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Siempre Antifascista

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Der Kampf geht weiter Europa rückt nach rechts. Neurechte, sogenannte rechtspopulistische Parteien befinden sich europaweit im Aufwind. weiter lesen
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13. Juni 2014

14-06-17 Love FootballIn Gedenken an Nuno Lourenço – 1998 in Leipzig während der WM von Faschisten ermordet
In den letzten Jahren packen “die Deutschen” anlässlich internationaler Fußballturniere der deutschen Herren gerne wieder in Massen das schwarz-rot-goldene Banner aus und freuen sich lauthals darüber, “Deutsche” zu sein. In der bürgerlichen Öffentlichkeit wird das Spektakel als “unverkrampfter” Partypatriotismus gefeiert, der negative Auswirkungen nicht kennt. Dass es aber bei diesen nationalistischen Massenveranstaltungen schon immer zu menschenverachtenden Exzessen kam, wird gerne verschwiegen. Denn damit müsste eingestanden werden, dass die Einteilung von Menschen in ein “Wir” und die “Anderen” anhand der Konstruktion vermeintlicher Nationalitäten die Grundlage für menschenfeindliche Einstellungen wie Rassismus bedeutet und bisweilen auch tödlich enden kann. So erging es vor sechzehn Jahren Nuno Lourenço nach einem WM-Spiel, dass die deutsche Fußball-Elf verloren hatte.

Der portugiesische Zimmermann Nuno Lourenço war wegen eines Montage-Auftrages für ein halbes Jahr nach Deutschland gekommen. Am 4. Juli 1998, Nuno Lourenços 49. Geburtstag, verließ er mit vier Kollegen die gemeinsame Unterkunft in Gaschwitz (Markkleeberg) bei Leipzig. Während er von einer Telefonzelle aus mit seiner Familie in Portugal telefonierte, verlor das deutsche Fußballteam bei der Weltmeisterschaft in Frankreich gegen Kroatien 0:3 und schied damit aus dem Turnier aus. Dies nahmen Neonazis zum Anlass, Jagd auf Migrant_innen zu machen. Nuno Lourenço und seine Kollegen wurden von acht 15- bis 21-jährigen Neonazis aus Leipzig und dem Leipziger Umland angegriffen. Während seine Kollegen fliehen konnten, schlugen die mit Eisenketten bewaffneten Angreifer auf Nuno Lourenço ein und schnürten ihn die Kehle zu, bis er am Boden lag. Sie traten weiter mit Springerstiefeln auf ihn ein. Dabei schrien sie „Blöde Ausländer, Scheiß-Ausländer, verpisst euch.“

Nuno Lourenço wurde nach dem Angriff mit schweren Verletzungen und inneren Blutungen in ein Leipziger Krankenhaus gebracht. Am 29. Dezember 1998 starb Nuno Lourenço in Folge des Angriffs an seinen schweren Verletzungen in Portugal.

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13. Juni 2014

14-06-14 soliaktionberlinkleinAufruf: Greif ein – Nazis und Rassisten keine Ruhe lassen Rechte Strukturen angreifen

In den vergangenen Jahren konnten im Harzkreis durch gezielte, offensive Aktionen die Nazistrukturen vor Ort immer wieder angegriffen und geschwächt werden. So wurde der Naziladen „Ragnarök“ in Halberstadt, der noch 2005 einen Mob von mehr als 100 angetrunkenen und aggressiven Neonazis gegen eine antifaschistische Demonstration mobilisieren konnte, nach wiederholten Sachbeschädigungen schließlich 2011 geschlossen.

Die Räumlichkeiten des „Reichsbürgers“ Lothar Nehrig in Halberstadt stellten in den vergangenen Jahren einen weiteren Angriffspunkt für Antifaschist*innen dar. „Lolos Hof“ vermietete mindestens seit 2008 Räumlichkeiten an die Landesgeschäftsstelle der NPD in Sachsen-Anhalt. Hier fanden auch Veranstaltungen des „Rings nationaler Frauen“ und des „Nationalen Bildungskreises“ statt. Ein sogenannter Liederabend der NPD sorgte 2011 für Aufsehen, nachdem ein internes Video von Teilnehmern mit Hitlergruß veröffentlicht wurde. Weiterhin diente das Objekt als Zentrale und Stützpunkt im Wahlkampf um den letztendlich gescheiterten Einzug in den Landtag von Sachsen-Anhalt. Seit Mitte des Jahres scheint aufgrund eines internen Konfliktes zwischen Nehrig und der NPD auch dieses Kapitel ein Ende zu finden.

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03. Juni 2014

14-07-04 ultrash-2014-211x300Auch dieses Jahr veranstalten die Red & Anarchist Skinheads Berlin-Brandenburg, das Filmstadtinferno 99 und diverse Einzelpersonen wieder das Ultrash-Festival auf dem Freiland-Gelände in Potsdam. Wir haben Euch zum mittlerweile achten Mal ein feines inhaltliches Programm & ein schickes musikalisches Lineup in DIY-Arbeit zusammengestellt und würden uns über Euer zahlreiches Erscheinen sehr freuen! Lasst uns ein Wochenende lang selbstbestimmt zusammen diskutieren, feiern & vernetzen und uns Verein- und Grenzen überschreitend über neue Ideen und Perspektiven für eine lebendige antifaschistische, antirassistische, antikapitalistische und antisexistische Subkultur in den Kurven, auf den Strassen und in unseren kulturellen Freiräumen diskutieren!

Eure Ultrash-Crew!

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03. Juni 2014

14-06-07 Keine Zukunft für NazisNeonazis aus ganz Deutschland wollen am 7. Juni 2014 unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ (TddZ) in Dresden aufmarschieren. Bereits seit 2009 tragen sie unter diesem Motto in norddeutschen Städten ihre menschenverachtende Ideologie gegen die angebliche „Überfremdung“ auf die Straße. In Sachsen soll dieses Neonazievent nun neuen Auftrieb erhalten. Der TddZ wird vor allem durch Neonazi-Kameradschaften und Autonome Nationalist_innen vorangetrieben. Unterstützung erhalten sie in Dresden durch die sächsischen Freien Kräfte um Maik Müller, Anmelder der jährlichen Aufmärsche im Februar.

Keine Zukunft für Nazis!

Hinter der Parole einer deutschen Zukunft steckt deutsche Vergangenheit. „Deutschland den Deutschen“ steht in direkter Tradition der Blut-und-Boden-Ideologie des deutschen Faschismus. Das Gerede von „Überfremdung“ suggeriert eine ethnisch homogene Gesellschaft, die durch Zuwanderung existenziell gefährdet sei. Diese Konstruktion einer biologisch bestimmten Schicksalsgemeinschaft führt – das beweisen tägliche Neonaziangriffe – zur gewalttätigen Ausgrenzung und Ermordung derer, die nicht in das dazugehörige rassistische und chauvinistische Weltbild passen. Mit diesen Inhalten können die Neonazis an rassistische Einstellungen in der Mehrheitsgesellschaft anknüpfen. Die Initiator_innen werden in der aktuellen Asyldebatte durch Äußerungen wie „Asylmissbrauch“ (Friedrich) und „Überfremdung“ (Sarrazin) bestätigt, jedwede staatliche Unterstützung von Geflüchteten und Asylsuchenden sehen die Neonazis als „Entmündigung des deutschen Volkes“ an. Begründet wird dies mit fehlender Teilhabe der Ortsansässigen bei der Wahl der Orte für Asylunterkünfte. Seit dem Spätsommer letzten Jahres gehen Neonazis immer wieder mit Bürger_innen gemeinsam auf die Straße, um gegen die Unterbringung von Geflüchteten zu protestieren. Mit diesem „Druck von der Straße“ wollen sie Tatsachen schaffen, also Städte und Gemeinden zur Ablehnung von Asylunterkünften zwingen.

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03. Juni 2014

14-06-05 FreiburgAntifaschistische Gedenkkundgebung zum ersten Jahrestag des faschistischen Mordes an Clément Méric in Paris am 5. Juni am Bertoldsbrunnen in Freiburg

Am 5. Juni 2013 wurde der Antifaschist Clément Méric in Paris von einem Faschisten ermordet. Clément Méric war ein gerade mal 18jähriger Antifa und Politikstudent. Sein Mörder, Estaban Morillo, gehört zum Umfeld der Nazi-Gruppierungen „Jeunesses Nationalistes Révolutionnaires” und des „Troisième Voie“ (Dritter Weg). Clément war für sein Studium nach Paris gezogen und engagierte sich dort in der linken Szene, wie beispielsweise bei den AnarchosyndikalistInnen der CNT.

Außerdem war er auch bei den Protesten gegen die GegnerInnen der Homoehe aktiv. Diese „Manif pour tous“ gegen die Homoehe boten vielen rechten Gruppierungen in Frankreich die Möglichkeit wieder verstärkt in Erscheinung zu treten und durch gesellschaftlichen Rückhalt zu erstarken. Auch der Front National war in diese Aufmärsche involviert und nutzte sie, um ihre homophobe und rassistische Hetze zu verbreiten. 

Bei der Europawahl am 25. Mai 2014 wurde deutlich, was eigentlich nicht verwundern dürfte: In praktisch allen europäischen Ländern konnten RechtpopulistInnen und explizit rechte Parteien starke Gewinne einfahren. In Frankreich wurde der Front National mit 25% der Stimmen sogar stärkste Kraft. Zum Vergleich: Bei der Europawahl 2009 wurde die Partei lediglich von 6,3% gewählt. Auch in Dänemark wurde eine rechtspopulistische Partei, die Dänische Volkspartei, mit ca. 23% die stärkste Kraft. In Finnland wurden die „Wahren Finnen“ von 13% gewählt und die rechtspopulistischen Schwedendemokraten holten knapp 10% der Stimmen in Schweden. Die FPÖ in Österreich wurde von über 20% gewählt und konnte im Vergleich zur Wahl 2009 um 8% zulegen. Die rechtsradikale Lega Nord bekam in Italien 6% der Stimmen. Die rechtspopulistische Partei von Geert Wilders in den Niederlanden erhielt 13,2%. In Ungarn wurde die Nazipartei Jobbik von 14,7% gewählt und die rechtskonservative Regierungspartei Fidesz von 51,5%. Die Nazipartei Goldene Morgenröte wurde in Griechenland von 9,4% gewählt. Auch in Deutschland konnten Nazis und RechtspopulistInnen viele Wählende mobilisieren. So bekam die NPD etwa 1% und die AfD 7% der Stimmen – beide sind nun im EU-Parlament vertreten.

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03. Juni 2014

14-06-07 Martial ArtsInternational Antifa Martial Arts Tournament, Thessaloniki, Greece (6-8 Juni 2014). All styles welcome.

Friendly Fights, Self-Defense Seminars, Discussions. Introduction, Info, Registration Form here:http://antifatournament.blogspot.gr

 
 

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23. Mai 2014

siempre-antifascistaVor einem Jahr, am 05. Juni 2013, starb der junge französische Antifaschist Clément Meric unter den Schlägen einer Gruppe von Boneheads und militanten Neofaschisten. Die Täter gehörten der Gruppe ,Troisième Voie‘ („Dritter Weg“) unter Serge Ayoub, einem früheren Anführer einer Bonehead -Formation im Raum Paris, sowie ihrem Umfeld an.

Mehrere Tatbeteiligte sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Im Juni und Juli 2013 wurde daraufhin ein halbes Dutzend neofaschistischer Aktivisten*innengruppen in Frankreich verboten. Dies schreckte jedoch andere Kräfte nicht ab, sich erst recht positiv auf das politische Umfeld der Mörder zu beziehen. Der französische Antisemit Dieudonné M’bala M’bala publizierte am 30. Juli 2013 ein so genanntes Interview mit Serge Ayoub im Internet, das mehrere Hunderttausend Mal angeklickt wurde und in dem der neofaschistische Anführer für seine „Ideen“ werben konnte. Und im September 2013 gründete sich in Heidelberg eine neue deutsche Neonazipartei – unter dem Namen „Der Dritte Weg“. Die Nähe zur französischen Organisationsbezeichnung dürfte eher nicht zufällig sein. Rechtsradikale Parteien oder „Bewegungen“ mit breiterem Einfluss, insbesondere durch erfolgreiche Teilnahme an Wahlen, versuchen unterdessen den Verdacht einer Nähe zu solchen Gruppen abzustreifen. Marine Le Pen, die Chefin des französischen Front National (FN), wies einen solchen Verdacht weit von sich. Allerdings wurden daraufhin schnell Kontakte publik, die sie in der Vergangenheit zu Serge Ayoub hatte. So nahm sie etwa 2008 in dem von Ayoub betriebenen Kneipen- und Veranstaltungsraum ,Le Local‘ in Paris an einer neofaschistischen Veranstaltung teil.
Unterdessen zeichnet sich ab, dass ihre Partei – der Front National – bei den Europaparlamentswahlen ein hohes Ergebnis erzielen wird. Vordergründig angeblich frei von Homophobie und offenem Antisemitismus, versuchen der FN und vergleichbare Parteien mit „Einwanderungskritik“ und Nörgeln an der EU bei den Wahlen zu punkten. In vielen Mitgliedsländern mit erheblichem Erfolg.

Referent: Bernard Schmid
Veranstalter*innen: North East Antifascists

So. 8.06.2014 | 15.00 Uhr | Baiz | Schönhauser Allee 26 a

 
 

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23. Mai 2014

14-05-24 LeipzigLeipzig, 25.04.2014: +++ Bündnis “Refugees Welcome! Leipzig” ruft zu antirassistischer Demonstration unter dem Motto „Rassismus ist Alltag“ auf +++ am 24. Mai 2014 14 Uhr Johannisplatz +++

Rassismus ist Alltag! Das zeigt sich in Schönefeld, Gohlis und Schneeberg, im Wahlkampf der NPD und AfD, bei Abschiebungen, durch Racial Profiling, durch die Dublin III-Verordnung und Frontex. Verschiedenste Formen von Rassismus ziehen sich durch alle Teile der Gesellschaft. Dagegen wollen wir am 24. Mai ein starkes Zeichen setzen!

Für eine solidarische und antirassistische Gesellschaft!

Rassismus fängt nicht erst da an, wo Menschen aufgrund äußerlicher Merkmale körperlich angegriffen werden. Rassismus ist in unserer Gesellschaft verankert. Wir werden von Kindesbeinen durch Vorurteile, bestimmte Begriffe und Einstellungen unseres Umfeldes geprägt. Die Vorurteile treffen im Regelfall Menschen die nicht in das Raster einer gesellschaftlich festgelegten Normalität passen. Das Rassismus kein Randphänomen ist, zeigt sich auch an der starken Zunahme fremdenfeindlicher Mobilisierung im letzten halben Jahr. Berlin Hellersdorf, Rackwitz, Gohlis, Schneeberg, Rötha, Merseburg, Schönefeld, Greiz und Wahren. Bürgerinitiativen mobilisieren mit tatkräftiger Unterstützung von NPD-Funktionär_innen aus der Nachbarschaft gegen Asylsuchende. Wenn in Schönefeld mit der vermeintlichen Gefahr für die Kinder der an die Notunterkunft grenzenden Schule argumentiert wird, entlarvt dies den plumpen Rassismus dieser “Initiativen”. Scheinrationale Argumente über sinkende Grundstückspreise und steigende Kriminalitätsraten können diesen nicht kaschieren. In Gohlis zeigten jüngst die aufgespießten Schweineköpfe auf dem geplanten Moscheegelände der Ahmadiyya-Gemeinde, wie schnell aus einer von Islamisierungs- und Überfremdungsängsten geprägten Facebookgruppe – “Gohlis sagt Nein!” – Gewalttaten gegen Minderheiten erwachsen können. Der Angriff mit Feuerwerkskörpern und Steinen auf die Notunterkunft für Asylsuchende zur Silvesternacht in Borna oder die gewalttätigen Übergriffe auf Geflüchtete in Merseburg sind ein weitere Beispiele für diese Tendenzen. Damit sich rassistische Gewalttäter_innen nicht als Vollstrecker_innen eines herbeiphantasierten “Volkswillens” darstellen können, gehen wir auf die Straße!

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blog - aktionsberichte

23. Mai 2014

14-05-07 DresdenIn Dresden läuft die Mobilisierung gegen den Neonaziaufmarsch am 07. Juni, seit Mai auf Hochtouren. Zahlreiche Mobilisierungsaktionen und -veranstaltungen haben schon stattgefunden und weitere folgen. Neben einigen Infovorträgen wurden auch zahlreiche Plakate, Sticker und Flyer im Stadtgebiet verteilt. Themenspezifische Transparente, welche die Gegenaktivitäten bewerben, wurden an zahlreichen Orten aufgehangen und auf Demonstrationen mitgeführt. Über 10.000 Flyer und Plakate wurden in andere Städte verschickt.

Mit der Veranstaltungsreihe “gegenstand | rassismus” soll durch mehr als 30 Workshops, Vorträge, Lesungen, Diskussionen, Filmvorführungen, Ausstellungen und Konzerte ein inhaltlicher Kontrapunkt gegen den bestehenden Rassismus der Gesellschaft und gegen die rechte Hetze im Wahlsommer gesetzt werden.
Aus vielen Städten wurden Busse nach Dresden organisiert, um den (Neo-)Nazis am 07. Juni richtig in die Suppe zu spucken und ihren geplanten Aufmarsch zum Desaster zu machen.

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23. Mai 2014

Aufruf zum antifaschistischen Widerstand gegen den „Bayerntag“ in Scheinfeld am 24. Mai 2014. Am 12. Oktober 2013 fand das sogenannte „Live H8“ Konzert im mittelfränkischen Scheinfeld statt und lockte etwa 1000 Neonazis an. Damals spielten die Rechtsrockbands „Division Germania“, „Überzeugungstäter“, „Act of Violence“, „White Resistance“, „Sachsonia“ und „Faust Rache“.

Von Seiten der Sicherheitsbehörden und der Stadt wurde das Konzert bewusst verschwiegen, um die öffentliche Aufmerksamkeit auf das kleine Dorf möglichst gering zu halten. Dass man damit den menschenverachtenden Rassisten Tür und Tor öffnen und einem der größten Nazikonzerte Deutschlands den Weg bereiten würde, daran scheint sich keine der Verantwortlichen gestört zu haben.

Sieben Monate später, am 24. Mai 2014 soll die zweite Auflage des „Live H8“ Konzertes unter dem Motto „Break the Silence“ stattfinden, wieder in Scheinfeld und wieder in der Diskothek „Nachtwelt“, die vom Scheinfelder Philipp S. gepachtet wird. Doch dieses mal ist das Konzert nur Teil vom sog. „Bayerntag“, eine vom NPD Landesverband Bayern organisierte und bereits angemeldete Veranstaltung. Angemeldet wurden eine Mahnwache mit 8 Personen am Torturm an der Hauptstraße (derzeit abgesagt weil die Freihaltung von Rettungswegen nicht gewährleistet werden kann), eine Mahnwache und „Friedensgebet“ mit ca. 100 Personen auf dem Freibadparkplatz und eine Kundgebung mit anschließendem Konzert in der Diskothek. Die Kapazität der Diskothek wurde auf 407 Personen festgelegt, wobei eine Außenübertragung auf den Freibadparkplatz im Rahmen öffentlicher Auflagen untersagt wurde. Offizieller Beginn des „Bayerntags“ ist 12 Uhr, das Konzert wurde von 20 bis 4 Uhr angemeldet. Verantwortlich für das Konzert ist der mehr als bekannte NPD Funktionär Patrick Schröder, der mittlerweile nicht nur Bezirksvorstand der NPD Oberpfalz ist, sondern auch sowohl das neonazistische Radioportal „fsn.tv“, als auch das rechtsextreme Kleiderlabel „Ansgar Aryan“ betreibt.

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news5.6.2014 Freiburg: Siempre Antifascista –Kundgebung in Gedenken an Clément und alle anderen
03.06.2014
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newsSiempre Antifascista 22./23.11 Frankfurt (Oder) + Konzert!!!
23.11.2013
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Freitag, 22.11.2013, Infoveranstaltung im Kontaktladen Berliner Straße 24, ab 17:30:

"Libertäre Linke in Russland und ihr Umgang mit staatlicher Repression"

Nach dem gesellschaftlichen Aufschwung des Winters 2011/2012 hat Russland auf die Verschärfung der Repression gesetzt. Außer bekannten Proz [ ... ]


festivalSIEMPRE ANTIFASCISTA 2013: enough is enough
06.11.2013
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Seit 2008 findet das „Siempre Antifascista Festival“ jährlich in Berlin statt. Jedes Jah bemühen sich alle Beteiligten - ob Organisatoren_innen oder Künstler_innen – aufs Neue darum, einen Rahmen zu schaffen, in dem sich das antifaschistische und emanzipatorische Selbstverständnis sowo [ ... ]


festival15./16.11.2013 SO36/Berlin: Siempre Antifascista reloaded!
18.09.2013
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Auch im Jahr 2013 werden wir im November wieder ein Siempre Antifascista Festival im SO36 in Berlin Kreuzberg veranstalten. Die erneuten Nazimorde im Jahr 2013 an unseren beiden Genossen Clément Méric in Paris & Paulos Fissas aka Killah P in Athen haben einmal mehr auf erschreckend brutale Art und [ ... ]


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