 18jähriger Antif [ ... ]


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